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von Burpie
#1559842
Triple Frontier (Netflix)
Oscar Isaac, Ben Affleck, Charlie Hunnam und Pedro Pascal als Söldner in Südamerika. Trotz einiger Unausgegorenheiten spannend.
8/10

Apostle (Netflix)
Gute Idee und Darsteller in einem Horror(?)Film, dessen Geschichte und Prämisse in der zweiten Hälfte völlig aus der Spur gerät und dessen Showdown Pippifax ist.
4/10
von Vittel
#1559865
Red Notice (Netflix)
Trotz Starbesetzung eher mau. Ryan Renolds muss mal zusehen, dass er nicht komplett zum Sidekick-Kasper verkommt.
6/10


Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings (D+)
Eigentlich ja ne nette Idee, aber gesehen hab ich von Martial Arts Geprügel wohl schon zu viel.
Die Anknüpfungen an andere Marvel Comics/Filme ist zwar auf der einen Seite witzig, auf der anderen wirkt das alles zu beliebig.
6/10

Jungle Cruise (D+)
Genau das, was ich erwartet habe. Harmloser Disney Abenteuerfilm, aber gut in Szene gesetzt.
Ein bisschen unheimlich finde ich, wie Dwayne Johnson mittlerweile die Actionfilmwelt aus Hollywood beherrscht. Kommen eigentlich noch Filme ohne ihn raus?
8/10
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von Theologe
#1559878
Burpie hat geschrieben: Sa 6. Nov 2021, 16:19 The harder they fall (Netflix)
Die schwarze Community feiert sich, indem sie sich den "weißen" Western aneignet.
Leider empfand ich, außer für Delroy Lindo, für keine der Figuren eine wirkliche Sympathie und der Twist verpufft in diesen überlangen 140 min. am Ende. Bemerkenswert: Die "schwarzen" Städte sind bunt und abwechslungsreich, die "weiße" Stadt eintönig. Ähnlich wie bei "Inglorious Basterds" weiß ich mit Parallelweltfilmen nicht wirklich etwas anzufangen und Idris Elba reißt es für mich auch nicht heraus.
5/10
Der Film zeigt genauso eine Parallelwelt wie die "weißen" Western. Historisch betrachtet war einer von vier Cowboys schwarz, das bildet auch kein Western ab. The Harder They Fall ist mehr mit etwas wie Young Guns zu vergleichen. Historisch reale Figuren in einer rein fiktiven Story.
von Sentinel2003
#1559890
Burpie hat geschrieben: So 21. Nov 2021, 06:34 Triple Frontier (Netflix)
Oscar Isaac, Ben Affleck, Charlie Hunnam und Pedro Pascal als Söldner in Südamerika. Trotz einiger Unausgegorenheiten spannend.
8/10

Apostle (Netflix)
Gute Idee und Darsteller in einem Horror(?)Film, dessen Geschichte und Prämisse in der zweiten Hälfte völlig aus der Spur gerät und dessen Showdown Pippifax ist.
4/10

Habe "Triple Frontier" schon 2 mal gesehen, krass geiler Army Film....
von Sentinel2003
#1559955
"Bruised"





so krasser und starker Sport Film mit Halle Berry und vor allem, mit ihr als Regisseurin! Diese 2 Stunden vergehen wie im Flug, Zudem hat Sie einige kurze Clips auf ihrem instagram Profil zu ihrem Training für den Film rein gestellt.



9/10
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von Wolfsgesicht
#1559956
Last Night in Soho
Der neuste Film von Edgar Wright, der letzte war „Baby Driver“. Sicherlich einer der auffälligsten Regisseure was den Stil angeht.
Story kurz und spoilerfrei erzählt: Ellie bekommt einen Platz an der Kunsthochschule in London und hat eine Schwäche für die sixties. In London erlebt sie in ihren Träumen Abende in der Zeit der sixties zusammen mit Sandy, die den Traum hat in einem der Lokalitäten zu singen und aufzutreten. Irgendwann werden die Träume keine Träume mehr, sie begegnet ihr dann auch wenn sie nicht schläft und das ganze nimmt dann Alptraum-ähnliche Züge an.

In der Besetzung finden sich Thomasin McKenzie (Jojo Rabbit, hat etwas gedauert bis ich drauf kam) und Anya Taylor Joy (Damengambit, kennen wohl mittlerweile alle) und die beiden spielen das fantastisch. Zusammen mit den Kunstgriffen von Edgar ist das ein sehr fesselndes Erlebnis und ein überzeugender Film. Auch die Story gibt ein bisschen was her, was vor allem nicht der klassische Einheitsbrei ist, aber sie ist teils gut vorhersehbar. Ich muss aber sagen, dass die Story - und damit der ganze Film - für mich nach hinten hin schwächer wird. In den romantischen Szenen der sixties verliere ich mich und lasse mich treiben, später wo ihre Gedanken immer düsterer werden verändert sich die Chemie des Films ins dunkle und dieses Freiheitsgefühl geht verloren. Allerdings gefällt mir auch dieser Aspekt des Films, nur halt nicht so gut wie der Beginn.
Edgar schafft es nur nicht seinen Figuren besondere Tiefe zu verleihen. Sandy wirkt bis zum Schluss nur oberflächlich ergründet, bei Ellie kommt man auch nicht so richtig rein. Was die Nebenfiguren angeht kommt überhaupt keine Tiefe rein. Die begleiten das Geschehen, aber man lernt sie als Zuschauer im Grunde nicht kennen. Dies ist etwas schade.

Ich liebe die Art des Films und die beiden Hauptdarstellerin, die Story ist gut mit Schwächen hinten heraus und überraschungsarm, die Musik belebt das ganze und gibt dem ganzen ein schönes Tempo und den passenden Flair, Charaktere sind so Mittel.

8/10

Leider wird der Film vom Kino hier sehr stiefmütterlich behandelt. Die Vorstellungen sind gut gefüllt (habe über mehrere Tage überlegt zu gehen und hab nach Karten geschaut), schon in Woche 3 gibts aber nur noch eine Vorstellung am Tag. Würd ja gerne nochmal, aber der kleine Saal ist echt immer proppenvoll, das ist dann gerade doch nix für mich…
von Sentinel2003
#1560009
"Cash Truck"

krass, genialer Action Thriller mit Statham und dem Regisseur Guy Ritchie!! Fans von beiden kann ich den Actioner echt nur empfehlen!


8/10
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von Wolfsgesicht
#1560022
Ghostbusters - Afterlife
Zuerst: Ich kenne tatsächlich (ernsthaft) KEINEN Ghostbusters Film, also wird der Film auf Kenner der alten Filme definitiv einen ganz anderen Charme haben.

Ich bin sehr angetan von diesem Streifen. Die Schauspieler sind trotz ihres jungen Alters wahnsinnig gut und die „Optik“ der Charaktere hat mir extremst zugesagt. Hier war nichts „too much“.
Storytechnisch - wurde mir zugetragen - ähnelt das hier sehr dem ersten Teil. Mir hat sie gut gefallen. Die Geschichte die erzählt wird ist süß, hat die richtige Portion Liebe zwischen Charakteren und auch die richtige Portion Liebe zum Detail. Ich hatte richtig Freude daran, dass sich Zeit genommen wurde zum Aufbau und nicht wie so häufig von 0 auf 100 in den ersten 10 Minuten gegangen wird (Hust, Marvel, hust). Auch eine kleine Menge (sehr guter) Humor ist dabei, ich und alle anderen haben gut gelacht.

Dennoch hat der Film zwei Seiten. Die ersten 80-90 Minuten waren super, hier hat (für diesen Film) einfach alles gestimmt und meine Erwartungen wurden voll erfüllt, sogar übertroffen. Die letzten 30 Minuten neigen allerdings zum Trash und Kitsch/Fan-Service. Hier wird die Kulisse plötzlich billig und das Gezeigte sehr „weird“. Hier haben mir 15 Minuten quasi gar nicht gefallen, es wirkte permanent Fake. Der Fan-Service Part hingegen gefiel mir ganz gut, wirkte aber - abgesehen vom Großvater - etwas wie ein Fremdkörper im Film.

Übrigens hat mir der Lehrer als einziger Charakter kaum zugesagt. Ich fand ihn unlogisch. Sobald er von Wissenschaft spricht kommt er kaum aus dem Reden raus und ist völlig begeistert, zeigt aber im Unterricht nur Videos von Killerhunden und macht was im Hinterzimmer. Kapier ich nicht…

IMAX lohnt nicht.

7,5/10

The Last Duel
Toller Film! Total unromantisierter Mittelalter-Streifen mit einem schönen Konzept, der es schafft am Ende doch das relevante Thema des Films im Vordergrund stehen zu lassen.

Story (ohne relevante Spoiler):
Jean und Jacqes sind beste Freunde und bestreiten viele Kämpfe zusammen. Irgendwann trennen sich ihre Wege, denn Jacqes wird zur rechten Hand des Grafen als Steuereintreiber, während Jean sich vermählt. Beide fühlen sich vom anderen missverstanden und sind der Meinung, der andere will nur das Schlechteste für sie. Jean durch seine Dummheit und sein aufbrausendes Wesen, Jacqes hingegen ist hochintelligent und überlegt, ist aber durch seine Position eingeschränkt und beeinflusst.
Irgendwann ist Jean unterwegs und als er wieder kommt, sagt seine Frau Marguerite sie wurde vergewaltigt - von Jacqes. Und dies ist der Kern der Story: Wer sagt die Wahrheit? Marguerite, dass sie vergewaltigt wurde, oder Jacqes, der von Einvernehmlichkeit spricht.
Vor allem vor dem Hintergrund des Mittelalters eine interessante Geschichte, da vor allem das Wort eines Mannes Gewicht hat.

Der Kniff in der Geschichte ist die Erzählweise, denn sie ist in 4 Kapitel aufgeteilt.
Kapitel 1: Die Sichtweise von Jean
Kapitel 2: Die Sichtweise von Jacqes
Kapitel 3: Die Sichtweise von Marguerite
Kapitel 4: Das letzte Duell

Bedeutet man sieht 3-mal die gleiche Geschichte mit leichten Variationen. Dies ist gerade in Kapitel 2 etwas langweilig, da sich vor allem der Beginn ziemlich gleicht. Aber gerade als es drohte langweilig zu werden kippte das ganze etwas, so dass es doch interessant blieb.
Psychologisch ist das echt interessant, da sich teils unscheinbarste Kleinigkeiten unterscheiden die die erzählende Person anders in Erinnerung hat. Vor allem unter dem Aspekt, dass sich beide Männer komplett Missverstehen und beide der Meinung sind sie handeln im Interesse des Anderen und der Andere wiederum nicht.
Mit dem dritten Kapitel wird die Lösung offenbart, womit auch dieser Teil interessant bleibt.
Das ganze gipfelt dann im Showdown, der echt spannend ist.

Alles in allem ein wahnsinnig guter Film, die Story ist für mich die beste MeToo Story die ich bisher gesehen habe, da sie verschiedene Aspekte beleuchtet, verschiedene Sichtweisen der gleichen Thematik aufzeigt. Schauspielerisch war’s okay.

9/10

Venom - Let there be Carnage
Fand’s okay.
Schauspielerisch war’s mau, Woody ist einfach völlig drüber. Hardy war okay, passte aber auch nicht ganz.
Story fand ich okay, ist halt der klassische Superhelden-Eimheitsbrei mit etwas Best-Buddy-Comedy-Anteil. Hier passiert nichts überraschendes.
CGI war aber top.

IMAX lohnt hier.

5/10

Contra
Was habe ich gelacht!
Die Story war echt toll, vor allem die erste Hälfte. Der Film war auf bestem Kurs nicht so zu werden wie jede andere deutsche Komödie, hat zum Ende aber eine 180 Grad Drehung vollzogen und hat dann doch die gleichen Mittel eingesetzt. Trotzdem war sie unter den ganzen Komödien erfrischend, wenngleich auch etwas zu vorhersehbar. Die Witze des Charakters von Christoph Maria Herbst - herrlich! Da waren zahlreiche fantastische Lacher dabei.

Schauspielerisch war wirklich alles top. Leider ist Herbst in Filmen immer in ähnlichen Charakteren zu sehen, sodass ich mittlerweile seinen Charakter nie als eigenständig sondern als ihn selbst wahrnehme. Etwas schade dass er selten andere Rollen spielt.

Für jeden der deutsche Komödien liebt definitiv ein Muss.

8/10
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von Fernsehfohlen
#1560038
Santa Clause - Eine schöne Bescherung (1994)

Diese Weihnachtskomödie habe ich heute zusammen mit Freunden anlässlich einer kleinen Vorweihnachtsparty geschaut und naja... sie ließ sich schmerzfrei runtergucken, würde ich mal sagen. Tim Allen ist als angehender Weihnachtsmann recht unterhaltsam anzuschauen, die besten Gags reißt aber eigentlich sein Sohn. Die visuellen Effekte empfinde ich (auch für die 90er-Jahre) als furchtbar billig und frage mich, ob ich sie dem Film abgekauft hätte, wenn ich den Film schon im Kindesalter gesehen hätte. Schauspielerisch habe ich keine wirklichen Glanzlichter gesehen, Vieles tendiert leicht zum Overacting, ist aber noch ertragbar. Die Story ist - von der netten Grundidee, dass ein Mensch allmählich zum Weihnachtsmann wird - leider arg vorhersehbar, kitschig und äußerst "amerikanisch".

Alles in allem habe ich den Film relativ regungslos über mich ergehen lassen. Ich habe selten gelacht, aber einige Male durchaus geschmunzelt. Ich war nicht ergriffen vom Schauspiel, der Geschichte oder den Dialogen, sie sind aber auch nicht komplett missraten. Das Klimbim hat mich nicht in Weihnachtsstimmung gebracht, aber einige Accessoires und Figuren sind ganz nett anzuschauen. Für Familien denke ich ein "kleinster gemeinsamer Nenner"-Film, aber für mich sicher nichts, was ich nochmal sehen müsste. Gesehen und vergessen, so wird es wohl laufen.

5/10


Fohlen
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