US-Fernsehen (inklusive Season- und Pilot-Reviews), britisches Fernsehen etc.
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von redlock
#1454135
INXS: Never Tear Us Apart (Seven Nework)

Zweiteiliger TV-Film (2x knapp 85 Minuten Netto) von 2014 aus Australien über die Rockgruppe INXS. Ein bio-pic.
Teil 1 handelt vom Anfang der Gruppe und ihren Aufstieg in die Höhen der Popmusik in den 1980zigern, mit ein paar kurzen Rückblicken in die 1970ziger. Teil 2 handelt von den Problemen der Gruppe in den 1990zigern und dem tragischen und traurigen Ende in einem Hotelzimmer in Sydney im Jahr 1997.
Der Film, vor allem Teil 2, zeigt die Auswirkungen die der Stress (u.a. weltweite Touren, und Sex and Drugs gehen irgendwann auf die Kondition) auf die Gruppe hatte, insbesonders den Typen der die Melodien schrieb und natürlich vor allem Michael Hutchence der die Texte schrieb. Hutchence, der Lead Singer und Frontmann der Gruppe, steht vor allem in Teil 2 im Fokus der Ereignisse – seine Affäre mit Kylie Minogue, vor allem aber die mit Paula Yates, und den riesen Stress den er deswegen mit der britischen Boulevardpresse und Bob Geldorf hat (der kommt hier gar nicht gut weg, aber auch U2's Bono kriegt was ab).

Wie genau sich dieser Zweiteiler an die tatsächlichen Ereigniss gehalten hat kann nicht beurteilen. Was ich jedoch sagen kann: Es war sehr unterhaltsam und packend gemacht. Den Weg von einer Garage in Perth ins mit 70.000 Menschen ausverkaufte Wembley Stadium war faszinierend (und wie bei den Beatles spielt auch hier der Manager eine entscheidene Rolle).
Der Typ, der Hutchence spielt, macht einen super Job.
Der Zweiteiler enthält sehr viel Musik. Mir war gar nicht mehr bewußt, wie viele Hits die Jungs hatten.
Wer keine Abneigung gegen die 1980ziger und die Musik von INXS hat, dem kann ich diesen Zweiteiler nur wärmstens empfehlen. Am Ende gibt es übrigens Originalaufnahmen der Gruppe. Das fand ich klasse gemacht.

Teil 1: 8/10
Teil 2: 7,5/10


Endlich eine Nachholaktion die ich nicht bereue!
von 3Jane
#1454896
Guckt hier jemand die Andrew Davies-Version von "War and Peace", die diese Woche gestartet ist? Kann man aktuell im BBC iPlayer schauen.
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von redlock
#1455771
3Jane hat geschrieben:Guckt hier jemand die Andrew Davies-Version von "War and Peace", die diese Woche gestartet ist? Kann man aktuell im BBC iPlayer schauen.
Tauchte erst durch diesen Beitrag auf meinem Radar auf. Wenn alle 6 Folgen vorhanden sind wird entschieden was gemacht wird.
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von redlock
#1473747
New Blood (BBC One)

Die BBC hat die drei ersten Folgen der Serie vor der eigentlichen Aussstrahlung Online zur Verfügung gestellt. Diese drei Folgen (knapp 60 Min. Nettolaufzeit) erzählen eine Geschichte. Man hätte übrigens genauso gut zwei Teile a 85-90 Min. draus machen können.
Es dreht sich um zwei junge Ermittler. Einer arbeitet bei der (Kriminal-)Polizei, der andere bei einer unabhängigen Anti-Betrugsbehörde.
Unabhängig von einander stoßen sie auf einen großen Korruptionsfall im brit. Gesundheitswesen.
Die Serie (oder Miniserie) hatte mich sehr schnell voll gepackt. Die beiden ersten Teile sind sehr spannend und packend. Wirklich klasse gemacht.
Im letzten Teil hat mich das Ende etwas enttäuscht. Das war mir, vor allem nach dem vorher gegangen, zu ''glatt.'' Es endete für meinen Geschmack zu ''gut.''
versteckter Inhalt:
Bis auf zwei Nebenfiguren (würde mich nicht wundern, wenn die nochmal auftauchen) finden alle Bösewichte ihr gerechtes Ende. Fand ich dann doch sehr unrealistisch.
Was mich auch noch etwas gestört hat, waren die ''Buddy Cop Momente.'' Die fand ich zu forciert, zu verkrampft. Das war unelegant gemacht.
Unterm Strich aber eine sehr empfehlenswerte Miniserie.

Teil 1: 8/10
Teil 2: 8/10
Teil 3: 7/10

insgesamt: 7,5/10


War & Peace hab ich mir übrigens erspart.
#1477009
Was hier für Serien aufgeführt werden....die meissten sagen mir Null.... :roll:

Woher kennt ihr die alle??

Auch bei den bekanntesten deutschen Serienportalen habe ich viele hier aufgeführte noch nie "gesehen".... :roll:
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von redlock
#1484401
Quirke (RTE/BBC)

Irisch/britische Miniserie von 2014, basierend auf einer Buchreihe, bestehend aus drei TV-Filmen um den Gerichtsmediziner Quirke die, zum allergrößten Teil, in Dublin zwischen 1955/56—1958 spielt.
Die TV-Filme sind eine Mischung aus Krimi und (Familien-)Drama. In Teil 1 und 3 steht das Drama etwas im Vordergrund, in Teil 2 etwas der Krimi. Die Krimiteile sind in sich abgeschlossen, der Dramateil ist fortlaufend.
Die Erwartungen, die man von einer BBC (Teil-)Produktion erwartet, werden auch erfüllt. Gute Darsteller, die ihren Job gut erledigen, in einer sehr soliden Produktion. Sowohl die Krimiteile, als auch die Dramateile, sind ziemlich packend und unterhaltsam, wobei mich der Dramateil mehr interessiert hat.
Allerdings gab es in Teil 1 und 2 je eine Sache, die mich so geärgert hat (lazy writing), dass es Punktabzug gibt, so dass diese Teile lediglich 7/10 bekommen. Das gab's in Teil 3 nicht, so dass es hier 7,5/10 sind.
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von redlock
#1493048
Da die Serie ein eigenes Unterforum hatte -- hui, das waren noch (Internet-)Zeiten, als so was nötig war -- gibt’s hier keinen Serien-Thread (falls doch, hab ich ihn nicht gefunden bzw. übersehen). Da es eine Reihe von vier TV Filmen ist (erst ab 6 ist es bekanntlich eine ''Serienstaffel''), also hier...

Gilmore Girls: A Year in the Life -- ''Winter'' (Netflix)

Obwohl alle Zutaten da sind, braucht der Film einige Zeit bis er in die Gänge kommt und das ''Gilmore Girls feeling'' wieder da ist. Dann ist es allerdings wieder wie früher. Im Guten, wie im Schlechten.
Das unrealistische Tempo der Unterhaltungen, die An- und Bemerkungen zur Populärkultur (die über ''Buffy'' gefiel mir), die kleinen Seitengags, die Musik...
Das Herz der Serie ist natürlich die Mutter-Tochter-Beziehung, und die gibt’s wie gewohnt im Doppelpack Emily/Lorelei, Lorelei/Rory. Und keine Frage, da liefert auch schon der Auftaktfilm.

Sehr schön viele alte Freunde und Bekannte wieder zusehen (mehr Figuren offensichtlich in den weiteren Filmen) und zu erfahren, wie es ihnen in der Zwischenzeit ergangen ist. Ist schon beeindruckend, dass die Darsteller sich dazu bereit erklärt haben. (Ich denke, die eine oder andere Serie hätte da Schwierigkeiten die Truppe wieder zusammen zu bekommen).

''Winter'' war Fanservice und Nostalgietrip. Nicht perfekt, aber dennoch ein guter Beginn: 7/10
#1493091
Gilmore Girls - Ein neues Jahr [ Winter/Frühling/Sommer/Herbst]

Ich habe den 4. Film und damit das Serienfinale heute beendet. Und es war das perfekteste Finale, was man sich für die Serie hätte vorstellen können. Es fühle sich alles nach Abschied an und die Charaktere waren so liebevoll und verschroben wie früher. Auch die vielen Cameos von ehemaligen Darstellern oder auch von anderen Serien (Parenthood, Bunheads usw) - einfach nur toll. Man könnte noch einen abschließenden TV-Film drehen, wenn man wollen würde, ABER so wie es ist, war es wunderbar. Alles ist auf den Punkt gebracht und ich kann mich der vielen negativen Kritik im Netz nicht anschließen. Die 4 Filme sind großartig gewesen. Mein Favorit ist hierbei wohl tatsächlich der "Herbst". Und Lauren Graham ist immer noch die heißeste TV-Mutter aller Zeiten. :oops: Danke an die Macher für diesen Abschluss. :!:

Winter: 7/10
Frühling: 8/10
Sommer: 9/10
Herbst: 10/10
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von redlock
#1493177
Gilmore Girls: A Year in the Life

Ich kann die teilweise massive Kritik an dieser ''Filmreihe'' nicht nachvollziehen. Da sind ganz offensichtlich viele Leute mit falschen und/oder überzogenen Erwartungen an die Sache rangegangen. Vielleicht haben einige auch vergessen, wie die Serie wirklich war. :lol:
Sicher, die Filmreihe hat ihre Schwächen und Fehler, vor allem in den ersten drei Teilen. Ich möchte nur nennen:
---die ersten drei Teile wirkten teilweise wie ein bloßer Vorlauf für Teil 4
---Geschichten die irrelevant oder überflüssig sind; Geschichten, die ins ''Nichts'' führen. Exemplarisch: Die ellenlange Musical Szene
---die Cameos, die Kurzauftritte: Obwohl nett, wirkte gedrängt. Von manchen Figuren hätte man gleichzeitig gerne mehr gesehen.
Dennoch beeindruckend, wie viele sich bereit erklärt haben (wenn manchaml auch nur kurz) wiederzukommen und mitzumachen.

Unterm Strich hat die Filmreihe aber geliefert!!
Die Kritik an Bledel ist (mal wieder) überzogenen.
Die Parenthood und Bunheads Sachen waren amüsant.
Einige der Szenen zwischen Bishop und Graham waren bärenstark. Die Geschichte der Emily Gilmore war sehr stark. Der beste Teil des Ganzen.
Lorelei und Luke haben ihren Abschluss bekommen. Für Rory wird ein neues Kapitel, ja Leben eröffnet. Die letzten vier Worte passen.
Allerdings mit der Einschränkung: 2007 wäre das etwas heftiger, passender Gewesen als 2016. Außerdem, Rory ist in einer ganz anderen Position als Lorelei es damals war.
Nichtsdestoweniger, ich bin mit der Filmreihe zufrieden, und auch mit dem Ende. Mich hat das Ganze ''emotinonal eingefangen und mitgenommen.''
Es war einfach schön.

Winter: 7/10
Spring: 7,5/10
Summer: 7,5/10
Fall: 9/10
#1517442
Underbelly Files: Chopper
Ich habe ausnahmsweise mal wieder eine Sendung zeitnah geschaut. Die Rückkehr von Underbelly war zwar in den Medien immer als "neue Staffel" angepriesen worden, aber das "Files" im Namen hat eigentlich bereits klar gemacht, dass es sich nur um einen TV-Movie handeln würde, der hier in zwei Teile aufgeteilt wurde (ca. 130 Minuten Laufzeit zusammen). Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt, so gut das eben bei so kurzer Laufzeit möglich war, denn das ist ja der Grund, warum ich generell fast nur Serien und kaum Filme schaue, da die jeweils vorbei sind, kaum hat man die Charaktere "kennen gelernt" und bevor man wirklich in die Welt eintauchen kann. Aber wie gesagt, ich finde man hat hier aus der kurzen Laufzeit das Beste rausgeholt und ich kann diesen TV-Movie daher durchaus empfehlen, natürlich insbesondere denen, die die restlichen Underbelly Staffeln/Movies bereits kennen. Der Hauptdarsteller hat sehr überzeugend die "beiden" Charaktere Marc vs. Chopper rübergebracht. Interessant fand ich auch, dass der (tatsächlich existierende) Kinofilm zur gleichen Story (den ich nicht kenne) innerhalb dieses TV-Movies ebenfalls existiert und thematisiert wurde.
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von Theologe
#1537429
El Camino: A Breaking Bad Film [spoilerfrei]
Es war richtig cool Jesse wieder zu sehen und natürlich auch reichlich alte Bekannte. Der Film ist sicherlich kein Meilenstein und so war es auch folgerichtig, ihn nicht ins Kino zu bringen. Aber als gute Doppelfolge, die Jesse den ausführlichen Abschied gibt, den die Serie ihm "verwehrte", ist El Camino sehr gelungen. Aaron Paul kann einmal mehr in seiner Paraderolle glänzen und hat dieses mal den Vorteil, dass niemand ihn in den Schatten stellen kann.
Der Film bleibt dem Stil der Serie treu, wie gesagt, als Doppelfolge der Serie hätte das gut funktioniert. Es fühlt sich auch nicht angeklatscht hat, höchstens wegen der zeitlichen Distanz, aber inhaltlich passt dieser Epilog wunderbar zur Serie.
7,5/10
von Nookie
#1537454
El Camino: A Breaking Bad Film

Ich weiß gar nicht wie ich das bewerten sollte. Ich habe Breaking Bad sehr gerne gesehen und würde es auch als eine meine Lieblingsserien bezeichnen, ich bin aber auch kein "Superfan".
Das es ein Fanservice war war klar, aber irgendwie hat es mich nicht richtig mitgenommen. Dafür fand ich die Cameos nicht einschlagskräftig genug, wie auch in Rückblenden, aber trotzdem.
Es war alles auserzählt und die Feinde waren tot. Von daher fand ich die "Rache" am Schrottmann etwas weit hergeholt und unbefriedigend. Ich würde den Film nicht als überflüssig bezeichnen, weil das zu negativ klingt, aber er trägt für mich auch nicht viel bei. Gut sieht er allerdings aus! Und kaputt gemacht hat er sicherlich auch nichts.
Was mir sonst gefallen hat war Todd. Interessanter Charakter und von Plemons sehr gut gespielt.
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