Ein analoges Fernsehbild nach mitteleuropäischer Fernsehnorm hat 625 Bildzeilen, davon werden aber nur 576 Zeilen für die Übertragung eines Bildinhalts benutzt, der Rest ist die Austastlücke, während der sich das Fernsehgerät auf den Empfang des nächsten Bildes vorbereitet. So kamen Anfang der 1970er Jahre englische Fernsehtechniker der BBC auf die Idee, Zusatzinformationen in diesen ungenutzten Bereich zu übertragen. Daraus entstand 1974 die erste Spezifikation des "U. K. Teletext Standard". Dessen Textdaten sind seitenweise organisiert und bieten Platz für 24 Zeilen zu je 40 Zeichen Text (23 Zeilen sind frei editierbar, die anderen für Kopf- und Fußzeilen reserviert). Die Seiten können mit 96 Buchstaben, Ziffern und Sonderzeichen, sowie 128 Grafikzeichen gestaltet werden. Dies entspricht dem Stand der Technik zur Zeit der Einführung des Videotexts. Der Hintergrund kann üblicherweise zwischen deckend (zur besseren Lesbarkeit) und transparent (zur Verfolgung des Programms) umgeschaltet werden.
http://de.wikipedia.org/wiki/Videotext
Es gab einmal eine aufwendigere Version in Frankreich, diese wurde aber Ende 80er eingestellt:
http://de.wikipedia.org/wiki/Antiope_%28Teletext%29
Es liegt also an der Übertragungsweise, dass die Seiten nicht besser aussehen können, weil halt jedes Fernsehbild (25 je sek.) immer nur eine Seite aufnehmen kann und Seiten auch mit dem britischen Standard nicht gesplittet werden könnten für bessere Bildqualität.