Wahl zum SPD-Vorsitz 2019

Olaf Scholz & Klara Geywitz (kein Motto)
1
17%
Gesine Schwan & Ralf Stegner (Leidenschaftlich – echt sozialdemokratisch.)
1
17%
Nina Scheer & Karl Lauterbach (Sozial.Ökologisch.Klar.)
1
17%
Boris Pistorius & Petra Köpping (kein Motto)
1
17%
Michael Roth & Christina Kampmann (Mit Herz und Haltung. Gemeinsam den Aufbruch wagen.)
1
17%
Hilde Mattheis & Dierk Hirschel (#MachtVeränderungMöglich)
Keine Stimmen
0%
Norbert Walter-Borjans & Saskia Esken (Standhaft Sozial Demokratisch)
1
17%
Karl-Heinz Brunner (kein Motto)
Keine Stimmen
0%
Um Gottes Willen, natürlich keiner!
Keine Stimmen
0%
Das pfiffigste Motto entscheidet! Warte also bis Olaf und Co. nachgezogen haben
Keine Stimmen
0%
von TorianKel77
#1533955
Immer dieser Personenkult - das was hinten rauskommt zählt, hat man bei Schulz gesehen und wird man bei HaBock womöglich auch noch erleben.
von thunder49
#1533963
Ich glaube allerdings das Habecks Beliebtheit anders als wie bei Schulz nicht so schnell abebben wird. In gewisser Weise ähnelt er sogar Angela Merkel finde ich. Er agiert und handelt auch in einem ähnlich moderaten pastoralen Stil, bezieht dabei ähnlich wenig konkret Position und macht sich dadurch wenig angreifbar. Die Abteilung Attacke überlässt er der Baerbock. Die Grünen sind für die SPD auch ein gutes Beispiel dafür wie eine Doppelspitze erfolgreich funktionieren kann. Allerdings hat die SPD niemanden vom Typ eines Habeck
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von Neo
#1533975
Man darf auch nicht vergessen, dass Merkel sich vor allem auch bei Frauen großer Beliebtheit erfreut und die CDU zieht ohnehin immer bei jedem mit, der Prozente holt. Das hat es natürlich für viele Männer in der Partei schwer gemacht sie abzusetzen. Ihr großes "Glück" war damals die Spendenaffäre. Die ganzen Leute rund um Kohl waren schlicht nicht mehr integer. Und dann ließ man noch die Rot-Grüne-Koalition platzen und sie war zu diesem Zeitpunkt Vorsitzende. Das grenzt schon alles an ein Wunder, dass es eine Frau damals geschafft hat - nur soviel mal dazu, dass das machbar ist, denn gerade in der Politik muss man als Frau a) selbst extrem viel leisten, um gehört zu werden und b) schon sehr abgebrüht sein, um die ganzen Seilschaften/alten Strukturen zu überwinden (gerade bei den Parteien mitte-rechts und leider auch der SPD). Bei den Grünen und der Linkspartei schaut das schon anders aus.

Long story short: Ich wollte einfach nur erwähnen, dass Habeck mit seiner Betulichkeit und knuddeligen Art bei Frauen gut ankommt und man da deshalb auch eine Parallele ziehen könnte. Glaube allerdings nicht, dass er sich für viele Entscheidungen so viel Zeit lassen würde, was einerseits gut ist, weil es wenigstens mal in eine Richtung gehen könnte und andererseits auch schelcht sein könnte, weil einfach viel dummes, unüberlegtes entschieden wird und Deutschland dadurch an Gewicht in der Weltpolitik verliert.
von Roman
#1534181
Ich hoffe, dass die SPD wieder Fuß fassen wird und die geplante Neuaufstellung die Partei als ganzes wieder beleben wird.

Ab morgen geht es ja los. Ich bin gespannt wer sich morgen aus der Deckung wagen wird und als Einzelkämpfer oder Team antreten wird.
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von Wolfsgesicht
#1534296
Da das durch das ganze EU Gedöns sonst untergeht (schlechtes Timing seitens der SPD):

Erstes Kandidatenteam für den Vorsitz:
Michael Roth, Staatsminister im auswärtigen Amt
Christina Kampmann, Landtag NRW (ehemalig Familienministerium)

Gut, mit Michael Roth ist ja scheinbar schon das höchste was man erwarten kann erreicht. Zwei bekanntere (z.B. Minister) werden sich wohl eher nicht bewerben.
von P-Joker
#1534760
thunder49 hat geschrieben: Fr 12. Jul 2019, 15:37 Ihr Ziel ist die SPD weiter nach links zu führen
Etwas irreführend finde ich.
Denn "weiter nach links" würde ja bedeuten, das sie Stand jetzt bereits links ist.
Richtigerweise müsste es heißen "wieder nach links".

Wann war das eigentlich, als man die SPD letztmals noch als links bezeichnen konnte?
Ach ja! Von 1969 bis 1974 unter Kanzler Willy Brandt ...
Danach ging es bergab, oder besser gesagt: Immer weiter in die Mitte!
von Kerouac
#1534762
P-Joker hat geschrieben: Fr 12. Jul 2019, 17:19
thunder49 hat geschrieben: Fr 12. Jul 2019, 15:37 Ihr Ziel ist die SPD weiter nach links zu führen
Etwas irreführend finde ich.
Denn "weiter nach links" würde ja bedeuten, das sie Stand jetzt bereits links ist.
Richtigerweise müsste es heißen "wieder nach links".

Wann war das eigentlich, als man die SPD letztmals noch als links bezeichnen konnte?
Ach ja! Von 1969 bis 1974 unter Kanzler Willy Brandt ...
Danach ging es bergab, oder besser gesagt: Immer weiter in die Mitte!
Sowas ist Geschichtsklitterung. Das war ausgerechnet Willy Brandt und sein enger Vertrauter Egon Bahr, der die SPD mit dem Godesberger Programm in die Mitte getrieben hat. Vorher war die SPD eine sozialistische Partei die bei um die 30 Prozent rumdümpelte, während die Union relativ schnell zur ersten Volkspartei wurde. Erst durch diesen Mitte-Kurs konnte die SPD Wähler aus der Mittelschicht gewinnen und so zu einer Volkspartei werden.

Dass die SPD und ihre Sympathisanten so oft Willy Brandt herholen, um den eigenen politischen Kurs zu legitimieren, ist ein Symptom der Krise. Wenn die Gegenwart schlecht aussieht und die Zukunft noch schlechter, muss man sich halt in die Vergangenheit flüchten. Dabei vergisst man aber auch, dass Brandt zu seiner Zeit ein sehr umstrittener Kanzler war, auch innerhalb der SPD. Die Beliebtheit kam wie so oft bei Politikern erst viel später.

Die SPD hat bei den letzten Wahlen einen linken Wahlkampf geführt. Mit dem Ergebnis, dass die SPD bei den Wahlen 2009, 2013 und 2017 Millionen Wähler an Union, Grüne und ans Nichtwählerlager verloren hat. Die Empirie zeigt, dass die SPD noch nie eine Bundestagswahl mit einem linken Wahlkampf gewonnen hat. Die Frage, die sich die SPD stellen sollte, ist die Frage, wie sie wieder Mitte-Wähler und die Mittelklasse gewinnt. Deutschland besteht nicht nur aus Hartz-IV-Empfängern und Multimillionären.

Unabhängig der Frage nach dem politischen Kurs sollte die SPD aufhören, sich dauernd mit der eigenen Vergangenheit und der Agenda 2010 zu beschäftigen, sondern ein zukunftsorientertes Programm erarbeiten. Das Problem ist, dass das derzeit nicht statt findet. Das Personal der SPD trifft viele Entscheidungen im Regierungshandeln, in der programmatischen Gestaltung und im Wahlkampf ausschließlich wegen der eigenen Vergangenheitsbewältigung. Dabei vergisst die SPD, dass wir bereits 2019 haben. Die Agenda 2010 ist bereits so lange her.

Die SPD sollte Lösungsansätze für die Herausforderungen unseres Jahrhunderts entwickeln, anstatt dauernd darüber zu debattieren, was man wie vor 20 Jahren gemacht hat. Leider ist der Parteinachwuchs genauso neurotisch auf die Beschäftigung mit der eigenen Vergangenheit fokusiert. Und die Thesen von Kevin Kühnert zu Enteignung und co. machen die Partei für die Mittelklasse auch nicht attraktiver. Er steht auch nicht für ein modernes Zukunftsprojekt, sondern auch nur für politischen Ideen, die 150 Jahre alt sind.
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von Neo
#1535188
Hm, bisher alles gar nicht mal so aufregend. Mal schauen, ob jetzt noch ein paar Klopper kommen. Viel Zeit ist ja nun nicht mehr.
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von Wolfsgesicht
#1535222
Neo hat geschrieben: Mo 22. Jul 2019, 21:22 Hm, bisher alles gar nicht mal so aufregend. Mal schauen, ob jetzt noch ein paar Klopper kommen. Viel Zeit ist ja nun nicht mehr.
Was genau wäre denn ein klopper, der nicht schon „nein“ gesagt hat?
Ehrlicherweise ist Lauterbach vermutlich der bekannteste der sich noch bewerben kann (und es ja auch getan hat).
(Allerdings ist er entschiedener Gegner des Grundeinkommens, was für mich jetzt nicht wahlentscheidend, aber beeinflussend wäre).

Die ganze Spitze hat doch abgewunken.
Außer jetzt würde Merkel in die SPD eintreten und da als Kanzlerin kandidieren xD
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von Neo
#1535229
Mit Merkel könnte man zumindest wieder über 20% kommen. ^^

Wolfsgesicht hat geschrieben: Di 23. Jul 2019, 18:19
Neo hat geschrieben: Mo 22. Jul 2019, 21:22 Hm, bisher alles gar nicht mal so aufregend. Mal schauen, ob jetzt noch ein paar Klopper kommen. Viel Zeit ist ja nun nicht mehr.
Was genau wäre denn ein klopper, der nicht schon „nein“ gesagt hat?
Klingbeil, Kühnert, Giffey, Maas...solche Leute eben. Sicher werden sich ein paar von denen noch melden.
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von Wolfsgesicht
#1535235
Kühnert ist allerdings erstaunlich unbeliebt unter den bekannten Politikern.
Unter ihm kommt nicht mehr viel was nicht in der AfD ist. Der könnte allerdings wieder eine Art Schulz Zug ins Rollen bringen, allerdings dann wohl auf Kosten der Grünen (was der mehrheitsfindung so 0,0 dient). Immerhin würde damit wohl tatsächlich ein Neuanfang gelingen, vor allem was junge Wähler angeht die ja gerade politischer als je zuvor sind.
Bei Klingbeil oder Maas wüsste ich jetzt nicht so wirklich ob das ein Neuanfang wäre.
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von Neo
#1535236
Klingbeil hatte bisher ja nichts zu sagen. Als Generalsekretär schon mal gar nicht. Der ist also auch "neu". Und Maas hat ja auch nicht so viel mit dem alten Haufen zu tun, zumindest auch nicht mehr, als Giffey. Nicht, dass ich irgendeine dieser Personalien (Giffey ausgenommen) verteidigen mag oder gar toll finde, aber das sind ja wirklich noch diejenigen, denen man am wenigsten vorwerfen kann.
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von Wolfsgesicht
#1535238
Klar, nur jemand wie Kühnert hat öffentlich schon ein gewisses Profil.
Bei den anderen wäre es wie mit Annegret, die müssten sich schnellstmöglich ein Profil aneignen womit man sie verbindet. Wofür ein klingbeil oder Maas steht wüsste ich jetzt nicht. Heißt die wären komplett abhängig davon dass die groko möglichst nicht zerbricht um etwas Zeit zu gewinnen. Und dann müssten sie natürlich sich von Merkel etwas abgrenzen um öffentlich für das was sie leisten gesehen zu werden. Und genau daran könnte die groko dann erst recht zerbrechen, also schwierig.
von Kerouac
#1535240
Das Ziel ist es ja, dass die SPD wieder mehrheitsfähig wird.

Wie das mit Kevin Kühnert funktionieren soll, erschließt sich mir nicht? Der Typ hat im linken Flügel der SPD großen Rückhalt, außerhalb davon wird er im besten Fall als Nervensäge, ansonsten als Witzfigur, wahrgenommen. Seine zwei Aktionen vor der Wahl haben ihm auch nicht im Ansehen außerhalb seines Fankreises geholfen. Nach Nahles Sturz zu beklagen, wie man miteinander umgegangen sei und dass sowas nie wieder passieren dürfe, aber selbst die ganze Zeit daran beteiligt war, Nahles zu demontieren und dann noch vor der Wahl gesagt hat, dass es ihm "scheiß egal" sei ob Nahles Parteichefin bleibe oder nicht. Und dann noch die Sache mit den Enteignungen.

Und auch er tut nichts dafür, dass die SPD über die Herausforderungen dieses Jahrhunderts diskutiert. Er beteiligt sich doch wie jeder andere Parteifunktionär mit der fast schon sexuell-neurotischen Beschäftigung mit der Agenda 2010. Man kann ja mal bemerken, dass wir schon fast 2020 haben? Wie wäre es denn mal zu definieren, wie Sozialdemokratie im 21. Jahrhundert aussehen soll, das maßgeblich durch Digitalisierung, Klimawandel und Migration gekennzeichnet wird?
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von Neo
#1535242
Als JuSo hat mans halt auch leicht (vor allem aktuell) und hätten andere zuvor diese Plattform bekommen, hätten sie wohl auch Ähnliches wie Kühnert gesagt. Das Schöne an der ganzen Sache ist doch, dass die Leute jetzt zwangsläufig ihr Profil schärfen bzw. eine genaue Richtung offenlegen müssen, sonst versagen die komplett auf den Konferenzen. Und man kann sich natürlich an sein Amt klammern, aber weit kommt man mit dieser Partei aktuell ja ohnehin nicht.
Aber ja, ich kann denen auch nichts abgewinnen. Maas hat vor allem auch nie wirklich was gerissen im Saarland.

Barley könnte noch aus Brüssel, aber ich glaub, die ist mit dem letzten Wahlkampf schon bedient. Und Martin Schulz einfach so als Gag, aber dann auch bitte gleich mit Angela Merkel zusammen! :D
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von vicaddict
#1535256
Finde es schwer, vorherzusagen, was der SPD jetzt wirklich nützen würde, oder nicht. Dafür stehen in den kommenden Monaten zu viele Dinge an, bei denen man nicht weiß, wie der Wähler das quittieren wird.

Die Ostwahlen werden für die Partei ein Desaster. Das weiß man und darauf kann man sich vorbereiten. Der Umgang der CDU mit der AfD könnte aber auch die Union vor Probleme stellen, was wiederum zu einer Wählerwanderung führen dürfte.

Der SPD Parteivorsitz dürfte mit Sicherheit an jemanden gehen, der die GroKo ablehnt, dementsprechend dürfte auch der Kurs vorgezeichnet sein, so dass es bald zu Neuwahlen kommen dürfte und dann ist doch alles offen. Möglich, dass die Partei Wähler zurückgewinnt, wenn man sich nur endlich von der Union löst. Fraglich auf der anderen Seite aber wie man einen Wahlkampf führen will, bei dem von Anfang an klar ist, dass man entweder in die Opposition will (!), oder den Juniorpartner unter den Grünen gibt und damit weiter in der Regierung wäre.

Das sind so viele Unwägbarkeiten, dass man das einfach erst mal nur beobachten kann. Die CDU steht doch auch vor dem Kollaps, wenn denen die GroKo noch dieses Jahr platzt. Was passiert denn dann? Minderheitsregierung? Neuwahlen? Was macht Merkel? Noch wichtiger: was macht die Partei mit AKK? Fets im Sattel sitzt die ja nun auch nicht. Die SPD könnte zumindest mit Momentum aus der Sache rausgehen und in eine Wahl gehen, während es für die CDU dann erst richtig chaotisch werden könnte.
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von Kaffeesachse
#1535283
Ich glaube, die Frage "Was macht Merkel?" ist mittlerweile die unwichtigste. Wahrscheinlich wird sie meinen, dass es nun halt ein paar Monate früher so weit ist und sagen: "Ich geh jetzt in meinen Garten, ein paar Kartoffeln für 'ne schöne Suppe anbauen. Macht mal ohne mich. Tschüß!" :heart_eyes:

Alles andere wird sich zeigen.
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von Neo
#1535287
Denke auch, dass AKK schon so gut wie raus ist. Am Wahrscheinlichsten scheint mir jetzt wirklich Laschet zu sein. Er hat zwar auch keine Strahlkraft, ist mit seiner rheinischen Art aber wesentlich toleranter und sympathischer unterwegs. Mit Merz hätte man bei jedem Interview irgendeinen Skandal. Der ist unempathischer als jeder FDP'ler.

Kaffeesachse hat geschrieben: Mi 24. Jul 2019, 16:53 Ich glaube, die Frage "Was macht Merkel?" ist mittlerweile die unwichtigste. Wahrscheinlich wird sie meinen, dass es nun halt ein paar Monate früher so weit ist und sagen: "Ich geh jetzt in meinen Garten, ein paar Kartoffeln für 'ne schöne Suppe anbauen. Macht mal ohne mich. Tschüß!" :heart_eyes:
:')
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von vicaddict
#1535290
Die Frage, was Merkel macht bezog sich ja in erster Linie darauf, ob sie direkt nach dem Ausstieg der Sozen die Brocken hinwirft, oder ob sie erst noch versucht, auf anderen Wegen die Legislaturperiode zuende zu bringen. Wenn Steinmeier Eier hat, würde er ihr die Auflösung des Bundestages ebenso untersagen wie er die Sozen vor zwei Jahren in die GroKo gedrängt hat.
von Kerouac
#1535295
vicaddict hat geschrieben: Mi 24. Jul 2019, 17:26 Die Frage, was Merkel macht bezog sich ja in erster Linie darauf, ob sie direkt nach dem Ausstieg der Sozen die Brocken hinwirft, oder ob sie erst noch versucht, auf anderen Wegen die Legislaturperiode zuende zu bringen. Wenn Steinmeier Eier hat, würde er ihr die Auflösung des Bundestages ebenso untersagen wie er die Sozen vor zwei Jahren in die GroKo gedrängt hat.
Selbst wenn sie wollen würde kann sie nicht einfach zurücktreten. Sie ist solange Kanzlerin, auch nachdem die GroKo auseinanderbren sollte, bis ein neuer Kanzler gewählt wird, was angesichts der Mehrheitsverhältnisse kompliziert werden wird.

Es kann natürlich sein, dass AKK sich noch gerade eben so in die Kanzlerschaft retten wird, so wie es Merkel auch 2005 gerade mal so geschafft hat. Kann aber natürlich auch sein, dass ein offener Machtkampf in der Union entsteht, was für die Partei ziemlich neu wäre.
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von Neo
#1535947
Ralf Stegner ist für mich so ein worstcase Kandidat. Der ist doch ein Heuchler vor dem Herrn, hat (vermutlich) einst die Heide rausgemobbt/fallen gelassen und auch sonst nie eine gute Figur gemacht. Weiß gar nicht, wie man irgendjemand für diese Person begeistern kann. War ja nun auch nicht so gut in Schleswig-Holstein (da hat mans zwischen den wirklich guten/charismatischen Kandidaten natürlich auch schwer, aber selbst in einem anderen Bundesland...) unterwegs und im Bund kam der auch nie wirklich gut an. War eben immer einer von wenigen, die "hier" gerufen haben. Ist in der SPD auch sehr rar.
Gesine Schwan fand ich immer ganz sympathisch und habe ich mir damals zumindest auch als Bundespräsidentin gewünscht, aber für den Vorsitz und dann auch noch in der Kombi, nein.
von TorianKel77
#1535949
Die Beiden wären wirklich die absolute Horrorshow für die SPD. Wenn die es werden haben die Mitglieder entweder Humor oder geben endgültig auf :grin: .

Wobei bis jetzt auch nicht viel besseres sonst dabei ist ...
von Kerouac
#1535952
Oh man, die SPD sollte sich in Satire-Partei Deutschlands umbenennen. Schwan/Stegner ist genauso grausam und peinlich wie Stegner/Kühnert.
von thunder49
#1535958
Schwan kann ich ja so garnicht einschätzen, ausser sie damals an der Gründung des Seeheimer Kreises beteiligt war und später erfolglos als Bundespräsidentin kandidiert hat weiß ich nicht viel über Sie. Über Stegner erübrigt sich ja doch jedes Wort, da würden sich die Satiresendungen wie die heute-show aber sicher drüber freuen :') :') . Grundsätzlich hoffe ja eher das man sich in der SPD für eine frischeres Duo wie z.B. Kühnert und Giffey entscheidet, wenn diese denn kandidieren wollen. Die würden zumindest jüngere Wähler ansprechen, und Beide währen auch nicht mit dem Schröder Stempel gebranntmarkt