US-Fernsehen (inklusive Season- und Pilot-Reviews), britisches Fernsehen etc.
#1539484
redlock hat geschrieben: Mi 1. Jan 2020, 19:36 The Magicians -- Staffel 4 (Syfy)
Ich finde es beeindruckend, dass in deiner Watchlist immer noch so viele Serien sind, die so gar keinen Buzz haben, also weder von Zuschauern noch Kritikern.
#1539501
Theologe hat geschrieben: Mi 1. Jan 2020, 19:49
redlock hat geschrieben: Mi 1. Jan 2020, 19:36 The Magicians -- Staffel 4 (Syfy)
Ich finde es beeindruckend, dass in deiner Watchlist immer noch so viele Serien sind, die so gar keinen Buzz haben, also weder von Zuschauern noch Kritikern.
Hier ein Gegenbeispiel:
https://www.hollywoodreporter.com/revie ... ew-1178303
#1539511
Mir ging es nicht um die Qualität, die kann ich nicht beurteilen. Aber, auch wenn redlock jetzt einen Artikel parat hatte, hört man über The Magicians gar nichts. Mir ging es eher darum, dass die Serie nichts hat, was sie "anziehend" macht, bevor man sie gesehen hat. Die Serienschöpferin hat keinen großen Namen, war vorher 'nur' bei Supernatural, die Darsteller kennt man niemand und das nach 4 Staffeln. Der Sender war in den letzten 10 Jahren auch nicht gerade für Qualität bekannt und die Young Adult Vorlage ist jetzt auch nicht unbedingt Herr der Ringe.
Jetzt läuft die Serie seit 4 Jahren und immer noch nicht als Geheimtipp gehandelt.
Ich finde es schlicht kurios wie man bei einer solchen Serie landet, weil die Voraussetzungen jetzt nicht unbedingt einladend wirken.
#1539649
American Horror Story: 1984 (FX)

Nachdem meine Freunde und ich nach 2 Folgen erstmal eine Pause eingelegt hatten, haben wir nun rund um Silvester die restlichen 7 Folgen fast am Stück geschaut. Und so in einem Rutsch muss ich schon sagen, dass mir die Staffel doch wieder deutlich besser gefallen hat, als noch Cult oder Apocalypse. An die besten Staffeln kommt sie zwar nicht ganz ran, aber im Großen und Ganzen fand ich es recht unterhaltsam.

Großer Pluspunkt der Staffel ist auf jeden Fall, dass sie sich durchgeplant anfühlt und die Gesamtstaffel so einigermaßen rund wirkt. Relativ früh wird ein Twist aus Season 1 wieder hervorgeholt, der hier zentrales Element der Staffel ist aber für mich nicht so gut gewirkt hat, wie noch damals. Davon ab war es aber erfrischend zu sehen, dass die Staffel eben nicht den Slasher Plot versucht auf 9 Folgen zu strecken, sondern bereits in Folge 3-4 andere Wege geht.

Es war auch die erste AHS Staffel, die im Vergleich zu früheren Staffeln weniger wiederkehrende Schauspieler hatte. Leider merkt man dadurch auch teils, dass der Staffel 1-2 tragende Darsteller fehlen (Lange, Paulson oder selbst die eher in Nebenrollen agierenden Bassett oder Bates hätten hier sicher gutgetan). Eine Figur scheint auch wie explizit für Angela Bassett geschrieben zu sein, aber die war vermutlich mit anderen Projekten ausgelastet. Auf Leslie Grossman würde ich dagegen gerne in künftigen Staffeln wieder verzichten. Die Dame ist für mich ein rotes Tuch und zieht die Serie nun schon in der dritten Staffel nacheinander immer einen Tick nach unten für mich. Billie Lourd (durchgehend) und Emma Roberts (eher ab Mitte der Staffel) machen dagegen einen tollen Job.

Für Kenner der alten Slasher Filme gibt es zusätzlich einige nette Anspielungen in der Staffel (bei uns auf der Couch kam in einer Folge der Aufschrei „Das ist doch von Film X!“). Und der Vorspann ist extrem gut gelungen (wobei dies bei fast jeder AHS Staffel der Fall ist).

Insgesamt eine solide Staffel, die einen eher holprigen Start hat und darstellerisch sicher besser besetzt hätte sein können, aber mit ihrer Kürze von nur 9 Folgen doch unterhaltsam genug ist.

6.5
#1539863
Sex Education - Season 2 Netflix

Mein Gott. Für solche Serien liebe ich Netflix einfach. Es ist was ganz anderes und einzigartiges. Ich liebe Gillian Anderson in ihre Rolle. Den ganzen Cast finde ich hammer und ich stehe total auf die Figuren. Ein bisschen schade fand ich, dass Season 2 so einen ernsteren Ton angeschlagen hat und leider auch ein paar Figuren aus Season 1 weniger zu tun hatten, aber das tut der Season keinen Abbruch. Bin echt begeistert <3

9/10
#1539919
Sex Education - Staffel 2

Der Flair der ersten Staffel wurde komplett erhalten, ich finde sie sogar noch besser als die erste Staffel. Hab auch nicht das Gefühl dass Figuren fehlen, im Gegenteil, ich finde die Portionierung deutlich besser als in Staffel 1.
Ich tu mich aber schwer die 9 zu zücken, daher:

Staffel 1: 8,0
Staffel 2: 8,5

Apropos:
LittleQ hat geschrieben:Sex Education - Season 2 Netflix

Mein Gott. Für solche Serien liebe ich Netflix einfach. Es ist was ganz anderes und einzigartiges. Ich liebe Gillian Anderson in ihre Rolle. Den ganzen Cast finde ich hammer und ich stehe total auf die Figuren. Ein bisschen schade fand ich, dass Season 2 so einen ernsteren Ton angeschlagen hat und leider auch ein paar Figuren aus Season 1 weniger zu tun hatten, aber das tut der Season keinen Abbruch. Bin echt begeistert <3

9/10
Im letzten Jahr klang das noch so:
LittleQ hat geschrieben: Sa 12. Jan 2019, 18:31 Geht es nur mir so, oder wird zur Zeit ziemlich viel Blödsinn auf Netflix hochgeladen? Also "Blödsinn" ist natürlich relativ. Vielleicht gefällt es ja anderen echt gut. Aber zur Zeit habe ich so ein bisschen das Gefühl, dass gerade die neuen Serien so gar nicht meinen Geschmack treffen... Egal ob You, Sex Education oder Aufräumen....

Zur Zeit hab ich stark das Gefühl, dass das alles eher so Teenie und Girliesachen sind...oO
Was ist passiert? :) (und du hast letztes Jahr trotzdem ne 8 vergeben - und sehe gerade du hast die Serie erst danach bewertet und gesehen. Da kann man mal sehen wie der Schein trüben kann :D )
#1539936
Hat mich zu Beginn einfach nicht angemacht. Hat mir später dann eben doch noch ganz gut gefallen. Passiert mir öfter. Soll vorkommen.

Ares Season 1 (Netflix)

Ganz nette niederländische Serie. Zwei Studenten kommen in eine geheimnissvolle Studentenverbindung, die völlig abstruse und bizaare Rituale vollführt. Sind nur 8 Episoden. Kann man sich also mal geben, auch wenn ich eine mögliche Season 2 wohl nicht sehen würde.

6,5/10
#1539971
The Witcher - Staffel 1

Hat mir ok bis gut gefallen, wenngleich es nicht überragend war. Bin nicht ganz mitgekommen, da es doch Zeitsprünge gab die ich nicht ganz so mitbekommen hab, die haben mich teilweise völlig rausgerissen. Meistens beschwere ich mich ja dass die Serie nicht aus den puschen kommt, hier ging man für meinen Geschmack dafür mal viel zu schnell vorwärts. Die Entwicklung der Hexe und des Witchers hab ich so nicht ganz mitbekommen.
Mir hat doch was gefehlt und richtig innovativ war’s jetzt auch nicht.

6,5 Punkte

(Aber auch nur weil es Fantasy ist)

The Magicians finde ich übrigens auch immer wieder überraschend gut. Die Serie landet bei mir aber zu oft auf der Warteliste, da ich einerseits nicht die Motivation finde die nächste Staffel zu sehen und es sich um eine der wenigen Serien handelt wo ich tatsächlich die letzte Gesehene Folge erneut sehen muss um reinzukommen. Das hat sowohl bei Staffel 2 und auch bei 3 nicht anders funktioniert. Daher warte ich oft zu lang mit den neuen Staffeln.
#1540039
Titans Season 2 Netflix

Gute zweite Staffel. Ein bisschen komisch fand ich, dass der Cliffhanger aus Season 1 so schnell/komisch abgearbeitet wurde. Generell würde ich sagen, dass Season 2 auf dem Niveau von Season 1 ist, aber kleinere Punkte hatte, die mir weniger gefallen haben. Deshalb ein bisschen schwächer, aber immer noch gut

8/10
#1540074
Goliath: S3
Die 3. Staffel war ein wenig schwächer als die beiden Vorgänger. Mit Dennis Quaid und Amy Brenneman hatte man zwar zwei neue bekannte Gesichter dabei, aber deren Figuren waren sehr anstrengend.
Aus einem mir nicht bekannten Grund hat man sich dazu entschieden, die Staffel übernatürlich wirken zu lassen. Das war sie zwar unterm Strich nicht, weil man alles mit Drogen erklären kann, aber die Visionen und Prophezeiungen gingen mir die gesamte Staffel auf den Geist. Das und die kuriosen Figuren lenkten dann doch zu sehr, vom eigentlichen interessanten Fall ab.
7/10

4 Blocks: S2
Der zweite Durchgang wirkt etwas besser produziert, aber die Welt der arabischen Gangster ist schon hardcore-asi. Das ist schon oft unfreiwillig komisch und die Musik ist richtig mieser Ohrenkrebs. Dafür taucht man tiefer in die Gangsterwelt ein. Die Gewaltspirale wird aufgedreht und die Storylines etwas komplexer.
Die 2. Staffel war somit sogar noch besser als die erste. Wallah.
8,5/10
#1540311
Orange is the new black Season 7

Hach Leute, wie die Zeit vergeht. Vor ein paar Jahren war Orange noch unter meinen Top 3 Serien. Ich hab dieses originelle Setting einfach so lieben gelernt und war immer ein totaler Fan dieser Frauen.
Jetzt hab ich es finally geschafft die letzte Staffel zu sehen, wobei ich gestehen muss, dass ich viel am Zappen und Scrollen war. So sehr ich Orange auch geliebt habe, so sehr konnte ich mich am Ende doch nicht so wirklich aufraffen die letzte Staffel zu sehen.
Persönlich finde ich, dass Orange einer der Serien war, die, ähnlich wie House of Cards, ihren Höhepunkt einfach überschritten hatten, auch wenn Orange sich eigentlich noch ganz gut über die Zielgerade gerettet hat. Dennoch war die Story einfach auserzählt. Piper hat in vielerlei Hinsicht gar keine Rolle mehr gespielt und das Gefängnisleben wurde immer öfter zur Nebensache. Das war nicht mehr so meines.
Ich fand es immer schade, dass man das schnuckelige Litchfield verlassen hat und damit auch die Serie einen sehr viel ernsteren Ton bekam. Etwas, dass mir bis zum Ende hin nicht mehr gefallen wollte.

Dennoch wars ne schöne Staffel mit vielen süßen und auch vielen traurigen Momenten und es war eine tolle Serie, die ich nicht vergessen werde. Wirklich süß war auch der Abspann am Ende der letzten Folge. Man hat gemerkt, dass den Schauspielerinnen die Serie wirklich was bedeutet hat.
Eigentlich schade, dass Orange nach all der Zeit vergleichsweise ruhig abgetreten ist, aber gut.
Mit Homeland und Supernatural warten quazi noch die zwei letzten Serien aus "der alten Zeit" :D auf mich. xD

Season 7
7.5/10

October Faction - Staffel 1 (Netflix)

Ein Ehepaar ist Mitglied einer Geheimgesellschaft von Monsterjägern. Nach einem Vorfall ziehen sie zusammen mit ihren Kindern zurück ins Elternhaus des Ehemannes. Dort angekommen entdeckt die Familie nach und nach Geheimnisse über sich, den Arbeitgeber und vielen Dorfbewohnern, die das Leben dort sehr erschweren.

War eigentlich ne ganz gute erste Season. Ich will jetzt nicht sagen, dass das alles sehr originell gewesen wäre, aber auf eine gewisse Art doch unterhaltsam. Würde mir schon auch Season 2 antun, wenn es denn eine geben sollte.

6.5/10
#1540322
4 Blocks: S3
Der Abschluss von 4 Blocks lässt noch einmal die Fetzen fliegen. Es ist schon interessant zu sehen wie die Gewaltspirale von S1-S3 aufdreht. So furchtbar die Figuren auch sind, so gerne schaut man ihnen auch zu. Hier und da werden zwar Genreklischees bedient und einige Twists sieht man meilenweit kommen, aber das ändert nichts daran, dass 4 Blocks zum besten gehört, was in Deutschland je produziert wurde.
8,5/10
#1540482
Endlich mal wieder ein bißchen Zeit ein paar Worte zu schreiben...

Evil -- Staffel 1 (CBS)

Die erste Staffel war eine echte Überraschung, undzwar eine positive.
Spannend, fesselnd und überraschend. Dazu phasenweise wirklich, wirklich ''creepy.'' Wie schon mal erwähnt, man merkt, die Serie stammt von den Machern von ''The Good Wife'' und ''The Good Fight.'' Aber ''Evil'' ist schon ihr/sein eigenes Ding. Mit nur 13 Folgen wird das Ganze auch nicht überstrapaziert.
Zwei Sachen stehen jedoch auf der ''Negativ Seite:''
---die Folgen #111 und #112 fand ich einfach zu abgedreht. Das war mir zu viel des Guten.
---die vier Töchter unserer Helden. Mein Gott, sind die nervig. Fürchterlich.

Darum gibt’s ''nur''
7,5/10


Upright -- Staffel 1 (Foxtel, Australien; Sky, Europa)

Acht Folgen; Laufzeit jeweils 27 Minuten

Eine wunderbare Überraschung aus ''downunder.''
Erzählt wird eine uralte Geschichte, ein echter Klassiker. Ein sehr ungleiches Pärchen findet sich und begibt sich widerwillig auf eine gemeinsame Reise. Hier quer von Ost nach West durch die Nulabor Wüste. Ein Stehklavier soll nach Perth (das liegt im Südwesten des Kontinents). Auf ihrer Reise erleben sie amüsante, witzige aber auch ''gefährliche, dramatische'' Abenteuer, lernen skurile Personen kennen und kommen in die eine oder andere brenzlige Situation. In wohldosierten Rückblenden erfahren wir, warum die beiden so ''kaputt'' sind, wie sie sind.
Das ist alles nichts wirklich Neues. Aber es war einfach wunderbar erzählt mit tollen Hauptdarstellern. Klasse.
Die Staffel ist in sich abgeschlossen.


Für S1: 8/10
#1540484
Evil Staffel 1 - CBS

Schade, dass es schon vorbei ist. Evil ist wirklich eine tolle Gruselserie mit wirklich coolen Momenten und einer tollen Ausgangsbasis. Ich stehe auf Kirche und übernatürliche Stories, auch wenn ich es schade finde, dass es manchmal irgendwie nicht so recht weiter geht. Soll heißen, bei der Entwicklung der Geschichte geht es mir manchmal einfach nicht voran.

Hoffe dennoch auf ne Season 2. Bitte bitte

8/10
#1540492
:heart_eyes: :heart_eyes: :heart_eyes:
#1540674
Chilling Adventures of Sabrina Teil 3/Season 2 Teil 1 (ka? xD) - Netflix

Also erstmal. Diese Staffelaufteilungen verwirren mich. Gestern Abend aber endlich zu Ende gesehen.

Ich empfand "den Teil" als erstaunlich uterhaltsam, nachdem ich schon ein bisschen die Befürchtung hatte, dass man auf Grund der nicht gänzlich abgeschlossenen Handlung aus Teil 1, alte Geschichten wieder aufwärmt. War teilweise auch so, aber nur ein bisschen.
Nachdem Luzifer gestürzt wurde, hätte ich gar nicht gedacht, dass man wieder jemand interessanten aus dem Hut zaubert. Die neuen Gegner waren dann aber relativ interessant und auch hat mir die neue Situation um die Akademie und die Figuren gut gefallen. Dazu kam, dass Sabrinas Freunde ein bisschen in den Hintergrund gerückt (was mir entgegen kam) und auch diese ganze Liebessülze einen kleinen Tick zurückgefahren wurde.
Ebenfalls gut gefiel mir die ganze Suche nach diesen Insignien und ich bin froh, dass Michelle Gomez als Lilithwieder eine Rolle gespielt hat. Ich hab keine Ahnung was es ist, aber Michelle Gomez hat irgendwas total einzigartiges an sich, was gut in die Serie passt.

Als negativ empfand ich die teilweise aufgesetzten Stories. Wenn wieder mal zum richtigen Zeitpunkt alles schief läuft oder Sabrina sich in ihrem blinden Vertrauen teilweise so unfassbar doof anstellt, dann will man manchmal einfach nur weglaufen. Auch geht man mit bestimmten Figuren so um, dass man das Gefühl hat: Hab ich schon mal irgendwo anders gesehen! Gerade dieses Rumgeflenne von Nick. Buhu...Satan war in mir und mir gehts jetzt schlecht. Und auch wenn ich es nicht ganz so schlimm fand, dass einige für mich unliebsamme Figuren wieder in Season 2 auftauchten, hätte man auf zwei oder drei Leute aus Season 1 dennoch gut verzichten können
versteckter Inhalt:
(Satan und Faustus)
.

Gefiel mir aber dennoch ganz gut :)

7.5/10
#1540993
The Marvelous Mrs. Maisel: S3
Die Serie liefert weiter auf hohem Niveau beste Unterhaltung. Ich mag den Humor und die schnellen und messerscharfen Dialoge. Die Nebenhandlung von Tony Shalhoub war nicht unbedingt der Bringer, aber dafür war der Club in Chinatown ein Volltreffer. Der sorgte doch für einige Lacher.
Rachel Brosnahan trägt die Serie mit ihrer charmanten Naivität und ist nebenbei vermutlich der feuchte Traum eines jeden Kostümbildners.
8/10

The Morning Show [Apple tv+]
Bei der Besetzung hat sich Apple nicht lumpen lassen. Jennifer Aniston, Reese Witherspoon, Mark Duplass, Steve Carell, Billy Crudup und Gugu Mbatha-Raw können sich alle sehen lassen. Den Rahmen bildet #MeToo, aber eigentlich geht es um die individuellen Ziele der einzelnen Figuren. Aniston will ihre Karriere retten, schon vor dem Rauswurf ihres Morning Show Partners war sie angezählt, Witherspoon will als neue Partnerin den Sumpf beim Network trockenlegen, Carell möchte seinen Ruf retten, Crudup möchte vom Nachrichtenboss zum Networkboss werden...
Natürlich gibt es auch einen Blick hinter die Kulissen, aber der fällt verhältnismäßig oberflächlich aus. Es geht in erster Linie um Intrigen. Gegen Ende der Staffel zieht das Tempo nochmal an, wenn da parallele Intrigen auf einen Showdown zu laufen.
Die eigentlichen Nachrichten stehen nicht wirklich im Fokus, es gibt aber eine Flashback Episode, die durchaus an The Newsroom erinnert. Ein echtes Ereignis bietet dort den Rahmen für die "Erklärung" wie zwei Menschen, vollkommen nachvollziehbar, zu zwei verschiedenen Auffassungen über einen #MeToo Vorfall kommen können.
7,5/10
#1541057
Lost In Space: S2
Wenn Lost in Space genauso so viel Aufwand in die Drehbücher stecken würde, wie in den Look, wäre es die beste Serie, die je gemacht wurde. Die Sets, Effekte und Kostüme sind sensationell. Da ist 'Space' in einer Liga mit Game of Thrones. Aber die Stories sind so unglaublich platt, vorhersehbar und formelhaft, dass man viel zu oft mit dem Kopf schütteln muss. Dazu dann noch einfallslose Dialoge, geführt von eindimensionalen Charakteren. Das dann unterm Strich alles noch gut genug, dass man sich das angucken kann, aber man ärgert sich eigentlich mehr über das ungenutzte Potential.
6,5/10
#1541122
Locke & Key Season 1 (Netflix)
Der Look ist toll, das Potential groß. Problem nur, dass die Autoren die Charaktere ständig äußerst dumm agieren lassen und keiner von ihnen sonderlich sympathisch ist. Der Cast ist zudem eher durchwachsen. Dürfte vor allem dem typischen CW-Publikum gefallen, auf das man es hier wohl hauptsächlich auch abgesehen hat.
6,5/10


Raising Dion Season 1 (Netflix)
Familientauglich. Hätte wahrscheinlich besser funktioniert wenn man das Alter des Hauptcharakters um 2 Jahre erhöht hätte. Leider hat der Dion-Darsteller nur begrenztes schauspielerisches Talent, die Mutter ist unsympathisch und ich mag Jason Ritter einfach nicht. Dafür ist aber das Mädchen das Esperanza spielt der Knaller. War nach 2,3 Folgen kurz davor abzubrechen, habe aber trotzdem durchgehalten und wurde immerhin mit einem wirklich guten Plot-Twist in der vorletzten Folge belohnt.
5/10
Benutzeravatar
von Neo
#1541181
Meh, ich werde sicher ein paar Serien über die letzten Monate vergessen haben, aber wenigstens ein bisschen was für die Liste, bevor es noch gänzlich vergraut und ich gar nicht mehr weiß, wie ich mal was fand.

Quicksand
Habe ich angefangen, weil ich Felix Sandman in dieser netten aber unspektakulären Weihnachtsserie, deren Namen mir auch nicht einfallen will, toll fand. Quicksand war überraschend gut und spannend erzählt.
8/10

The Rain Season 1
Season 1 war nett. Ich habs bis zu einem gewissen Punkt ganz gerne geschaut, auch weil ich die Hauptdarstellerin total toll finde. Die zweite Staffel habe ich noch angefangen, aber es dann doch verworfen, weils mich dann einfach doch nicht mehr interessierte. Ist jetzt auch erst 3 Monate her, dass ichs sah und ich erinnere mich nur noch dunkel. Muss also nicht sein.
6/10 Punkten

Sex Education Season 2
Ich fands richtig gut. Sogar noch einen Tacken besser als die erste Staffel. <3
So geht Diversity + das Behandeln ernsterer/sexueller Themen und das ganz ohne immer darauf anzuspielen und das Gefühl unsinniger Quotierungen zu haben.
8,5/10 Punkten

Pastewka Staffel 10
Ja, ich war schon mehr als enttäuscht -> 5/10 Punkten. Für die Doku gibts natürlich eine glatte 10. Ich werds vermissen. :sob:


Jimmy Kimmel hat geschrieben: Mi 26. Feb 2020, 11:09 Locke & Key Season 1 (Netflix)
Der Look ist toll, das Potential groß. Problem nur, dass die Autoren die Charaktere ständig äußerst dumm agieren lassen und keiner von ihnen sonderlich sympathisch ist. Der Cast ist zudem eher durchwachsen. Dürfte vor allem dem typischen CW-Publikum gefallen, auf das man es hier wohl hauptsächlich auch abgesehen hat.
6,5/10
Dem kann ich mich komplett anschließen. Tolle Idee, tolles Setting, aber der Rest ist absolut dürftig. Mich störts auch, dass man sich nicht festlegen konnte, ob man da nun was richtig schön düsteres a la Stranger Things machen wollte oder doch eher in eine Teeny-/Kids-Schiene geht. Bei letzterem würden auch die blöd agierende Menschen nicht so sehr stören und die Dialoge dürfen auch etwas dusseliger sein. An der Sympathie müsste man allgemein aber schrauben. ':)
Für 10 Episoden war das sehr viel und dennoch fand ichs streckenweise zu wenig oder auch einfach zu langweilig.
6/10 Punkten
#1541234
Lost in Space S2
Stimme Theo hier zu: Visuell ist die Serie atemberaubend. Das ist absolute Spitzenklasse im TV und zwar in einem solchen Maße, dass alleine dafür das Zuschauen lohnt. Nur leider scheinen die Autoren nicht so richtig zu wissen, was das Ganze eigentlich sein soll. Vom Setup her Family/Adventure in Space baut man hier viel zu viel Story aus dem Military Space Genre auf und siedelt den Großteil der Handlung auf eine Raumstation obwohl die Serie gerade immer dann ihren immensen Sense of Wonder ausspielen kann, wenn sie in fremde Welten, Flora und Fauna entführt. Stattdessen gibts eine Roboter-Invasion nach der anderen und jede Menge platte menschliche (Semi-)Antagonisten. Auch wird sehr schnell erneut der Fehler begangen, die Robinson-Familie in ein viel breiteres und viel höherrangiges Figurenfeld einzugliedern, wo ihre Relevanz oft sehr hanebüchen ist. Und Will Robinson geht mir mit seinem Roboter-Geplärre elendig auf den Senkel.
7.5 / 10, tiefer kann ich nicht gehen, weils halt einfach richtig geil aussieht

Pastewka S10
Neos Enttäuschung (ausführlich im Amazon-Thread) kann ich nicht nachvollziehen. Meiner Meinung nach ist die Serie in Hochform abgetreten. Und das gerade weil sie sich auf die Stärke ihres Familienensembles besonnen hat und die Menge und Screentime ihrer Gaststars auf ein Minimum reduziert hat. Die Gags sitzen in einer Dichte, wie es sonst nur Sitcoms schaffen, die dafür aber jeden noch so deplatzieren Dialoggag raushauen müssen. Schwächen hat die Staffel immer dann, wenn sie sich daran erinnert, dass sie sich auf der Zielgeraden befindet und jetzt mal am Happy End arbeiten muss. Das betrifft Folge 7 und auch die finale Folge und bei einigen Figuren (vor allem Svenja) hat man den Eindruck, dass die ein oder andere Episode mehr gut getan hätte, alles sauber abzuschließen.
8.5 / 10

BoJack Horseman S6
Auf jeden Fall hat mir Staffel 6 klar gemacht, dass die eine Sache, mit der ich bei der Serie immer haderte, sehr bewusst gespielt wurde und am Ende eine der zentralen Aussagen ist: Hier geht es um eine Handvoll Fremder, deren Leben sich eine zeitlang gekreuzt haben und die seither wieder haltlos auseinander driften und sich entfremden. Noch stärker als in den Staffeln davor haben die Hauptfiguren (insb. BoJack, Todd, Diane) extrem wenig Interaktion miteinander. Auch wie die Serie wie kaum eine andere ihre Figuren weiterentwickelt, verändert, in neue Kontexte setzt, sichere Konstellationen zerstört, ist unheimlich mutig. Mir persönlich fehlt nach so vielen Jahren einfach ein bisschen das Gefühl, etwas zu sehen, das auch irgendwo hinführt. Das tut es nicht. Mit voller Absicht. Und dafür ist die Serie eigentlich etwas zu lang. Und außerdem hat man in dieser Staffel irgendwie Mr. Peanutbutter vergessen.
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