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von vicaddict
#1534943
Dass Problem für AKK ist doch, dass ihr Image bereits so ramponiert ist, dass da kaum noch was zu retten ist und in dem Amt nicht viel zu holen ist. Das ist vielleicht der Versuch, ihr über ein Ministeramt wenigstens ein wenig Regierungserfahrung in den Lebenslauf zu schreiben, aber mehr auch nicht.

Auf mich wirkt das eher wie ein halbherziger Versuch, während man intern dann schon auf andere Pferde setzt. Man darf ja nicht vergessen, dass die GroKo eventuell schon im Spätherbst Geschichte sein könnte, aber selbst wenn sie hielte, passiert an Regierungsarbeit nichts mehr. Vor den Ostwahlen sowieso nicht, dann ist Weihnachten, dann wird etwas regiert, aber dann stehen schon die wichtigen Fragen an, ehe es 2020 in die Sommerpause geht und dann beginnt der Wahlkampf für 2021.

Alles unter der Prämisse, dass der Laden bis dahin noch steht.
von Kerouac
#1534944
Dass von der Leyen vorgeschlagen wurde, lag ja vor alles daran, dass das Parlament etwas versprochen hat, was es eigentlich nicht versprechen kann. Vor fünf Jahren ist das gut gegangen, weil das Parlament stark war und sich auf einen Kandidaten geeinigt hat. Dieses Jahr ist das Parlament schwach und konnte sich
nicht auf einen Kandidaten einigen, weil sich die Fraktionen untereinander nichts gegönnt haben.
Das führte dann am Ende zu einer aberwitzigen Zusammenarbeit von Macron und Orban, die von der Leyen vorzuschlagen haben.
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von Wolfsgesicht
#1535241
Zwei Kitas in Leipzig streichen, um auch Muslimischen Kindern einen Platz bieten zu können, Gummibärchen vom Speiseplan. Das Essen wird damit also gesünder.
Die CSU ist natürlich entsetzt und spricht vom verrutschten Kompass im Punkt der Integration.
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von Neo
#1535244
Wolfsgesicht hat geschrieben: Di 23. Jul 2019, 22:27 Zwei Kitas in Leipzig streichen, um auch Muslimischen Kindern einen Platz bieten zu können, Gummibärchen vom Speiseplan. Das Essen wird damit also gesünder.
Die CSU ist natürlich entsetzt und spricht vom verrutschten Kompass im Punkt der Integration.
Und #Schweinefleisch!

Ist halt die Frage, wie sinnvoll das ist. Keine Ahnung, weshalb da jetzt alle so ne Welle machen müssen. Egal ob nun von linker oder rechter Seite.
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von Wolfsgesicht
#1535245
Eigentlich braucht man ja nicht erwähnen weshalb man es macht. Regen sich ja auch viele darüber auf dass es ein koscheres Gericht gibt. Was jetzt das dramatische daran sein soll dass es statt Schwein jetzt Rind gibt schnall ich nicht so richtig. Die Kritik kam sogar mal bei einer Schule die das Gericht zusätzlich (statt 3 gab’s dann 4 Gerichte) auf die Karte genommen hat. Da fragt man sich dann auch was da jetzt genau kritisiert wird. Hätte man ein viertes Gericht auf den Plan genommen hätten es alle gut gefunden. Sobald man aber sagt man mache das für muslimische Kinder dann wird’s kritisiert...

Hab jetzt explizit die Gummibärchen erwähnt, weil seitens Dobrindts eigentlich nur das kritisiert wurde.
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von Neo
#1535246
Ich verstehe nicht, weshalb man manche Dinge komplett streicht. Kommt natürlich immer auf den prozentualen Anteil an, aber eigentlich müsste es doch eh so sein, dass es ein Gericht mit Fleisch und ein vegetarisches gibt, weshalb also umwerfen und nicht ein paar Mal trotzdem Schwein servieren? Sehe da nicht, weshalb man sich einer Minderheit beugen sollte. Wenn da jetzt drei Kinder mit Glutenunverträglichkeit antanzen, dann streicht man ja auch nicht diverse Kohlenhydrate und serviert nur noch Kartoffeln.

Die Gummibärchen hätte ich nun auch nicht erwähnt. Da kauft man dann halt vegetarische oder vegane und gut ist.
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von Wolfsgesicht
#1535247
Weiß nicht ob das bei Kindern so einfach geht. Wenn man den einen Fleisch serviert und die anderen dann was vegetarisches bekommen mit Gemüse...wahrscheinlich würde das zu einer Verweigerung führen können oder zu einem Neid. Das will sich wahrscheinlich kein Erzieher antun da zu erklären warum die einen das bekommen und sie nur Gemüse bekommen.
In einer Schule verstehen Sie es wahrscheinlich schon, im Kindergarten vermutlich nicht. Grundschule ist dann so ein Mittelding wo ich den Umgang nicht so genau wüsste.

Kommt vermutlich auch drauf an ob sie das Essen geliefert bekommen oder selber frisch kochen (da weiß ich auch nicht wie Kitas das Händeln). Frisch kochen wäre dann durch getrennte Mahlzeiten wieder ein Mehraufwand.

Die Gummibärchen sind wohl kein Verlust.
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von Neo
#1535248
Aber ein Angebot musst du ja so oder so stellen, weil es eben immer Kinder gibt, die dies oder das nicht dürfen oder eben Unverträglichkeiten haben. War bei uns nicht anders. Kann mich auch ums Verrecken nicht mehr ans Praktikum im Kindergarten erinnern. Damals 20 Kinder in der Gruppe, davon 19 mit Migrationshintergrund. Meine ja, dass die Eltern immer ausfüllen müssen, was dem Kind serviert wird und was nicht.

Und die Sache mit den Gummibärchen: Mich wundert es, dass es sowas überhaupt gibt/gab. Das geht wahrscheinlich auch nur aufm Dorf oder eben im Osten. ':)
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von vicaddict
#1535255
Ein Bekannter kocht in einer Jugendherberge und wenn die Anfragen bekommen, auf solche Dinge Rücksicht zu nehmen, kochen die dann auch für alle ein Gericht und nicht nur für drei, vier Leute, einfach weil das einfacher für die Logistik ist.

Gäbe es für alle vegetarisch und glutenfrei stört das eben niemanden, weil es niemand hinterfragt.
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von Wolfsgesicht
#1535266
Nachdem die BILD einen fantastischen Artikel geschrieben hat, in dem es diesbezüglich um Mehrheitsverachtung ging (und weitere üüüüberhaupt nicht hetzende Schreibweisen) und die Kita jetzt Polizeischutz bekommen müsste, hat Mans wieder zurückgenommen.

Ich glaub bei vegetarisch für alle gäbe es auch Kritik. Dann kämen wohl viele damit dass das Kind Fleisch brauche.

Ich muss ja zugeben das komplette Schweinefleischverbot hab ich in der Form auch nicht völlig verstanden, aber da es ja weiterhin Fleisch gibt (halt nur noch Hähnchen und Rind) fand ich diesen Shitstorm einfach too much. Hähnchen ist bei Kindern doch eh viel beliebter. (Hmmmmm...chicken Nugget Dinosaurier).
Daher seh ich nicht wirklich das Problem. Entweder geht’s ums Prinzip (war schon immer so) oder ums Prinzip ( Mehrheit über Minderheit, die Minderheit hat sich anzupassen oder es zu tolerieren).

Der Glaubensprinzip find ich aber selber schwierig. Christen sind sehr flexibel, muslime halt mehr eingeschränkt. Daher finde ich es jetzt schwierig einfach zu sagen man solle keine Rücksicht nehmen, da ich aus meinem persönlichen Umfeld natürlich kein vergleichbares Beispiel hätte wo ich andere für etwas aufgrund einer nicht-biologischen gegegebenheit zum Verzicht auf etwas zwingen muss.
Es mag da einfach zu sein für viele, weil sie eine solche Einschränkung nicht kennen, da zu sagen „sie sollen sich anpassen“. Ich finds schwierig, da ich es nicht nachempfinden kann.

Nur geht’s häufig nicht um irgendwas spezielles. In Dortmund an der Uni gab’s mal einen Gebetsraum für Muslime. Wurde regelmäßig beschädigt, bis man sich dann einen Schlüssel bei der Asta besorgen musste. Gab ab da dann auch stimmen den Raum abzuschaffen, weil Anpassung. Das ist für mich dann wieder unverständlich.
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von Neo
#1535276
Es geht ja nicht um Radikalität, Zwang und Rücksichtslosigkeit oder Komplettaufgabe seiner Werte, sondern darum, ein Angebot zu unterbeiten, womit möglichst viel abgedeckt wird. Wird ja schließlich auch keiner dazu gezwungen in den katholischen oder evangelischen Unterricht zu gehen. Dann hat man eben Ethik und muslimischen Religionsunterricht. Ist doch okay, solange es nicht exklusiv ist und jeder daran teilnehmen darf. Und soll man doch das Zuckerfest als offiziellen Feiertag eintragen, aber dann bitte auch für alle. :D
von Nookie
#1535303
Ich hatte einen Tweet von Nils Bokelberg gelesen, der sagte "Was ist "Deutsch sein" eigentlich für eine Lappen-Eigenschaft, wenn die davon abhängt, ob die Kinder in der Kita ein bestimmtes Fleisch kriegen?" Das ist vollkommen richtig. Allerdings stimmt das Gegenteil dann aber auch. Ich glaube allerdings nicht, dass er sagen würde, dass es eine Lappen-Eigenschaft einer Kultur oder Religion ist darauf zu bestehen kein bestimmtes Fleisch zu kriegen.
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von Kaffeesachse
#1535322
Was ist soschlimm daran, wenn Essen, gerade für Kinder, gesünder wird? Und warum gibt man so einen Quatsch extra bekannt? Ich würde das einfach auslaufen lassen. Wahrscheinlich würd es gar kein Schwein ( ;)) bemerken.
von TB-303
#1535353
Kaffeesachse hat geschrieben: Do 25. Jul 2019, 17:19 Was ist soschlimm daran, wenn Essen, gerade für Kinder, gesünder wird? Und warum gibt man so einen Quatsch extra bekannt? Ich würde das einfach auslaufen lassen. Wahrscheinlich würd es gar kein Schwein ( ;)) bemerken.
Diese Mischung aus Selbstbetrug (zur Auflösung empfundener kognitiver Dissonanzen) und "Ach merkt doch keiner" von Mitte und Linken hat doch die AfD schon zur stärksten Partei in Sachsen gemacht. Wie viel Wahlkampfhilfe soll sie denn noch bekommen? :grin:
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von Kaffeesachse
#1535354
Wegen Schnitzel? Am Ende frisst's heutzutage doch eh keiner, weil ein Fitzelchen Fett dran ist, und es wird weggeschmissen. Aber Hauptsache, 'ne Welle machen. :')
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von Wolfsgesicht
#1535372
Joachim Gauck ist von einem Segelboot gekentert.
Hoffentlich wird man die Seenotretter zur Rechenschaft ziehen und ordnungsgemäß wegsperren...wo kämen wir denn sonst hin.

Übrigens heute schweinefreier Tag in der BILD Kantine. Aufstand blieb aus.

Ich wüsste jetzt auch nicht wieso der Speiseplan eines 3-jährigen erwachsene Menschen zum AfD-Wähler machen sollten 😄
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von Neo
#1535379
Ist halt ein weiterer Tropfen ins Fass. Man merkt ja wieder wie emotional die Leute darauf reagieren. War ja auch bei dieser absurden Karneval-Indianerkostüm-Debatte der Fall.
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von Wolfsgesicht
#1535868
Passt nicht so ganz, aber naja.

Ich hoffe dass die aktuelle IW Studie mal ein bisschen was verändert, ich glaube es aber nicht.

Wer sie lesen mag: hier
Wer sie lesen mag (in halbwegs kurz, aber gut): hier
Wer sie sehen mag (1:20 min, stark gekürzt): hier

Kurzum: Arme Kommunen kommen nicht von alleine wieder in den grünen Bereich. Die Wirtschaft brummt und trotzdem schafft es keine ihre Altschulden abzubauen, die häufig ohne Schuld der Stadt/der Politiker entstanden sind.
Die Möglichkeiten sind nur Gewerbesteuern rauf, was die Arbeitslosigkeit erhöht durch Abwanderung der Industrie und damit wieder die Ausgaben erhöht (Arbeitslosengeld) was eine Erhöhung der Steuern fordert usw. Dazu zahlt auch kein Bürger hohe Steuern wenn dafür alles kaputt ist, also ein Teufelskreis.

Es wird sich aber nix ändern weil sich gleich eine CDU-Politikerin gemeldet hat, und zwar nicht aufgrund des Problems, sondern sie hat sich beschwert dass man das Ruhrgebiet mal wieder schlecht darstellen würde. Das löst das Problem natürlich. Nicht. Sie redet das Problem weg und sagt dass die Regionen das schon schaffen.
Ich sehs ja in Dortmund. Wirtschaft brummt, trotzdem sinkt die Arbeitslosigkeit kaum.
Die Politik forciert hier quasi 2 Ziele: Gewerbesteuer nicht erhöhen und den Haushalt in eigenen Händen behalten. Und trotz sprudelnder Einnahmen muss man quasi alle fehlenden Investitionen der letzten Jahre nachholen. Die 2 Mrd. € Schulden baut man eh nie wieder ab.
Wenns mal wieder absackt dann willig nicht wissen was passiert.
Zumal die Kommunalpolitik mit die wichtigste Politik ist. Mir ist fast egal was im Bund passiert, wenn hier vor Ort wirklich alles schließt, der Nahverkehr tot ist und ich 3 Jahre für einen Termin beim Bürger-Amt warten muss und dem Kind as Dach der Schule auf den Kopf fällt. Die Auswirkungen merke ich halt vor Ort.
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von Neo
#1535901
Tja, und bald sprudelts auch nicht mehr so dolle...


Mich nervt aktuell (oder auch schon länger) diese ganze Soli-Debatte. Keine Ahnung, weshalb man da noch unnötig rumdiskutiert, wenn der ohnehin auslaufen soll oder eine Weiterführung gar verfassungswidrig ist. Habe ja echt nichts dagegen, wenn "Superreiche" (wie auch immer man das definieren mag) mehr Steuern zahlen müssen und finde es sogar notwendig, aber dann bitte doch nicht so ne Leiche mitschleifen, um irgendwen bei Laune zu halten, sondern einen neuen Entwurf einbringen.
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von Neo
#1536519
Wolfsgesicht hat geschrieben: Sa 31. Aug 2019, 18:17 Naaaa, schon jemand CSyoU gesehen? :D
Nee, habe schon gelesen, dass es u.a. um Greta gehen wird und das kann ich mir nicht antun. Sehe Teile davon ja eh nächste Woche im MNR.
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von vicaddict
#1536524
Gesehen nicht, ich weiß aber, dass es wohl noch mehr cringe sein soll als man erwarten durfte. Und wenn man CSU meets YouTube hört, erwartet man ja schon nicht viel. ^^
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von Neo
#1536544
Wurde heute doch dazu genötigt (schlechter Einfluss von Freunden eben) und muss sagen, dass der Inhalt nicht das schlimmste war. Das ist so drüber (Schnitt, Sounds, Rhetorik) und kalkuliert, dass das wirklich unter Satire läuft. Adi Hitler von Böhmi ist nichts dagegen.
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von Wolfsgesicht
#1536551
Hab’s auch mal gesehen (sind ja nur 5 Minuten).
Damit ihr euch das nicht antun müsst fasse ich für euch zusammen.

Komisch ist zuerst mal dass es 200.000 Aufrufe hat, 57.000 downvotes und 1.800 upvotes und ganze 100 Kommentare...das Verhältnis wirkt so, als würde fleißig gelöscht.

Der Inhalt war kurz gesagt „grün ist scheiße, blau ist geil“. Im Grunde wurde alles andere schlecht geredet was andere Parteien so machen, insbesondere die Grünen haben was auf den Deckel bekommen. Betont wurde da dass für Gretas Reise 5 Leute über den Atlantik fliegen müssen und dass die Grünen die fleißigsten Flieger sind (die Nachrichten waren vor 3 Wochen mal aktuell). Zum Thema Schienen-Ausbau kam dann aber nix. Nur dass das scheinheilig sei als grüner zu fliegen.

Im nächsten Abschnitt wurde gelobt was die GroKo so geleistet hat, damit dass 2/3 aller im Koalitionsvertrag besprochenen Themen schon (teilweise!!!) umgesetzt wurden. Auch diese Nachricht ist mehrere Wochen alt und mag zwar richtig sein, aber besonders der Einfluss der SPD wird ignoriert. Man brüstet sich einfach mit allem.

Der Schnitt ist völlig drüber und ich weiß nicht ob’s für Parteien überhaupt erlaubt ist einen eigenen Channel zu betreiben. Ich weiß dass zumindest die Bundesregierung für ihre Videos häufig genau deshalb kritisiert wird. Ob ich dann als Partei einen Nachrichtenkanal aufziehen darf, der völlig undifferenziert Nachrichten über eine Partei verbreitet? Man kann da im Grunde alles erzählen und niemand kontrolliert das vor der Ausstrahlung.
Ich finds nicht mies wenn man als Partei einen YouTube-Kanal hat, aber nicht wenn es um Nachrichten geht...das geht ja dann schon fast in Richtung Propaganda.
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von Neo
#1536552
Ich wills mir nicht nochmal ansehen, meine aber, dass er sich bei den 2/3 nur auf die Dinge der CSU im Koalitionsvertrag bezog und das wird ja nicht so viel sein. Grünen-Bashing ist eigentlich Sache des Generalsekretärs, aber die sind mittlerweile alle etwas lasch geworden. Kann man sich in der heutigen Zeit auch nicht mehr leisten, wenn man theoretisch mit der Partei koalieren kann/muss. Finde das auch nicht sooo schlimm. Wird ja auch in guten Politikerreden so gehandhabt, aber die Machart ist eben furchtbar. :scream_cat:

Alle Parteien haben einen Channel. Lindner sogar seinen eigenen Podcast + der wendet sich ja nonstop via FB/YT/Insta zu Wort. Blöd wirds, wenn nur noch darüber eine Kommunikation stattfindet und man alle anderen Medien ablehnt. Bei Merkel (und dem FC Bayern) wird das zurecht kritisiert, denn die haben eine regelrechte Medien-Vermeidungsstrategie. Sie geht, wenns hoch kommt und sie mal so richtig gut druff ist, einmal im Jahr zu Anne Will, auf die Bundespressekonferenz und gibt sonst nur zur Bundestagswahl den ganzen Zeitungen Interviews. Die können dann ganz stolz sein, dass sie alle ins Kanzleramt eingeladen werden, schicken dann die Interviews zu Seibert (in denen ja ohnehin bei allen das Gleiche steht) und bekommen sie dann redigieren zurück (steht natürlich auch alles gleich drin). Wäre alles kein Thema, wenn die Presse auch dabei wäre, wenn sie sonst irgendwo unterwegs ist und dann wäre es auch halb so wild, wenn das Bundeskanzleramt Videos postet. Aber wenn alle ausgeschlossen sind und es nur noch über einen kontrollierten Kanal läuft, ists problematisch.
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