- So 6. Dez 2009, 17:04
#751996
scoob hat geschrieben:Ich glaube, das Hauptproblem bei Sat.1 ist eher die oftmals wenig intelligente Platzierung der Werbeblöcke. Es scheint bei Sat.1 irgendein merkwürdiges Gesetz zu geben, das besagt, dass bei Shows der erste Werbeblock zwischen 20.25 und 20.30 Uhr laufen muss. Wenn bei RTL eine neue Show startet oder aber eine etablierte RTL-Show eine starke Konkurrenz-Show als direktes Gegenprogramm hat, verzichtet RTL in der Regel in den ersten 45 bis 90 Minuten komplett auf Werbeunterbrechungen, um gleich zu Beginn möglichst viele Zuschauer "einzufangen". Das hat nicht immer etwas mit mangelnder Werbeauslastung zu tun. Vermutlich könnte auch Sat.1 zum Teil seine Quoten optimieren, wenn man sich bei der Platzierung von Werbeunterbrechungen etwas geschickter anstellen würde.hezup hat geschrieben:Auch SevenOne Media, der Vermarkter von ProSiebenSat.1, "verramscht" keine Werbeplätze. Das wurde oft genug von ProSiebenSat.1-Verantwortlichen dementiert.Sebb. hat geschrieben:Jedes Unternehmen will Geld machen, da mach dir mal keine IllusionenBug hat geschrieben:Also früher gingen in der Regel immer alle Sender an die Grenze des Möglichen bei der Dauer der Werbung pro Stunde - sprich 12 Minuten + Eigenwerbung. Wenn nun RTL weniger Werbung ausstrahlt, dann mit Sicherheit nicht, weil sie nett sein wollen, sondern höchstwahrscheinlich weil hohe Preise dafür sorgen, dass die Werbeinseln nicht voll ausgebucht sind. Oder meint ihr nicht...Vielleicht will RTL den Zuschauern nicht so viel Werbung zumuten, damit sie nicht dauernd von den Werbungen gestört werden und so auch nicht wegschalten, sondern gehalten werden.
Gibts die 12 Minuten-Regel noch?
Im Gegensatz zu ProSiebenSat1 verramscht IP Deutschland (RTL Vermarkter) noch nicht verkaufe Werbeplätze nicht. Sprich wenn ein Werbeblock nicht ausgebucht ist, senkt man nicht den Preis bis Summe X, bis ihn jemand möchte, sondern füllt diese Lücke entweder durch eigene Spots auf oder macht die eigene Sendung etwas länger (und Werbung damit kürzer).







