- Mi 21. Apr 2010, 17:07
#810797
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Die Wahrheit ist (zumindest für mich) das die Charaktermotivationen schon früher recht wirr waren und viele Verhaltensweisen einfach nicht nachvollziehbar. ("Ich sehe meinen toten Vater? Sollte ich es jemandem sagen oder mich wundern, dass es letzte Woche noch der Nikolaus war?")
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Der Grund warum es IMO jetzt urplötzlich auch "Die Fans stört, die das alles wollten" ist nur der, dass diese zum Teil sehr traurige Entwicklung einiger Charaktäre jetzt in einer Staffel (zuvor im laufe von vier Staffeln) noch einmal total auf den Kopf gerollt wird und es auch den letzten Gläubigen dämmert, dass am Ende aus dem brennenden Dornenbusch keiner hervorspringt, der einem den Verlauf der Menschheitsgeschichte bis ins Detail erklärt. Viele Fragen werden offen bleiben und viele Entwicklungen fragwürdig. So stelle ich mir das Ende zumindest schon seit Ende Staffel 3 vor, als ich begriffen habe, dass die ganze Serie dem Zweck dient als Antwort auf eine Frage 5 neue Fragen zu stellen. Quazi eine endlose Rekursion.
Mir gefiel die Folge allerdings ganz gut, auch wenn mir das Ständige hin und her ebenfalls auf die Nerven geht.
Auch wird mir Jack gerade mal wieder sympathisch, nachdem der Charakter leider so in die Sinnlosigkeit verfiel, hoffe ich dennoch, dass er am Ende den Karren irgendwie aus dem Dreck zieht.
Sein Punkt, dass MiB es gar nicht so gern hätte, würden die Kandidaten auf der Insel bleiben war recht interessant und das nach dem Gespräch mit MiB, der so abwertend über Locke sprach und Jack davon zu überzeugen versuchte, dass John ein "sucker" ist
franz-josef hat geschrieben:gute folge,wobei ein paar entwickelungen eher störend sind und die vorraus gegangenen folgen noch sinnloser erschein lassen....Staffeln mein Freund...es geht hier um ganze Staffeln
Ich fass es manchmal echt nicht wie unfassbar dilettant, klischeehaft und albern LOST geschrieben ist. Völlig willkürliche Charaktermotivation und Konstellation, schablonenhafte Dialoge und eine übelst zusammengezimmerte Story.Das stimmt nicht. Früher hat man sich die Dinge nur gerne schön geredet. Alles wurde mit irgendwas begründet und wenn es keine Begründung gab, hielt meist "Das wollen die Fans aber so." als Allzeitbotschaft her. Wie die Gläubigen, die auf ihren Allzeitmessias warten und Seuchen und Weltkriege mit "Gottes Wege sind unergründlich" beschwichtigen.
Früher konnte LOST mit einer wirklich innovativen Erzählstruktur und spannenden Plots glänzen. Und jetzt, sechs Jahre später zitiert man nur noch sich selbst mit beliebiger Wiederverwertung alter Plotlines.
Die Wahrheit ist (zumindest für mich) das die Charaktermotivationen schon früher recht wirr waren und viele Verhaltensweisen einfach nicht nachvollziehbar. ("Ich sehe meinen toten Vater? Sollte ich es jemandem sagen oder mich wundern, dass es letzte Woche noch der Nikolaus war?")
Der Grund warum es IMO jetzt urplötzlich auch "Die Fans stört, die das alles wollten" ist nur der, dass diese zum Teil sehr traurige Entwicklung einiger Charaktäre jetzt in einer Staffel (zuvor im laufe von vier Staffeln) noch einmal total auf den Kopf gerollt wird und es auch den letzten Gläubigen dämmert, dass am Ende aus dem brennenden Dornenbusch keiner hervorspringt, der einem den Verlauf der Menschheitsgeschichte bis ins Detail erklärt. Viele Fragen werden offen bleiben und viele Entwicklungen fragwürdig. So stelle ich mir das Ende zumindest schon seit Ende Staffel 3 vor, als ich begriffen habe, dass die ganze Serie dem Zweck dient als Antwort auf eine Frage 5 neue Fragen zu stellen. Quazi eine endlose Rekursion.
Mir gefiel die Folge allerdings ganz gut, auch wenn mir das Ständige hin und her ebenfalls auf die Nerven geht.
Auch wird mir Jack gerade mal wieder sympathisch, nachdem der Charakter leider so in die Sinnlosigkeit verfiel, hoffe ich dennoch, dass er am Ende den Karren irgendwie aus dem Dreck zieht.
Sein Punkt, dass MiB es gar nicht so gern hätte, würden die Kandidaten auf der Insel bleiben war recht interessant und das nach dem Gespräch mit MiB, der so abwertend über Locke sprach und Jack davon zu überzeugen versuchte, dass John ein "sucker" ist






