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Rundfunkgebühren: Abschaffen?
Ja! 54%  54%  [ 60 ]
Nein, dann würden außenstehende Anstalten leiden. 37%  37%  [ 41 ]
Ist mir egal. 6%  6%  [ 7 ]
Ich habe mich mit dem Skandal nicht befasst. 4%  4%  [ 4 ]
Abstimmungen insgesamt: 112
BeitragDo 11. Jan 2018, 20:47 
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Wenn's wirklich wichtig ist und man belastbare Informationen hat, unterbricht man auch das Programm. Man muss sich nicht live neben eine Paketbombe in Potsdam stellen und lauter Spekulatius ausstoßen. Und wenn später am Abend was passiert, senden dann eben die Privaten "Hitlers schönste Panzer" oder so was, sind ja dann alle im Feierabend.


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BeitragDo 11. Jan 2018, 22:04 
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hanzumon hat geschrieben:
Säqirjënn hat geschrieben:

Zitat:
Also wenn mich Nachrichten interessieren, gehe ich ins Netz. Mich interessiert z.B. der Katalonien-Konflikt sehr oder die Wahl in Italien am 04.März. Genauso die No-Billag-Initiative. Darüber kommt nicht täglich etwas in der Tagesschau. Aber es gibt täglich News dazu.

Und wo bekomme ich die? Im Internet! Für was brauche ich dann die Tagesschau, die fünf Minuten über die Kältewellen in den USA berichtet. Das interessiert mich beispielsweise überhaupt nicht.

Ich finde dass die Tagesschau einen ganz guten Gesamtüberblick liefert. Nicht alles davon ist relevant für mich, aber manches Interessantes davon wäre mir sonst vielleicht entgangen. Wenn mich was interessiert, kann ich das ja dann immernoch im Netz vertiefen. Ohne TV+Radio würde ich glaub oft schlicht vergessen mich über das Weltgeschehen zu informieren. Aber wenn ich es einfach so nebenbei auf dem Weg zur Arbeit oder nach dem Schauen einer TV-Sendung geliefert bekomme bin ich dankbar dafür.


Aber Nachrichten gibt es auch im Privat-Fernsehen. Und ich finde grundsätzlich, dass ntv und N24 nicht schlechter sind als die Tagesschau oder heute um 19.00 Uhr.

Also es diese Paketbombe in Brandenburg gab, hat als erstes ntv darüber "vor Ort" live berichtet. Als es 2015 den Putsch in der Türkei gab, hat N24 als einziges live aus der Türkei berichtet.

Ich finde es immer lustig, dass angeblich nur "öffentlich-rechtliche Sender" qualitative Nachrichten schaffen sollen. Im PrintBereich sidn doch Stern, Spiegel, Süddeutsche und FAZ auch qualitative Magazine. Und sie sind auch alle in PRIVATER HAND.

Bei Print-Medien hat das nie gestört. Im TV dagegen schon ...

Ich kann die angesprochenen Privatsender nicht empfangen, deshalb möchte ich dazu nicht allzuviel schreiben. Ich persönlich brauch das aber auch nicht, dass irgendwelche Ereignisse wie stundenlange Unterhaltungs-Highlights gefeiert werden und man eigentlich kaum was erfährt, weil es (noch) kaum Informationen gibt. Mir reicht eine sachliche und zeitsparende Zusammenfassung der wichtigsten Details. Das einzige, was ich in die Richtung spannend finde, sind Wahlabende, aber da werde ich auch bei den ö.r. Anbietern recht gut versorgt.

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BeitragFr 12. Jan 2018, 13:55 
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Kaffeesachse hat geschrieben:
Wenn's wirklich wichtig ist und man belastbare Informationen hat, unterbricht man auch das Programm. Man muss sich nicht live neben eine Paketbombe in Potsdam stellen und lauter Spekulatius ausstoßen. Und wenn später am Abend was passiert, senden dann eben die Privaten "Hitlers schönste Panzer" oder so was, sind ja dann alle im Feierabend.


Also die einzigen, die Freitag Nachts live über den Putsch in der Türkei berichtet haben, war N24. So fair muss man schon sein.

Bei ARD und ZDF lief das normale Programm, bei Phoenix lief eine uralte TerraX-Folge. Wo waren denn unsere GEZ-Korrespondenten in der Türkei?

Und als beispielsweise die Katastrophe in Fukushima war 2011, war ich auch sehr froh, dass Private Nachrichtensender quasi rund um die Uhr berichtet haben. Bis sich der ARD-Reporter ne Hose anzieht, hat ntv schon gefühlt zwei Stunden live berichtet. Und das alle für 0 Cent Gebühren.

Internet und ein paar Free-TV-Nachrichtensender, die auch keinen schlechten Job machen. Und für was bezahle ich nun die Zwangsgebühr? Damit Anne Will & Co immer reicher werden?


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BeitragFr 12. Jan 2018, 22:13 
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Zitat:
Internet und ein paar Free-TV-Nachrichtensender, die auch keinen schlechten Job machen. Und für was bezahle ich nun die Zwangsgebühr? Damit Anne Will & Co immer reicher werden?

Unter anderem dafür, dass die FreeTV-Programme auch free bleiben. Über DVB-T2 ist das auch bei ntv und N24 schon nicht mehr der Fall. Ich glaube nicht, dass die Privatsender über Sat an einer unverschlüsselten SD-Ausstrahlung festhalten würden, wenn sie keine Angst hätten einem größeren Teil der Zuschauer würden auch die ö.r. alleine reichen.

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BeitragSa 13. Jan 2018, 09:38 
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Säqirjënn hat geschrieben:
Zitat:
Internet und ein paar Free-TV-Nachrichtensender, die auch keinen schlechten Job machen. Und für was bezahle ich nun die Zwangsgebühr? Damit Anne Will & Co immer reicher werden?

Unter anderem dafür, dass die FreeTV-Programme auch free bleiben. Über DVB-T2 ist das auch bei ntv und N24 schon nicht mehr der Fall. Ich glaube nicht, dass die Privatsender über Sat an einer unverschlüsselten SD-Ausstrahlung festhalten würden, wenn sie keine Angst hätten einem größeren Teil der Zuschauer würden auch die ö.r. alleine reichen.


Und von was leben die Privaten TV-Sender dann?

Bei den Privaten TV-Sender bin ich als Zuschauer das "Produkt", dass an die Werbeindustrie vermietet wird. Das ist mir schon auch klar.

FreeTV-Sender leben davon, dass sie "free" sind. Wenn sich die Privaten morgen verschlüsseln, brechen ihnen 95% der Werbeeinnahmen weg. Und dann sind sie Pleite.

Wir sehen das doch. Die HD-Versionen von RTL & Co. werden verschlüsselt und dafür bezahlt kaum jemand.


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BeitragSa 13. Jan 2018, 09:57 
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Aber bei den Privaten ist ja tatsächlich nur der Übertragungsweg über Satellit in SD wirklich noch "free". Ansonsten muss ich regelmäßig einen Kabelanschluss bezahlen oder über DVB-T Freenet-TV oder einen Streaminganbieter.


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BeitragSa 13. Jan 2018, 15:14 
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hanzumon hat geschrieben:
Säqirjënn hat geschrieben:
Zitat:
Internet und ein paar Free-TV-Nachrichtensender, die auch keinen schlechten Job machen. Und für was bezahle ich nun die Zwangsgebühr? Damit Anne Will & Co immer reicher werden?

Unter anderem dafür, dass die FreeTV-Programme auch free bleiben. Über DVB-T2 ist das auch bei ntv und N24 schon nicht mehr der Fall. Ich glaube nicht, dass die Privatsender über Sat an einer unverschlüsselten SD-Ausstrahlung festhalten würden, wenn sie keine Angst hätten einem größeren Teil der Zuschauer würden auch die ö.r. alleine reichen.


Und von was leben die Privaten TV-Sender dann?

Bei den Privaten TV-Sender bin ich als Zuschauer das "Produkt", dass an die Werbeindustrie vermietet wird. Das ist mir schon auch klar.

FreeTV-Sender leben davon, dass sie "free" sind. Wenn sich die Privaten morgen verschlüsseln, brechen ihnen 95% der Werbeeinnahmen weg. Und dann sind sie Pleite.

Wir sehen das doch. Die HD-Versionen von RTL & Co. werden verschlüsselt und dafür bezahlt kaum jemand.

Von Werbung+Aboeinnahmen wie bei FreenetTV. In den Ballungsgebieten, in denen es früher die Privaten kostenlos über DVB-T gab zahlt jetzt etwa ein Drittel für die Privaten (FreenetTV) und die anderen zwei Drittel nutzen nur noch öffentlich-rechtliche Programme. Gäbe es nun keine öffentlich-rechtlichen Programme mehr oder nur mit sehr speziellem Programm würden wahrscheinlich so viele Leute auch über Sat die Privaten abonnieren um überhaupt ("richtiges") Fernsehen empfangen zu können, dass die Privaten selbst mit Verschlüsselung genug Reichweite für ihre Werbung hätten.

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BeitragSo 14. Jan 2018, 23:10 
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Säqirjënn hat geschrieben:
hanzumon hat geschrieben:
Säqirjënn hat geschrieben:
Zitat:
Internet und ein paar Free-TV-Nachrichtensender, die auch keinen schlechten Job machen. Und für was bezahle ich nun die Zwangsgebühr? Damit Anne Will & Co immer reicher werden?

Unter anderem dafür, dass die FreeTV-Programme auch free bleiben. Über DVB-T2 ist das auch bei ntv und N24 schon nicht mehr der Fall. Ich glaube nicht, dass die Privatsender über Sat an einer unverschlüsselten SD-Ausstrahlung festhalten würden, wenn sie keine Angst hätten einem größeren Teil der Zuschauer würden auch die ö.r. alleine reichen.


Und von was leben die Privaten TV-Sender dann?

Bei den Privaten TV-Sender bin ich als Zuschauer das "Produkt", dass an die Werbeindustrie vermietet wird. Das ist mir schon auch klar.

FreeTV-Sender leben davon, dass sie "free" sind. Wenn sich die Privaten morgen verschlüsseln, brechen ihnen 95% der Werbeeinnahmen weg. Und dann sind sie Pleite.

Wir sehen das doch. Die HD-Versionen von RTL & Co. werden verschlüsselt und dafür bezahlt kaum jemand.

Von Werbung+Aboeinnahmen wie bei FreenetTV. In den Ballungsgebieten, in denen es früher die Privaten kostenlos über DVB-T gab zahlt jetzt etwa ein Drittel für die Privaten (FreenetTV) und die anderen zwei Drittel nutzen nur noch öffentlich-rechtliche Programme. Gäbe es nun keine öffentlich-rechtlichen Programme mehr oder nur mit sehr speziellem Programm würden wahrscheinlich so viele Leute auch über Sat die Privaten abonnieren um überhaupt ("richtiges") Fernsehen empfangen zu können, dass die Privaten selbst mit Verschlüsselung genug Reichweite für ihre Werbung hätten.


Schauen wir mal in den USA. Dort gibt es ja nur Privat-TV-Sender. Und die haben trotz Werbung immer ordentliche Gebühren verlangt für irgendwelche Pakete.

Dann kam Netflix & Co. und die Abo-Zahlen in den USA gingen immer weiter zurück. Weil die VoD-Anbieter auch wesentlich günstiger waren. Deshalb will doch auch Disney beispielsweise einen VoD-Sender bringen 2019. Weil immer weniger Leute "ABC & Co." abonnieren.

Die primäre Frage ist doch, ob wir noch "klassischen Fernsehen" mit 8 Mrd. Euro im Jahr weiterhin subventionieren wollen. Bis vor 10 Jahren war es noch nachvollziehbar. Internet ist für die User einfach bequemer als Fernsehen, weil man selbst die Inhalte bestimmen kann.

Ich zahle auch monatlich an einen Internetprovider. Internet brauche ich in einer vernünftigen Geschwindigkeit beruflich und auch privat möchte ich es nicht mehr wissen.

Klassische TV schaue ich auch. Aber vielleicht 4 bis 5 Mal im Monat. Freiwillig würde ich nicht dafür bezahlen. Kaum jemand holt sich die Privat-Sender im HD-Abo. Läuft ja fast nur noch Quatsch dort.
Für die öffentlich-rechtlichen würde ich auch nicht mehr bezahlen. Aber ich werde dazu gezwungen. Auch, wenn sich die Welt technisch seit der Gründung der ARD weiterentwickelt hat.

Schaut man sich den Altersdurchschnitt der ÖR-Sender an, liegen wir im Schnitt bei über 60 Jahren. Wer schaut das eigentlich noch? Welche Altersgruppen haben sich vom TV inzwischen verabschiedet?

Das müsste man mal dringend reformieren. In ganz Europa stehen der Staatsfunk in immer mehr Ländern in der Kritik. Weil er einfach im aktuellen Umfang nicht mehr zeitgemäß ist. "Internet kills the TV-Star" ;)


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BeitragMo 15. Jan 2018, 13:15 
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Zitat:
Die primäre Frage ist doch, ob wir noch "klassischen Fernsehen" mit 8 Mrd. Euro im Jahr weiterhin subventionieren wollen. Bis vor 10 Jahren war es noch nachvollziehbar. Internet ist für die User einfach bequemer als Fernsehen, weil man selbst die Inhalte bestimmen kann.

Aber die meisten Inhalte der ö.r. kannst du doch auch online on Demand abrufen. Wenn du das lineare Fernsehen abschalten würdest, würdest du gerade mal ein paar Cent pro Monat und Beitragszahler sparen. Was kostet, sind die Inhalte.

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BeitragSa 3. Feb 2018, 16:15 
Vorstandsvorsitzende/r
 
 
Säqirjënn hat geschrieben:
Zitat:
Die primäre Frage ist doch, ob wir noch "klassischen Fernsehen" mit 8 Mrd. Euro im Jahr weiterhin subventionieren wollen. Bis vor 10 Jahren war es noch nachvollziehbar. Internet ist für die User einfach bequemer als Fernsehen, weil man selbst die Inhalte bestimmen kann.

Aber die meisten Inhalte der ö.r. kannst du doch auch online on Demand abrufen. Wenn du das lineare Fernsehen abschalten würdest, würdest du gerade mal ein paar Cent pro Monat und Beitragszahler sparen. Was kostet, sind die Inhalte.

Ja das teure sind die Leute in Anstalten, zumindest die höheren, die viel zu viel bekommen. Die Inhalt kommen auch noch dazu, da gibt es auch genug Einsparungsmöglichkeiten. Sollen die die Sender auf ein Minimum reduzieren und diese als PayTV anbieten, bzw. über höhere Kabelgebühren. Werbung wird ja jetzt schon gesendet, dann wird es halt etwas mehr. Wer mehr und Werbefrei Sendungen Online schauen will muss dann halt auch zahlen. Ich schaue maximal die ein oder andere Serie auf diesen Sendern, also über das Internet, teilweise aber auch bei Amazon oder Netflix.

PBS gibt es in der USA aber noch und noch wird er zum Teil vom Staat finanziert, da läuft die Sesamstraße .


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BeitragSa 3. Feb 2018, 18:48 
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Sergej hat geschrieben:
Säqirjënn hat geschrieben:
Zitat:
Die primäre Frage ist doch, ob wir noch "klassischen Fernsehen" mit 8 Mrd. Euro im Jahr weiterhin subventionieren wollen. Bis vor 10 Jahren war es noch nachvollziehbar. Internet ist für die User einfach bequemer als Fernsehen, weil man selbst die Inhalte bestimmen kann.

Aber die meisten Inhalte der ö.r. kannst du doch auch online on Demand abrufen. Wenn du das lineare Fernsehen abschalten würdest, würdest du gerade mal ein paar Cent pro Monat und Beitragszahler sparen. Was kostet, sind die Inhalte.

Ja das teure sind die Leute in Anstalten, zumindest die höheren, die viel zu viel bekommen. Die Inhalt kommen auch noch dazu, da gibt es auch genug Einsparungsmöglichkeiten. Sollen die die Sender auf ein Minimum reduzieren und diese als PayTV anbieten, bzw. über höhere Kabelgebühren. Werbung wird ja jetzt schon gesendet, dann wird es halt etwas mehr. Wer mehr und Werbefrei Sendungen Online schauen will muss dann halt auch zahlen. Ich schaue maximal die ein oder andere Serie auf diesen Sendern, also über das Internet, teilweise aber auch bei Amazon oder Netflix.

PBS gibt es in der USA aber noch und noch wird er zum Teil vom Staat finanziert, da läuft die Sesamstraße .

Von den Kabelgebühren erhalten die öffentlich-rechtlichen übrigens nichts.

Ich habe eben mal das Programm vom Ersten, Zweiten und den Dritten (zusammen 9 Sender) für diese Woche um 20.15 Uhr (also zur werbefreien Zeit) angeschaut. Auf den 63 Sendeplätzen laufen nur 3 mal Sendungen die man auch ohne die öffentlich-rechtlichen sehen könnte (2x DFB-Pokal im Ersten, einmal ein alter Spielfilm im MDR) Die restlichen 60 Sendungen gäbe es ohne die ö.r. wohl nicht - welche davon sollen deiner Meinung nach ersatzlos gestrichen werden?

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BeitragSa 3. Feb 2018, 18:55 
Vorstandsvorsitzende/r
 
 
Säqirjënn hat geschrieben:
Sergej hat geschrieben:
Säqirjënn hat geschrieben:
Zitat:
Die primäre Frage ist doch, ob wir noch "klassischen Fernsehen" mit 8 Mrd. Euro im Jahr weiterhin subventionieren wollen. Bis vor 10 Jahren war es noch nachvollziehbar. Internet ist für die User einfach bequemer als Fernsehen, weil man selbst die Inhalte bestimmen kann.

Aber die meisten Inhalte der ö.r. kannst du doch auch online on Demand abrufen. Wenn du das lineare Fernsehen abschalten würdest, würdest du gerade mal ein paar Cent pro Monat und Beitragszahler sparen. Was kostet, sind die Inhalte.

Ja das teure sind die Leute in Anstalten, zumindest die höheren, die viel zu viel bekommen. Die Inhalt kommen auch noch dazu, da gibt es auch genug Einsparungsmöglichkeiten. Sollen die die Sender auf ein Minimum reduzieren und diese als PayTV anbieten, bzw. über höhere Kabelgebühren. Werbung wird ja jetzt schon gesendet, dann wird es halt etwas mehr. Wer mehr und Werbefrei Sendungen Online schauen will muss dann halt auch zahlen. Ich schaue maximal die ein oder andere Serie auf diesen Sendern, also über das Internet, teilweise aber auch bei Amazon oder Netflix.

PBS gibt es in der USA aber noch und noch wird er zum Teil vom Staat finanziert, da läuft die Sesamstraße .

Von den Kabelgebühren erhalten die öffentlich-rechtlichen übrigens nichts.

Ich habe eben mal das Programm vom Ersten, Zweiten und den Dritten (zusammen 9 Sender) für diese Woche um 20.15 Uhr (also zur werbefreien Zeit) angeschaut. Auf den 63 Sendeplätzen laufen nur 3 mal Sendungen die man auch ohne die öffentlich-rechtlichen sehen könnte (2x DFB-Pokal im Ersten, einmal ein alter Spielfilm im MDR) Die restlichen 60 Sendungen gäbe es ohne die ö.r. wohl nicht - welche davon sollen deiner Meinung nach ersatzlos gestrichen werden?

Die müsste man eben entsprechend erhöhen, wer die öffentlichen will zahlt eben mehr und wer nicht hat eben nur Pro7, RTL und Co, so wie es jetzt schon bei zusatzprogrammen wie FOX oder TNT oder so gemacht wird.


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BeitragSa 3. Feb 2018, 19:09 
Mitglied im Vorstand
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Sergej hat geschrieben:
Säqirjënn hat geschrieben:
Sergej hat geschrieben:
Säqirjënn hat geschrieben:
Zitat:
Die primäre Frage ist doch, ob wir noch "klassischen Fernsehen" mit 8 Mrd. Euro im Jahr weiterhin subventionieren wollen. Bis vor 10 Jahren war es noch nachvollziehbar. Internet ist für die User einfach bequemer als Fernsehen, weil man selbst die Inhalte bestimmen kann.

Aber die meisten Inhalte der ö.r. kannst du doch auch online on Demand abrufen. Wenn du das lineare Fernsehen abschalten würdest, würdest du gerade mal ein paar Cent pro Monat und Beitragszahler sparen. Was kostet, sind die Inhalte.

Ja das teure sind die Leute in Anstalten, zumindest die höheren, die viel zu viel bekommen. Die Inhalt kommen auch noch dazu, da gibt es auch genug Einsparungsmöglichkeiten. Sollen die die Sender auf ein Minimum reduzieren und diese als PayTV anbieten, bzw. über höhere Kabelgebühren. Werbung wird ja jetzt schon gesendet, dann wird es halt etwas mehr. Wer mehr und Werbefrei Sendungen Online schauen will muss dann halt auch zahlen. Ich schaue maximal die ein oder andere Serie auf diesen Sendern, also über das Internet, teilweise aber auch bei Amazon oder Netflix.

PBS gibt es in der USA aber noch und noch wird er zum Teil vom Staat finanziert, da läuft die Sesamstraße .

Von den Kabelgebühren erhalten die öffentlich-rechtlichen übrigens nichts.

Ich habe eben mal das Programm vom Ersten, Zweiten und den Dritten (zusammen 9 Sender) für diese Woche um 20.15 Uhr (also zur werbefreien Zeit) angeschaut. Auf den 63 Sendeplätzen laufen nur 3 mal Sendungen die man auch ohne die öffentlich-rechtlichen sehen könnte (2x DFB-Pokal im Ersten, einmal ein alter Spielfilm im MDR) Die restlichen 60 Sendungen gäbe es ohne die ö.r. wohl nicht - welche davon sollen deiner Meinung nach ersatzlos gestrichen werden?

Die müsste man eben entsprechend erhöhen, wer die öffentlichen will zahlt eben mehr und wer nicht hat eben nur Pro7, RTL und Co, so wie es jetzt schon bei zusatzprogrammen wie FOX oder TNT oder so gemacht wird.


Nur etwa die Hälfte der Leute empfängt Fernsehen über Kabel, der Rest nutzt andere Verbreitungswege ohne monatliche Fixkosten.

Über DVB-T2 ist es übrigens anders rum: Hier sind die Privatsender (RTL, Pro7,...) kostenpflichtig und wer nichts zahlen will hat eben nur die Programme von ARD und ZDF. Wenn ARD & ZDF zu Pay-TV würden, musst du damit rechnen, dass auch die großen Privatsender ihre kostenlosen SD-Versionen über Sat und Kabel abschalten. Wollten sie ja sogar schon mal, was nur dadurch verhindert werden konnte, dass sie sich abgesprochen hatten und das Kartellamt ihnen so einen Strich durch die Rechnung machen konnte und dies für den Zeitraum von 10 Jahren verboten hatte.

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BeitragSo 4. Feb 2018, 16:01 
Abteilungsleiter/in
 
 
Säqirjënn hat geschrieben:
Zitat:
Die primäre Frage ist doch, ob wir noch "klassischen Fernsehen" mit 8 Mrd. Euro im Jahr weiterhin subventionieren wollen. Bis vor 10 Jahren war es noch nachvollziehbar. Internet ist für die User einfach bequemer als Fernsehen, weil man selbst die Inhalte bestimmen kann.

Aber die meisten Inhalte der ö.r. kannst du doch auch online on Demand abrufen. Wenn du das lineare Fernsehen abschalten würdest, würdest du gerade mal ein paar Cent pro Monat und Beitragszahler sparen. Was kostet, sind die Inhalte.


Würde ich so nicht sagen. Noch nie war es so günstig, "TV-Inhalte zu produzieren". Heute kann sich jeder Heini für 1.000 Euro das notwendige Equipment kaufen und seine Videos auf YouTube in FullHD hochladen.

Es ist viel teurer, ein 24-Stunden-Vollprogramm zu machen mit 20 TV-Kanälen gleichzeitig, als täglich etwas im Netz hochzuladen und der Konsument greift eben zu, wenn er Zeit und Lust hat. Muss ja noch lange kein Vollprogramm sein!

Im Grunde sehen wir hier doch die ganze Diskussion im GEZ-Gebühren sehr gut an der Diskussion in der Schweiz zur "No-Billiag-Volksabstimmung":

Das erste Argument heißt, dass die öffentlich-rechtlichen Sender von "freiwilligen Abos" nicht leben könnte. Heißt aber übersetzt: Das Programm ist so schlecht, das kaum jemand freiwillig dafür bezahlen würde.

Gleichzeitig ist das zweite Argument: Ohne den öffentlichen Rundfunk bekommen wir nur noch "schlechtes Privat-Fernsehen". Die SRG lebt von der Qualität.

Nur beide Argumente widersprechen sich: Entweder ist der öffentliche Rundfunk so toll, dass eine Mehrheit dafür bezahlen würde oder er ist nicht so toll und dann wäre es fair, ihn nicht zwangsfinanzieren zu müssen.

Was die GEZ-Fans behaupten, gibt es nicht: Ein geniales Programm, für was da niemand freiwillig bezahlen würde.

Entweder ist ein Produkt gut genug um genug Kunden zu finden oder es ist eben "verbesserungswürdig".


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BeitragSo 4. Feb 2018, 17:39 
Vorstandsvorsitzende/r
 
 
Säqirjënn hat geschrieben:
Sergej hat geschrieben:
Säqirjënn hat geschrieben:
Zitat:
Die primäre Frage ist doch, ob wir noch "klassischen Fernsehen" mit 8 Mrd. Euro im Jahr weiterhin subventionieren wollen. Bis vor 10 Jahren war es noch nachvollziehbar. Internet ist für die User einfach bequemer als Fernsehen, weil man selbst die Inhalte bestimmen kann.

Aber die meisten Inhalte der ö.r. kannst du doch auch online on Demand abrufen. Wenn du das lineare Fernsehen abschalten würdest, würdest du gerade mal ein paar Cent pro Monat und Beitragszahler sparen. Was kostet, sind die Inhalte.

Ja das teure sind die Leute in Anstalten, zumindest die höheren, die viel zu viel bekommen. Die Inhalt kommen auch noch dazu, da gibt es auch genug Einsparungsmöglichkeiten. Sollen die die Sender auf ein Minimum reduzieren und diese als PayTV anbieten, bzw. über höhere Kabelgebühren. Werbung wird ja jetzt schon gesendet, dann wird es halt etwas mehr. Wer mehr und Werbefrei Sendungen Online schauen will muss dann halt auch zahlen. Ich schaue maximal die ein oder andere Serie auf diesen Sendern, also über das Internet, teilweise aber auch bei Amazon oder Netflix.

PBS gibt es in der USA aber noch und noch wird er zum Teil vom Staat finanziert, da läuft die Sesamstraße .

Von den Kabelgebühren erhalten die öffentlich-rechtlichen übrigens nichts.

Ich habe eben mal das Programm vom Ersten, Zweiten und den Dritten (zusammen 9 Sender) für diese Woche um 20.15 Uhr (also zur werbefreien Zeit) angeschaut. Auf den 63 Sendeplätzen laufen nur 3 mal Sendungen die man auch ohne die öffentlich-rechtlichen sehen könnte (2x DFB-Pokal im Ersten, einmal ein alter Spielfilm im MDR) Die restlichen 60 Sendungen gäbe es ohne die ö.r. wohl nicht - welche davon sollen deiner Meinung nach ersatzlos gestrichen werden?

Kommt eben drauf an was man sehen möchte. Von den dritten gucke ich nur Tatortreiniger, ansonsten kann das von mir aus alles weg. Bzw. würde auch ein Nachrichtensender der News Sendungen wie MDR Aktuell bringt. Den Großteil der Sendungen der dritten besteht ja eh aus Wh wie z.B. von Sturm der Liebe, wer braucht schon so viele Wh ein und der selben Folge hintereinander :lol: . Die wenigen eigenen Serien kann man auch im Hauptprogramm bringen oder in der Mediathek veröffentlichen. Von ARD und ZDF gucke ich vielleicht 4-5 Serien im Jahr, zumindest kommt da mittlerweile manchmal eine interessante Eigenproduktion, das war ja früher nicht so. Bei den Privaten gucke ich aber auch nur der Lehrer und vielleicht den Nachfolger vom Club der roten Bänder. US und UK Serien nur bei Amazon Prime, Netflix oder Sky Ticket. Und deshalb wäre ein Pay TV Modell besser, nur dann hätten die ein Finanzierungsproblem und an den Gehältern wird zuletzt gespart, also würden die zwangläufig das Programm kürzen. Aber am Ende geht es auch um Sachen wie Berichterstattung, wo muss ARD und ZDF jeweils ihr Eigens Team zur WM schicken, da würde das beste doch völlig reichen. Außer Ganz selten mal NFL gucke ich eh kein Sport und NFL hat ARD ja damals gestrichen.


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BeitragSo 4. Feb 2018, 18:22 
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Es gibt kein erstes Hauptprogramm ohne die Dritten. Sollte man nun langsam mal wissen. :P
Und dass man heute mehrere Dritte empfangen kann, ist nett, finanztechnisch hat dich aber nur "dein Drittes" zu interessieren. Alle anderen bekommt man völlig kostenfrei obendrauf. Was die senden geht dich also eigentlich gar nix an. :lol:


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BeitragSo 4. Feb 2018, 19:49 
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Zitat:
Würde ich so nicht sagen. Noch nie war es so günstig, "TV-Inhalte zu produzieren". Heute kann sich jeder Heini für 1.000 Euro das notwendige Equipment kaufen und seine Videos auf YouTube in FullHD hochladen.

Die aber auch dementsprechend amateurhaft wirken. Die Produktion professioneller Inhalte ist immernoch teuer. Das setzt nämlich nicht nur hervorragende Technik voraus, sondern auch Leute mit entsprechender Ausbildung die das auch nicht hobbymäßig machen, sondern davon leben und entsprechend bezahlt werden müssen.

Zitat:
Es ist viel teurer, ein 24-Stunden-Vollprogramm zu machen mit 20 TV-Kanälen gleichzeitig, als täglich etwas im Netz hochzuladen und der Konsument greift eben zu, wenn er Zeit und Lust hat. Muss ja noch lange kein Vollprogramm sein!

Wie gesagt, auf den einzelnen Beitragszahler umgelegt reden wir da von Cent-Beträgen, die klassischer Rundfunk mehr kostet. Davon abgesehen stiegen bei hohen Serverzugriffen auch die Serverkosten.
Außerdem darfst du nicht vergessen, dass die ARD gemeinsam einkauft; die Rechte werden dann nicht nur für die Ausstrahlung im Ersten verwendet, sondern auch für spätere Ausstrahlungen in den Dritten und den Digitalprogrammen.

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BeitragSo 4. Feb 2018, 23:39 
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Kaffeesachse hat geschrieben:
Es gibt kein erstes Hauptprogramm ohne die Dritten. Sollte man nun langsam mal wissen. :P
Und dass man heute mehrere Dritte empfangen kann, ist nett, finanztechnisch hat dich aber nur "dein Drittes" zu interessieren. Alle anderen bekommt man völlig kostenfrei obendrauf. Was die senden geht dich also eigentlich gar nix an. :lol:


Jepp, so ist es.....ohne das Erste gäbe es die III. nicht!

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BeitragMo 5. Feb 2018, 01:00 
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Säqirjënn hat geschrieben:
Die aber auch dementsprechend amateurhaft wirken. Die Produktion professioneller Inhalte ist immernoch teuer. Das setzt nämlich nicht nur hervorragende Technik voraus, sondern auch Leute mit entsprechender Ausbildung die das auch nicht hobbymäßig machen, sondern davon leben und entsprechend bezahlt werden müssen.


Dann schau dir mal die "technische Qualität" mancher "alternativen Medien" auf YouTube an, die von Patreon-Gebühren und Spenden leben. Das spenden vielleicht 1.000 Leute, von der Technik können diese Produktionen locker mit kleineren Studios wie auf 3Sat oder ARD-Alpha mithalten. Sind auch immer öfters "gelernte Profis", die ihr eigenes Ding ohne Vorgaben im Netz machen wollen.

Dann gibt es eben keine Kulisse wie bei Anne Will und der Moderator geht nicht jährlich als Millionär nach Hause. Das bezahlen wir doch alles mit. Die ganze Verwaltung, Intendanten die mehr verdienen, als der US-Präsident. Dazu die ganzen Pensionsvergütungen.

Und den Server stellt googel gratis zur Verfügung. Die Macher bekommen sogar einen Teil der Werbeeinnahmen von ihren Kanälen.

Nochmal: Noch nie war es so günstig und quasi für jeden Laien machbar, INFORMATIONEN ins Netz zu stellen.

Die Sendung von Anne Will könnte auch locker auf YouTube laufen, ein paar Fans spenden, der Rest schaut gratis und fertig. Nur mal so als Beispiel. Inhaltlich das gleiche, dafür wären die Kulissen und manche Gehälter eben kleiner.

Als man mal die ARD gegründet hat, hätten sich 1950 98% der Bürger keine TV-Kamera leisten können. Heute gibt es die eine bessere Kamera beim MediaMarkt für ein paar hundert Euro.


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BeitragMo 5. Feb 2018, 07:55 
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Zitat:
Dann schau dir mal die "technische Qualität" mancher "alternativen Medien" auf YouTube an, die von Patreon-Gebühren und Spenden leben. Das spenden vielleicht 1.000 Leute, von der Technik können diese Produktionen locker mit kleineren Studios wie auf 3Sat oder ARD-Alpha mithalten. Sind auch immer öfters "gelernte Profis", die ihr eigenes Ding ohne Vorgaben im Netz machen wollen.

Es kommt drauf an um welche Inhalte es geht. Im Unterhaltungsbereich können die YT-Lösungen nicht mit professionellem Fernsehen mithalten. Aber auch bei anderen Sendungen ist zu bedenken, dass es ja nicht nur um die technische Umsetzung geht, sondern dass auch die Inhalte recherchiert werden müssen. Ich kenne jetzt die von dir angesprochenen YT-Talkshows nicht, aber ich vermute, dass dort eher selten/nie Bundesminister, Parteivorsitzende und weitere Experten miteinander diskutieren werden. Schlicht, weil die meisten dieser Gäste auch eine gewisse Gage sehen wollen und viele dieser YT-Kanäle eine im Vgl. zum TV zu geringe Reichweite haben um wirklich attraktiv für Politiker zu sein. Ich glaube sowas lässt sich auch schwerlich auf Spendenbasis finanzieren.

Zitat:
Und den Server stellt googel gratis zur Verfügung. Die Macher bekommen sogar einen Teil der Werbeeinnahmen von ihren Kanälen.

Ja gut, wenn du die Medien allein in die Hände ausländischer Konzerne legen willst, dann schon. Ansonsten musst du deinen Server schon selbst betreiben und bezahlen.

Zitat:
Nochmal: Noch nie war es so günstig und quasi für jeden Laien machbar, INFORMATIONEN ins Netz zu stellen.

... vorausgesetzt du hast Informationen. Wenn wir über TV reden, geht es aber ja auch um die Informationsgewinnung bzw. den Kauf von Informationen die Selektion von Informationen aus einem Meer an Informationen.

Zitat:
Als man mal die ARD gegründet hat, hätten sich 1950 98% der Bürger keine TV-Kamera leisten können. Heute gibt es die eine bessere Kamera beim MediaMarkt für ein paar hundert Euro.

Als man die ARD gegründet hat, hätten die Leute auch einfach ins Kino gehen können wo sie nur für die Sendungen die sie wirklich schauten, hätten zahlen müssen.
Davon abgesehen ging es auch schon damals nicht darum nur irgendwelche Inhalte zu sehen, sondern v.a. Inhalte/Informationen die sie selbst nicht schaffen könnten.

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BeitragMo 5. Feb 2018, 08:33 
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Sentinel2003 hat geschrieben:
Kaffeesachse hat geschrieben:
Es gibt kein erstes Hauptprogramm ohne die Dritten. Sollte man nun langsam mal wissen. :P
Und dass man heute mehrere Dritte empfangen kann, ist nett, finanztechnisch hat dich aber nur "dein Drittes" zu interessieren. Alle anderen bekommt man völlig kostenfrei obendrauf. Was die senden geht dich also eigentlich gar nix an. :lol:


Jepp, so ist es.....ohne das Erste gäbe es die III. nicht!

Nee, genau andersrum. Ohne die Dritten gäbe es das Erste nicht! Daher nämlich der Name "ARD".


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BeitragMo 5. Feb 2018, 22:24 
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Jein. Die Dritten Programme sind ca. 10 Jahre nach dem Ersten auf Sendung gegangen. Allerdings hatte jede ARD-Anstalt ein Regionalfenster im Ersten. So gesehen: Es könnte auch ohne die Dritten Programme ein Erstes geben, aber es gäbe das Erste nicht ohne die Landesrundfunkanstalten. Umkehren kann man das Verhältnis nicht; es könnte auch ohne das Erste die Dritten Programme weiterhin geben.

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BeitragMo 5. Feb 2018, 22:39 
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Ja, okay, so ist's ganz genauer ausgedrückt.
An Regionalfenster im Vorabendprogramm kann ich mich noch erinnern. Allerdings nicht daran, dass zu meiner Zeit da großartig viele regionale Infos rübergekommen wären. Das waren damals eher Häppchen zwischen den Vorabend-Serien. Ganz früher war das vielleicht mal mehr.

Mal 'ne ketzerische Frage: Wenn man es dann vielleicht endlich geschafft hat, die Rundfunkgebühr abzuschaffen, womit machen wir dann in unserer Ego-Gesellschaft weiter? Mit der blöden Zwangs-Krankenversicherung, der Renten- oder Pflegeversicherung? Kann man sich doch alles kaufen, wenn man's braucht ...


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BeitragDi 6. Feb 2018, 14:04 
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Die einzigen Inhalte bei denen es heutzutage noch "fair" ist, dass sie alle bezahlen, sind doch eigentlich nur sowas wie Phoenix, Arte, vielleicht die Dokus der 3. und die Klassikradios. Damit auch Leute mit wenig Geld und/oder wenig/keinen Internetkenntnissen an sowas kommen.
Das dürfte doch aber nur einen Bruchteil der bisherigen GEZ-Gebühren ausmachen und ich denke auf 10 Euro im Jahr könnte man sich auch mit fast jedem GEZ-Kritiker einigen.

Um im Vergleich zu bleiben: Die gesetzlichen Krankenkassen sollen ja auch keine fünf Ersatzbrillen der teuersten Designer, Wellnessurlaube in Florida und tägliche Massagen für Gestresste zahlen...


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BeitragDi 6. Feb 2018, 14:19 
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10 Euro im JAHR? Ernsthaft? Manche haben echt Vorstellungen ... :lol:


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