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von Fernsehfohlen
#1548099
Three Billboards Outside Ebbing, Missouri (2017)

Der Film lief heute in der ARD und wurde von allen möglichen Seiten mit Lob überschüttet, weshalb ich ihn mir zusammen mit meiner Mama angeschaut habe. Das war sicherlich keine schlechte Entscheidung, denn Regisseur Martin McDonagh erzählt eine sehr schöne und interessante Geschichte über eine Frau namens Mildred (gespielt von Frances McDormand, die dafür nachvollziehbarerweise oscarprämiert wurde), deren Tochter vergewaltigt und ermordet wurde, ohne dass der Täter dingfest gemacht wurde - dass sich die Welt ohne ernstzunehmende Ermittlungsbemühungen einfach so weiterdreht, veranlasst Mildred dazu, drei schrottreife Billboards an einer abgelegenen Straße zu mieten, um Druck auf den Polizeichef Willoughby (Woody Harrelson) auszuüben und die Erinnerung an dieses ungesühnte Verbrechen wachzuhalten. Grandios an diesem Film sind aus meiner Sicht:
- Figurenzeichnung: Nicht nur Mildred, sondern mindestens auch Willoughby sowie Officer Dixon (ebenfalls eindrücklich und oscarprämiert dargestellt von Sam Rockwell) werden mit so viel Tiefgang erzählt, wie es viele Filme noch nicht einmal bei ihrer Hauptfigur schaffen. Brillant.
- Humor: Fein, nuanciert, bitterböse und zutiefst sarkastisch - der Film hat mich einige Male laut auflassen lassen, was bei mir nicht viele Streifen schaffen. Eindrucksvolle Volltrefferdichte, hier geht kaum ein "Gag" daneben.
- Dialoge: Tragen natürlich zum Tiefgang bei, möchte ich aber trotzdem extra betont wissen. Sind sehr schöne, manchmal vielleicht etwas zu deftige Dialoge, die aber in sich stimmig wirken.
- Dramaturgie: Es gibt viele nicht vorhersehbare Wendungen und so recht mag man auch nicht absehen, wohin den Zuschauer die Reise führt. Sehr gut, wie auch das Ende.
- Schauspielerische Leistungen: Nicht nur an der Spitze, sondern auch in der Breite vermag hier nahezu jeder Darsteller, seine Figur leben zu lassen und authentisch darzubieten.
- Musik: Leicht retro, aber keinesfalls verbraucht klingend und zu jedem Zeitpunkt stimmig eingesetzt.
- Die Briefe von Willoughby. Vor allem der Erste an seine Frau ist mir so dermaßen unter die Haut gegangen, dass ich ihn gerne gesondert erwähnen möchte.

Dennoch bin ich unterm Strich relativ weit von der Höchstwertung entfernt, was vor allem an der mir teilweise zu exzessiven körperlichen und verbalen Gewalt liegt. Die verbale Gewalt kann man noch damit rechtfertigen, dass die Menschen im Mittleren Westen nunmal so grobschlächtig kommunizieren, aber die physische Gewalt ist definitiv deutlich überzeichnet und zu präsent. Auch die Figur Dixon nimmt zwar eine interessante Wendung, ist mir im ersten Teil des Films aber zu krass als saufender Vollidiot mit rassistischen Vorurteilen großer Liebe zum Schlagstoff ausgerichtet. Das hat bei "Brügge sehen... und sterben?" noch gut gepasst, der Film ist mir aber insgesamt zu ernst und realitätsnah geraten, um diese Brachialität nicht als temporäre Fremdkörper zu empfinden. Und ich muss nach den ganzen sehr ästhetisch gefilmten Horrorfilmen, die ich zuletzt gesehen habe, auch sagen, dass ich diesen Streifen hier (mal abgesehen von der Szene, in welcher der erste Brief vorgelesen wird - um es mal so spoilerfrei wie möglich anzudeuten) nicht ganz so aufregend und relativ straight abgefilmt finde.

Insgesamt ist "Three Billboards Outside Ebbing, Missouri" aber dennoch ein sehr gutes, humorvolles Drama, das verdammt viel richtig macht und es vor allem schafft, dem Massenpublikum relativ zugänglich zu bleiben, ohne dabei an Substanz oder Relevanz zu verlieren. Auf jeden Fall eine Empfehlung wert.

8/10

TorianKel77 hat geschrieben:Oh Gaul, na da möge der Schwarze Phillip dich holen :grin:
Als der da am Ende in der Scheune aufgesucht wurde, hab ich mich so unfassbar geärgert. Ich dachte mir, das könne der Film jetzt doch nicht ernst meinen. ^^

Neo hat geschrieben:Spektakulär fand ichs nun auch nicht. Ich mochte einfach nur die finale Entscheidung gegen ds alte Leben. Das hat es für mich schön abgerundet.
Okay, da gehe ich nicht mit. Fand ich maximal vorhersehbar und hat bei mir ein Achselzucken hinterlassen. Also anders als bei "The Witch" keine Verärgerung, da komplett lächerlich, aber hat jetzt bei mir auch keinen Pluspunkt mehr gemacht. ^^

Achso und: Entwürfe habe ich noch nie genutzt - und mich immer gefragt, wer sowas überhaupt verwendet. :D Aber wenn du das doch als Entwurf hier rumliegen hast, hast du doch deine Bewertungen alle noch vorliegen, nur dann eben nur für dich. Wo ist dann dein Problem, das raff ich grad nicht so. ^^


Fohlen
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von str1keteam
#1548101
Fernsehfohlen hat geschrieben: Di 21. Jul 2020, 19:58
Ja, der steht auf meiner IMDb-Watchlist (falls es dich oder wen anders interessieren sollte, hier noch die anderen Filme darauf: "Der Leuchtturm", "Oldboy", "I Saw the Devil", "Wir", "A Quiet Place", "The Wailing: Die Besessenen", "It Follows" und "Dallas Buyers Club", den ich bei einer kürzlichen Fernsehausstrahlung aufgenommen hatte - sehr horrorlastig momentan).
Hast du dich vorab über I Saw the Devil informiert oder ist er nur auf der Liste gelandet, weil du in Horrorlaune bist und nach Parasite ein paar weitere hochbewertete koreanische Filme sehen möchtest? Der Film wird zu Recht als einer der besten Horrorthriller der letzten 20 Jahre geschätzt und ist mehr als eine reine Schlachtplatte, aber er ist erbarmungslos nihilistisch und ungeschnitten wirklich extrem brutal und verstörend. Nicht nur in wenigen Gewaltspitzen, sondern praktisch über die komplette Laufzeit. Selbst wenn ich nur deine Bewertungen auf den letzten 2 Seiten heranziehe, würde ich sagen, dass der Streifen kaum weiter von deinem Geschmack entfernt sein könnte. ^^

Falls du ihn sowieso schon vorliegen hast, solltest du ihn natürlich testen, aber sonst ist die Gefahr hoch, dass du Geld für einen Film ausgibst, den du noch während des bestialischen Sexualmordes in den ersten Minuten ausschaltest oder am Ende voller Abscheu mit 1/10 bewertest. Wenn du einen Horrorfilm von I Saw the Devil Regisseur Kim Jee-woon sehen willst, passt A Tale of Two Sisters (2003) besser in dein Beuteschema. https://www.youtube.com/watch?v=4YmCIp4qlGg

Und weil dir nach Oldboy schon die beiden anderen Vertreter der Vengeance-Trilogie nahegelegt worden, sei auch noch JSA - Joint Security Area, das erste Meisterwerk von Regisseur Park Chan-wook erwähnt, das oft zu Unrecht in seinem Schaffen untergeht. (Vor der deutschen Billigsynchro sei hingegen gewarnt. Ein Schicksal, das er leider mit vielen asiatischen Filmen der frühen 2000er teilt.)
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von Fernsehfohlen
#1548126
str1keteam hat geschrieben:Hast du dich vorab über I Saw the Devil informiert oder ist er nur auf der Liste gelandet, weil du in Horrorlaune bist und nach Parasite ein paar weitere hochbewertete koreanische Filme sehen möchtest? Der Film wird zu Recht als einer der besten Horrorthriller der letzten 20 Jahre geschätzt und ist mehr als eine reine Schlachtplatte, aber er ist erbarmungslos nihilistisch und ungeschnitten wirklich extrem brutal und verstörend. Nicht nur in wenigen Gewaltspitzen, sondern praktisch über die komplette Laufzeit. Selbst wenn ich nur deine Bewertungen auf den letzten 2 Seiten heranziehe, würde ich sagen, dass der Streifen kaum weiter von deinem Geschmack entfernt sein könnte. ^^

Falls du ihn sowieso schon vorliegen hast, solltest du ihn natürlich testen, aber sonst ist die Gefahr hoch, dass du Geld für einen Film ausgibst, den du noch während des bestialischen Sexualmordes in den ersten Minuten ausschaltest oder am Ende voller Abscheu mit 1/10 bewertest. Wenn du einen Horrorfilm von I Saw the Devil Regisseur Kim Jee-woon sehen willst, passt A Tale of Two Sisters (2003) besser in dein Beuteschema. https://www.youtube.com/watch?v=4YmCIp4qlGg
Doch, ich habe mich schon im Vorfeld über den Film informiert und weiß um seine Brutalität. "Parasite" war überhaupt kein Faktor für mein Interesse an dem Film, das Bedürfnis, hochbewertete Filme schauen zu wollen, schon - nicht unbedingt koreanische, sondern generell welche, die gut bewertet sind. Da schaue ich (abgesehen vom "Babadook" und einigen anderen Ausnahmen) im Vorfeld schon drauf.

Ich bezweifel aber auch ein wenig, ob die letzten 2-3 Seiten so wahnsinnig aussagekräftig hinsichtlich meines Filmgeschmacks sind. Meine präferierten Genres werden da schon ganz gut abgebildet, aber wenn ich so zurückschaue, wie viele ästhetische und ruhige Filme mit übernatürlichen Elementen ich zuletzt geschaut habe, ist das eigentlich weiter von meinem Geschmack entfernt als "nihilistisch, brutal und verstörend". Generell interessiert mich Vieles, bei dem es heißt, dass es sich von der Masse abhebt, das eine gewisse Kontroversität birgt und ich glaube, der am zartesten besaitetste Cineast bin ich nun auch nicht gerade. ^^
Früher hätte ich auch gesagt, dass mich Brutalität schon als Selbstzweck fasziniert hat (das war so pubertäres Streben nach dem Krassen, Abgründlichen), das gilt heute nicht mehr so sehr. Aber wenn ich die Hoffnung habe, dass ich intelligente, eindrückliche Filme zu sehen bekommen könnte, die mir menschliche Emotionen auf prägnante Art vermitteln, bin ich davon nach wie vor eher angezogen als abgeschreckt. Und das sehe ich als gemeinsamen Nenner der beiden koreanischen Filme in meiner Watchlist und beispielsweise der Aster-Filme, die ich zuletzt gesehen habe.

Deshalb glaube ich, dass du mich falsch einschätzt - und "I Saw The Devil" wird jetzt auch sehr wahrscheinlich der nächste Film sein, den ich gucken werde. :D
Bin gespannt, ob du Recht behalten wirst. ^^

Achso, ob ich mir gleich eine ganze Trilogie (im Falle von "Oldboy") ansehen werde, weiß ich grad nicht. Da bin ich eher so der Fan von für sich stehenden Einzelfilmen und irgendwie schreckt mich die Aussicht eher ab, vor und nach "Oldboy" noch (mindestens) zwei Filme des Regisseurs schauen zu sollen, um ein rundes Gesamtbild des Gesamtwerks des Regisseurs geliefert zu bekommen. Da bin ich auch echt ein wenig oberflächlich in meinem Konsum, ja.
Trotzdem danke für die Impulse. :)


Fohlen
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von str1keteam
#1548132
Fernsehfohlen hat geschrieben: Di 28. Jul 2020, 13:52 Generell interessiert mich Vieles, bei dem es heißt, dass es sich von der Masse abhebt, das eine gewisse Kontroversität birgt und ich glaube, der am zartesten besaitetste Cineast bin ich nun auch nicht gerade. ^^ Früher hätte ich auch gesagt, dass mich Brutalität schon als Selbstzweck fasziniert hat
Na dann. Weil du dich schon mehrmals bei relativ harmlosen Mainstream-Filmen über Brutalität beklagt hast, hatte ich schon befürchtet, dass du hier unbewusst und unvorbereitet in einen verstörenden Abgrund wandelst. Als ob sich ein Musikfan, dem Imagine Dragons zu laut sind, eine Konzertkarte für Death Metal kauft. ^^ Hatte den schon mal jemandem empfohlen, der gerne harte Rachethriller sieht, aber I Saw the Devil als unangenehm sadistisch empfand. Ist dann halt doch was anderes als die knackig kurzen Gewaltspitzen in einem Denzel Washington Film oder comichafte Gewalt a la Tarantino oder in einer Splatterkomödie.

Deshalb glaube ich, dass du mich falsch einschätzt - und "I Saw The Devil" wird jetzt auch sehr wahrscheinlich der nächste Film sein, den ich gucken werde. :D
Bin gespannt, ob du Recht behalten wirst. ^^
Dein neuer Lieblingsfilm wird es höchstwahrscheinlich nicht werden, aber wenn du früher bewusst einige der berüchtigten und teils beschlagnahmten Schulhoflegenden gesehen hast, sollte das natürlich selbst in der 10 Minuten längeren Uncut-Variante nicht in so einem Debakel enden. Jetzt erwartest du höchstens einen so abgründigen Film, dass du ihn am Ende zu harmlos findest. :')


Achso, ob ich mir gleich eine ganze Trilogie (im Falle von "Oldboy") ansehen werde, weiß ich grad nicht. Da bin ich eher so der Fan von für sich stehenden Einzelfilmen und irgendwie schreckt mich die Aussicht eher ab, vor und nach "Oldboy" noch (mindestens) zwei Filme des Regisseurs schauen zu sollen, um ein rundes Gesamtbild des Gesamtwerks des Regisseurs geliefert zu bekommen.
Die Vengeance-Trilogie ist nur dem Namen nach eine Trilogie. Inhaltlich gibt es außer dem Rachethema keine Überschneidungen und alle 3 unterscheiden sich erzählerisch und tonal. Gibt somit nicht nur einen guten Ersteindruck über die Bandbreite Park Chan-wooks sondern über das Subgenre allgemein. Sympathy for Mr. Vengeance ist ein kaltes und distanziertes Rachedrama, das an europäische und japanische Arthouse-Filme erinnert. Oldboy ist deutlich actionreicher und stylisher inszeniert und erinnert eher ans US-Kino und Tarantino. (Das Remake war somit vollkommen überflüssig.) Lady Vengeance ist irgendwo dazwischen.
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von Fernsehfohlen
#1548137
I Saw The Devil [Akmareul boatda] (2010)

Ich bin mir etwas unschlüssig darüber, wie ich es deuten soll, aber obwohl dieses südkoreanische Actiondrama von Kim Jee-woon krasse physische Brutalität zeigt, hat es mich emotional über erschreckend weite Strecken erstaunlich kalt gelassen. Das mag darin begründet sein, dass ich hinsichtlich cineastischer Gewaltexzesse ziemlich abgehärtet bin, persönlich glaube ich aber eher, dass es der Film nicht geschafft hat, mich psychisch vollends in seine Welt zu ziehen und mit einem der Charaktere mitzuleiden. Im Wesentlichen wird hier ein dauerhaftes Katz-und-Maus-Spiel zwischen den beiden Protagonisten Kim Soo-hyeon (Lee Byung-hun), einem Geheimagent auf einem Rachefeldzug, da sich der Massenmörder Kyung-chul (Choi Min-sik) an seiner Verlobten vergangen hat, auf die Leinwand gebracht - wobei sich Kim auf die Fahnen geschrieben hat, sein Opfer genauso leiden zu lassen, wie dieser es bei seinen Opfern gemacht hat. Das spricht für ein Mehr an Sympathie seitens des Zuschauers für den Agenten auf seinem Rachefeldzug, ich jedoch habe beide Hauptfiguren als ähnlich plastische Stereotypen perverser Voyeurismen wahrgenommen, die ähnlich sadistisch vorgehen und bei der ihre krankhafte Liebe zur Gewalt und zum menschlichen Leiden über die gesamte Laufzeit hinweg viel stärker zum Tragen kam als jede charakterliche Tiefe. Ich vermute, diese Tiefe fehlt mir hier in erster Linie, um mich bei den zahlreichen Folter- und Vergewaltigungsszenen wirklich emotional involviert zu fühlen.

Dabei sind besagte Szenen toll abgefilmt und die Gewaltchoreografien (so kann man das bei diesem Film schon beschreiben, finde ich) sind an manchen Stellen toll in Szene gesetzt, innovativ und hätten für sich genommen wohl fast ausnahmslos das Potenzial gehabt, mich auch zu schockieren und mitzureißen. Und es gibt vereinzelte Momente, in denen ich mich doch für die Figuren zu interessieren beginne, etwa wenn einer der Vergewaltigungskumpanen Kyung-chuls zu erklären beginnt, weshalb Kim eine solch diabolische Freude daran hat, sein Mäuschen immer wieder aus der Falle zu entlassen. Die Idee, Kim über Kopfhörer jedes Geräusch Kyungs hören zu lassen, ist auch cool und hätte viel Potenzial für mimisches Spiel geboten. Das Ende ist spannend. In diesen und manchen anderen Momenten bin ich dabei, ich möchte mehr erfahren, erwarte da mehr Tiefgang - aber den bekomme ich zu selten inmitten der Schändungen und Blutlachen. Das ist mein großes Problem mit dem Film.

Ansonsten sollte man "I Saw The Devil" entweder ungeschnitten oder gar nicht schauen, eine geschnittene Version dieses Films zu sehen ist aus meiner Sicht wie alkoholfreies Bier: Nichts Halbes und nichts Ganzes. Entweder man will sich auf Jee-woons gewaltvollen Racheakt komplett und kompromisslos einlassen und für sich entdecken, ob dieses nihilistische Druffjekloppe mit seelenarmen Konzeptfiguren nachhaltigen Eindruck auf einen hinterlässt oder man lässt es komplett bleiben. Ich hatte mit der expliziten Gewaltdarstellung wenig Probleme, mit den charakterarmen Figuren mit sehr simplen, holzschnittartigen Motiven aber schon. Handwerklich ist der Film aber sehr gelungen und er bringt definitiv einen Ton und eine (für viele sicher schwer nachvollziehbare) Form der Filmkunst mit, die man so nicht von europäischen oder US-amerikanischen Produktionen kennt. Insofern für Filmfreunde mit Hang zu neuen Erfahrungen all meiner Probleme zum Trotz auf jeden Fall einen Blick wert.

6/10


Fohlen
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von str1keteam
#1548183
Fernsehfohlen hat geschrieben: Mi 29. Jul 2020, 01:46 I Saw The Devil [Akmareul boatda] (2010)

6/10
Ich kann die meisten deiner Kritikpunkte durchaus nachvollziehen.

Das hier ist sicherlich der Knackpunkt, der darüber entscheidet, ob der Film bei einem funktioniert oder nicht:
beide Hauptfiguren .... ähnlich sadistisch vorgehen und bei der ihre krankhafte Liebe zur Gewalt und zum menschlichen Leiden über die gesamte Laufzeit hinweg viel stärker zum Tragen kam als jede charakterliche Tiefe. Ich vermute, diese Tiefe fehlt mir hier in erster Linie, um mich bei den zahlreichen Folter- und Vergewaltigungsszenen wirklich emotional involviert zu fühlen.
Wenn ich den Film nicht kennen würde ich sagen: jup, hatter Recht. Ohne einen gewissen Draht zu den Charakteren kann einen das Geschehen nicht berühren. Ohne Grautöne sind Charaktere langweilig.
Hier ist das totale Verschwimmen von Gut und Böse bis zum Nihilismus aber der Punkt und ein Hauptunterschied zu den tausenden von Rachefilmen, in denen man ein gewisses Verständnis für das zum Täter gewordene Opfer aufbringen kann. Es ist nur menschlich, bei solchen Ereignissen irgendwie mitzufühlen, auch wenn man weiß, dass es trotzdem keinen Platz für Selbstjustiz geben kann. (Denis Villeneuves "Prisoners" ist mit der Starbesetzung natürlich alles andere als ein Geheimtipp, aber da ich den gerade erst diesen Sonntag nachgeholt habe, möchte ich ihn nebenbei als ein hervorragendes Beispiel einer emotionaleren Abhandlung des Themas hervorheben. Auch wenn er bei der Auflösung etwas zu stark in Pulp-Gefilde abdriftet, nachdem die 2 Std. vorher halbwegs realistisch gehalten waren. https://www.imdb.com/title/tt1392214/?ref_=fn_al_tt_1 )

Kim überschreitet diese Grenze hier und verzichtet bewusst auf Erklärungen und Analysen. Es ist, wie es ist. Ähnlich wie surreale Werke, die mehr Erlebnis als stringente Erzählung sind, ist auch I Saw the Devil ein Film, der nur funktioniert, wenn sich der Zuschauer komplett auf den Höllentrip einlassen kann. Gibt ja auch genug Filmliebhaber, die die experimentelleren Werke von Lynch oder Midsommar stinklangweilig finden, weil sie nicht in die Atmosphäre kommen.

Ansonsten exhumiere ich einfach mal meine Kritik von 2011:
str1keteam hat geschrieben: Sa 22. Jan 2011, 14:58 I Saw the Devil
Trailer:
http://www.youtube.com/watch?v=F195148b ... re=related
IMDb:
http://www.imdb.com/title/tt1588170/


Kim Ji-woons Bilanz als Regisseur bleibt makellos. Nach A Tale of Two Sisters, Foul King, Quiet Family, A Bittersweet Life und The Good, The Bad, The Weird legt er auch mit seiner ersten Regiearbeit, für die er nicht das Drehbuch verfasst hat, einen absoluten Volltreffer hin. Durch Choi Min-sik (Oldboy, erst sein zweiter Film nach Lady Vengeance 2005) und Lee Byung-hun (u.a. Bittersweet Life, J.S.A., im Westen wohl mehr als Storm Shadow in G.I. Joe bekannt) in den Hauptrollen, die starken Trailer und die Geschichten über nötige Kürzungen für eine Freigabe im nicht gerade zimperlichen Südkorea wurde die Erwartungshaltung zusätzlich befeuert und das Endergebnis reiht sich trotz einiger Drehbuchschwächen tatsächlich in die Champions League der koreanischen Thriller ein.

Die erste der fast zweieinhalb Stunden präsentiert dabei einen abgrundtief schwarzen und äußerst atmosphärischen Mix aus erbarmungslosem Serienkillerthriller und knallhartem Rachethiller (irgendwo zwischen The Horseman und Park Chan-wooks Rachetrilogie). Schon ein Prachtstück des Genres, aber fast durchgängig auf bekannten Bahnen ablaufend und nicht viel härter als vergleichbare US-Werke. An einem Punkt, mit dem "normale" Filme geendet wären, kippt das Szenario aber und explodiert auf eine andere wild-groteske Ebene voller Ereignisse, die den Zuschauer auch in der für die Kinoauswertung leicht gekürzten Variante des öfteren mit offenem Mund zurücklassen. Ein Hauch von A-Variante der 90-er Jahre CAT III Nasties aus Hongkong umweht das Treiben.

Leider wird auch die Logik ab diesem Punkt hin und wieder so hemmungslos mit Füßen getreten, dass es selbst in diesem Punkt sehr gnädige Zuschauer aus dem Geschehen reißt. Ein weiterer kleiner Schwachpunkt ist die (in asiatischen Filmen übliche) Überzeichnung der Polizei. Wenig kompetent und mit einem cholerischen Chef, der gerne mal handgreiflich wird. Diese Makel schmälern das Gesamtbild etwas, aber wenn man kein Logikfanatiker ist und sich auf die neue Situation einlässt, sind sie mühelos zu vernachlässigen. Mehr suspension of disbelief als bei Schweigen der Lämmer oder früheren David Fincher Thrillern wird hier auch nicht gefordert.

Fazit: Packend inszenierter und großartig gespielter Rachethriller, der dem Genre erst huldigt und ihm dann beim Bruderkuss die Nase abbeißt. Ich würde gerne damit abschließen, dass der Film auch mit vielschichtigen Charakteren und einer tieferen Botschaft glänzen kann, aber es ist von Anfang bis Ende nur eine unaufhaltsame Abwärtsspirale in die Hölle. Ich habe den Teufel gesehen und sein Name war Mensch. 8,5-9/10
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von Neo
#1548185
Fernsehfohlen hat geschrieben: Mo 27. Jul 2020, 23:14Achso und: Entwürfe habe ich noch nie genutzt - und mich immer gefragt, wer sowas überhaupt verwendet. :D Aber wenn du das doch als Entwurf hier rumliegen hast, hast du doch deine Bewertungen alle noch vorliegen, nur dann eben nur für dich. Wo ist dann dein Problem, das raff ich grad nicht so. ^^
Das Problem ist, dass der Entwurf gar kein vollständiger Entwurf ist, sondern einfach eine begonnene Kritik (ohne Endwertung), weil ich a) entweder keinen Bock mehr hatte oder b) irgendwas dazwischen kam. Also speicherte ich zwischen und dachte, ich würde dann in den nächsten Stunden/Tagen weiterschreiben. Dem war eben so gut wie nie so. Naja, nix draus gelernt.
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von Fernsehfohlen
#1548193
Ich hab grad übrigens "Toni Erdmann" gesehen - fühle mich aber nicht nur aufgrund der Tatsache, dass ich walfischig im Bett am Smarti hänge nicht so wirklich imstande, den Film zu bewerten. Kommt auch nicht so oft vor, dass ich mich bei einem Film mal dumm und dusselig lache, mal total berührt bin, dann aber auch mehrfach vor Langeweile sinniere, ob die Coronapandemie noch vor dem Film ihr Ende finden wird oder ob das Zirpen der Grillen vom Fernseher, von draußen oder aus meinem Kopf kommt.
Keine Ahnung, ob ichs je tun werde, aber um das einigermaßen fair zu bewerten, müsste ich mir den Film nochmal ansehen. War stellenweise dann doch sehr... unaufmerksam.

Ja, das wollte ich kurz notiert haben. :D


Fohlen
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von Fernsehfohlen
#1548286
Wir [Us] (2019)

Nach seinem glanzvollen Debüt mit "Get Out" wollte Jordan Peele wohl bei seinem zweiten Kinofilm noch eine Schippe drauflegen, das merkt man diesem Film meines Erachtens sehr stark an - aber leider geht es für meine Begriffe so überhaupt nicht auf. "Wir" ist viel brutaler und blutiger als der Vorgänger, hat mich in vielen brutalen Momenten aber weitaus kälter gelassen - auch, weil einige Szenen relativ vorhersehbar geraten sind. "Wir" ist ganz eindeutig auch als (teils grotesk anmutende) Komödie angelegt, wobei ich es als Geschmackssache bezeichnen würde, ob das nun etwas besser, vergleichbar gut oder nicht so gut funktioniert wie bei "Get Out". Humoristisch haben mich viele Szenen durchaus bekommen. Die große Gesellschaftssatire aber kann ich in diesem Film nicht so recht erkennen, da mir inmitten dieses Schlachtfestes aus Gags und Brutalität und zahlreichen popkulturellen Anspielungen nie so recht klar geworden ist, worauf er nun eigentlich im Kern hinaus möchte. Das ist mir letztlich zu wirr und beliebig und erschließt sich mir auch nicht besser, wenn ich mir Peeles eigene Aussagen zum Film durchlese. In Sachen Drehbuch ist er hier meinem Empfinden nach ganz klar an den Erwartungen der Filmwelt und wahrscheinlich auch an seinen eigenen Erwartungen gescheitert.

Von einem schlechten Film würde ich hier aber trotzdem wahrlich nicht sprechen, denn auch "Wir" hat sehr viele ungewöhnliche und potenziell spannende Einfälle zu bieten, die man wahrlich nicht bei jedem Mittelklasse-Horrorfilm zu sehen bekommt. Audiovisuell ist der Streifen nochmal eine ganze Ecke runder geraten, die schauspielerische Leistung von Lupita Nyong'o ist auch hier einmal mehr klasse - wobei sie mir als Doppelgänger ihrer eigenen Figur sogar noch eine Spur besser gefällt, sehr mitreißend und memorable performt. Toll. Und ansonsten gibt es eine große Bandbreite an stark gefilmten Szenen mit sehr viel Kreativität und punktueller Finesse, sodass ich mich schon richtig gut unterhalten gefühlt habe und sich die knapp zwei Stunden Lauflänge eher wie knapp anderthalb Stunden angefühlt haben. Sehenswert ist der Film also allemal.

Ich habe unterm Strich ganz stark das Gefühl, dass Jordan Peele hier schlichtweg zu viel wollte und sich so sehr in seine eigene Kreativität verliebt hat, dass er seine Gedanken letztlich nicht mehr so stimmig in ein rundes Gesamtbild hat zusammenfügen können wie beim Vorgänger - der Fokus fehlt ein wenig. Davon einmal abgesehen bietet "Wir" aber trotzdem noch gute Unterhaltung und ein teilweise recht paradox anmutendes Filmerlebnis, das sich besser selbst erleben als verbal beschreiben lässt.

6,5/10


Fohlen
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von Wolfsgesicht
#1548287
Anon
Man war das langweilig. Klang vielversprechend, aber sowohl die Story als auch die Umsetzung war richtig mies.
Die Story ist schnell erzählt, hat keine Höhen, maximal mitten.
Die filmische Umsetzung ist grausam. Man sieht immer wieder die Welt aus den Augen der Personen, aber es wirkt als würden sie schweben, Reflexe einer Schildkröte machen und keine Gelenke haben. Also wie eine Kamerafahrt mit einer steady-cam durch die Wohnung. Hat sich der Regisseur null Mühe gegeben auch nur irgendwas dort aufzuziehen oder gut wirken zu lassen.
Zu der Langeweile kommt dann noch die Kühnheit des Films.

3,5
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von Fernsehfohlen
#1548294
Der Leuchtturm [The Lighthouse] (2019)

Das Zweitwerk des Regisseurs Robert Eggers kommt mit einem ähnlich schmalen Budget aus wie "The Witch", spielt wieder weit in der Vergangenheit (diesmal sind es die 1890er-Jahre) und pflegt in seinen Film auch erneut viele Mythen (diesmal aus der Seefahrt) ein - vor allem aber macht es mir auch dieser Streifen wieder sehr schwer, mich so richtig zu begeistern, obgleich viele andere Zutaten dieses Films eigentlich genau mein Ding sind: Psychologischer Horror, eine Handlung, die sich auf sehr engem Raum und im Kern mit nur zwei Protagonisten vonstatten geht und einfach sehr viel Atmosphäre, wenig billige Jumpscares und viel Ästhetik. Der Film kommt visuell sehr rustikal daher und ist nicht nur in einer Schwarz-Weiß-Optik gehalten, sondern auch in einem für heutige Zeiten völlig ungewohnten quadratischen Bildformat - das ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber speziell und schafft eigentlich eine ziemlich coole, klaustrophobische Atmosphäre. Und auch Willem Dafoe und Robert Pattinson (über die stupiden "Twilight"-Anspielungen sind wir bei ihm hoffentlich alle hinweg) bilden ein ziemlich überzeugendes generationenübergreifendes Leuchtturm-Wärter-Duo.

Trotzdem will auch dieser Streifen bei mir über relativ weite Strecken nicht so recht verfangen, was vielleicht damit zusammenhängt, dass ich für alte Mythen und "Seemannsgarn" wenig Faszination hege und mir viele Szenen relativ abgehoben vorkommen - inmitten ellenlanger pathetischer Monologe irgendwo zwischen Aberglaube und literarischen Ansprüchen ist mir manchmal die Aufmerksamkeit abhanden gekommen, das häufige Changieren zwischen (Alp-)Traumwelten und Realität ist nicht unspannend, hat mich aber ein wenig ratlos zurückgelassen und das Ende hat anders als bei "The Witch" jetzt zwar kein genervtes Augenrollen, aber eine komplette Ratlosigkeit zurückgelassen. Der Film ist sehr verstörend, aber in meiner Wahrnehmung dabei nicht so faszinierend, dass ich den in mir aufkommenden Fragezeichen unbedingt auf den Grund gehen möchte.

Unterm Strich hat mir "Der Leuchtturm" etwas besser gefallen als "The Witch", weil er trotz längerer Laufzeit weniger Leerlauf beeinhaltet, die Atmosphäre dichter ist und der Film in vielen Kleinigkeiten etwas runder daherkommt. Viele der Probleme des Vorgängers muss ich für mich persönlich hier jedoch abermals benennen, vor allem die sehr stark aufgeblasene und an semi-historischen Geschichten und Aberglauben angedockte Handlung, die mir zu wenig für die Anstrengung zurückgibt, mich in die erzählte Welt überhaupt erst einmal reinzufuchsen. Ich glaube deshalb, dass ich Robert Eggers' Schaffen in Zukunft anders als jenes von Ari Aster und Jordan Peele nicht mehr weiterverfolgen werde, da mich seine Filmkunst leider nicht so recht erreicht und ich Teile seines Stils anstrengend finde - und es sich deshalb für mich einfach unbefriedigend anfühlt, seine offensichtlich mit viel Herzblut produzierten Werke dann nicht recht schätzen zu können. Handwerklich ist der Film klasse (vor allem für sein kleines Budget), inhaltlich zumindest weniger mau als "The Witch".

6/10


Fohlen
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von Neo
#1548471
Shoooms abenteuerliche Reise

Falls sich jemand für animierte Kurzfilme interessieren sollte und schon vorab einen Oscar-Kandidaten, wenn nicht gar den Gewinnerfilm sehen mag - sollte Pixar oder irgendwas politisch super wertvolles (vorzugsweise natürlich aus amerikanischen Landen) nicht dazwischengrätschen -, so möge die Person auf den verlinkten Titel klicken. Den 24-Minüter kann man noch bis zum 18. August in der ZDF Mediathek schauen.

Kurzversion des Inhalts (von der ZDF Seite übernommen): 'Bei Sturm und Regen fällt Shooom, die kleine Eule, aus dem Nest. Jetzt gilt es, nicht nur sich selbst, sondern auch Geschwister-Ei vor den Gefahren des Waldes zu retten.'
Ich habe wirklich selten sowas niedliches gesehen und ich sah viel. Könnte heulen, so süß und toll ist das gemacht. Für mich war das alles perfekt, bis dann Menschen ins Spiel kamen. Das Dechiffrierten der Sprache war schlicht unnötig. Die Menschen hätten genauso mit Gesten, Mimik und Lauten kommunizieren können und wären so dann auch nicht automatisch auf eine andere Ebene gehoben worden. Leicht uncharmant.

Der Film ist der erste Teil einer Triologie. Schnabeltier und Pinguin sollen folgen. Vom Niedlichkeitsgrad ein ähnliches Level, ob die Geschichte so herzzerreißend und zugleich so herzerwärmend sein werden, wird sich zeigen. Shooom war ziemlch perfekt und erfrischend unmoralisierend.

9/10 Punkten
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von Wolfsgesicht
#1548542
Arrival

Schwer einzuschätzender Film. Die Grundstory ist kurz erzählt, trotzdem schafft es der Film sehr spannend zu sein. Erstaunlich wie ihm das gelingt. Der Twist am Ende viel weniger spektakulär aus als durch das was man so gehört hat gedacht. Trotzdem kann ich nicht abstreiten dass mich dieser Film gepackt hat. Mir ist zwar schleierhaft wie ihm das gelungen ist, aber gelungen ist es ihm.

8/10
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von Neo
#1548549
Eurovision Song Contest: The Story of Fire Saga (2020 / Netflix)

Da sieht man den Cast - allen voran Will Ferrell - und denkt sich, dass das nichts werden kann und siehe da: Es wurde nichts.
War unüberraschend unlustig und wenig kreativ. Das, was man positiv anmerken könnte, hätte man so viel besser machen können.

Ein Punkt für den netten Teaser, ein weiterer für Island, einen halben für Olaffson und noch einen halben für Pierce Brosnan, weil er mir aus unerfindlichen Gründen sympathisch ist.

3/10 Punkten
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von Wolfsgesicht
#1548698
Transformers 1
Nach Ewigkeiten mal wieder geschaut, war dann beim zigsten ansehen doch langweiliger als gedacht.

5/10

Transformers 4
Bin dann direkt zu Wahlberg weitergesprungen. Weil: Dinos. Auf immer größere Schlachten hatte ich keine Lust, aber Dinos....da sag ich nicht nein. Wahlberg ist mir ja lieber als Labeaouf, der ganze Cast darum ist aber schlechter. Vor allem die Tochter...keine Ahnung was da passiert ist. Hatte man den halben Film gedreht bevor jemanden auffiel dass die Frau nicht schauspielern kann? Und dann hat man sich gesagt „ja jetzt ist es halt so“. Ach was weiß ich...
Von der Logik her muss man wohl großzügig drüber hinwegsehen.
Fand’s mäßig spannend, schlecht geschauspielert und teils unlogisch, aber für die (zu sparsam eingesetzten) Dinos gibts einen Extrapunkt.

4/10
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