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Ein neues Thema erstellen  Auf das Thema antworten  [ 25 Beiträge ] 
BeitragMo 10. Apr 2017, 10:27 
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Die Serie hat jetzt glaube ich schon genug Diskussionsstoff im Season Review Thread aufgewirbelt, dass man einen eigenen aufmachen kann. Ich kopier meine Antwort, die für den SRT gedacht war, auch gleich mal hier rein um die anderen gleich her zu lotsen. :lol:

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Alle von ultimateslayer getroffenen Aussagen geben die aktuelle Meinung des Verfassers bzw. der Verfasser wieder und stellen nicht notwendigerweise die empirische Wahrheit - sofern existent - dar.


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BeitragMo 10. Apr 2017, 10:27 
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Nerdus hat geschrieben:
Also mit Länge meine ich den zeitlichen Ablauf in der Serie. Im Buch passiert halt alles in einer Nacht, was ich auch viel nachvollziehbarer finde als die »ich hör mir immer nur ein Stückchen an und dreh dann nen Tag lang durch«-Variante aus der Serie.

Prinzipiell würde ich das Buch sehr empfehlen, aber wenn man die Serie schon gesehen hat, bietet das natürlich nichts Neues mehr ^^

Ich hab das Buch nicht gelesen und empfinde das trotzdem so wie du. Über das "Ich höre immer nur Stückchen"-Gimmick kann ich noch hinwegsehen. Aber dieses Set Up bringt mehrere Probleme mit sich. Unter anderem, was ich das Lost Syndrom nenne. Lauter Charaktere die mehr wissen als die Hauptfigur (und der Zuseher) aber immer nur ominöse Anspielungen machen, anstatt mal Tacheles zu reden. Und dieses Verhalten wurde wirklich nicht zufriedenstellend erklärt.
Außerdem hätte man locker mindestens 2 von den Reasons ohne große Probleme streichen können. Aber 11 Reasons Why klingt halt nicht so gut. :lol:
Meiner Ansicht nach hätte man die Serie auf drei verschiedene Arten straffen können:
a) Die "Filler Bullies" ganz rausstreichen und die Show auf 10 oder 11 Folgen kürzen.
b) Einige Folgen um 5-10 Minuten kürzen.
c) Die weniger interessanten Bullies in eine Folge vereinen.

Amtranik hat geschrieben:
13 Reasons Why
Für mich hat die Serie (mit Abstrichen) sehr gut funktioniert. Es kommt glaube ich auch ein wenig darauf an wie die eigene Jugend war und wie sehr man sich in Hannah wiedererkennt.
Ja und nein. Einerseits bin ich sicher, dass die Serie für Leute, die selbst gemobbt wurden enorm wirksam sein kann. Andererseits, als jemand der nicht übermäßig Probleme in der Schule hatte, war ich trotzdem ziemlich mitgerissen. Man muss ja auch kein Kind haben um Gravity zu verstehen.
Zitat:
Abgesehen von Tape 12 waren ihre Gründe aber doch hauptsächlich Sachen die viele (in Abwandlungen) in der Jugend durchgemacht haben. Ich glaube auch das Hannahs Version der Ereignisse in vielen Punkten falsch ist weil sie einfach psychisch krank war. Hannah ist zwar ein Charakter den man schnell mag aber auch jemand der viel viel Aufmerksamkeit braucht. In diesem Zusammenhang ist mir eine kleine Szene im Gedächtnis geblieben als Clay Hannah nach dem Autounfall vorwirft alles immer zu ihrem Drama zu machen. In diesem Zusammenhang zwar falsch aber zeigt das schon etwas was für eine Persönlichkeit Hannah hatte.

Damit habe ich im Verlauf der Show auch immer wieder gekämpft. Ich glaube zwar nicht, dass Hannahs Version "falsch" ist, das wurde ja eigentlich dann klar aufgeklärt. Aber ich habe mich auch immer wieder bei dem Gedanken erwischt, dass ich sie ein bisschen als Dramaqueen eingestuft habe. Was ihr ja auch von einigen Figuren immer wieder vorgeworfen wird. Aber ich denke das ist ja auch irgendwo der Punkt. Als Zuseher wird man ein wenig zum Mittäter, weil man versucht ist Hannahs Selbstmord als etwas abzutun, dass sie aus unzureichenden Gründen getan hat, vielleicht sogar nur für Aufmerksamkeit. Und das ist ja ein großer Teil des Problems: Sie wurde nicht ernst genommen.

Aja, was ich noch allgemein zur Serie sagen wollte: Meine 9/10 hätte mit objektiverem Blick wahrscheinlich eher eine 8.5 oder 8 sein sollen. Aber einige Tage später muss ich sagen, dass die Show derartig in meinem Gedächtnis geblieben ist, dass ich die hohe Bewertung trotz klarer Mängel nicht bereue. Es gibt wenige Serienstaffeln die für mich so nachgeklungen haben und an die ich noch Tage später immer wieder denke. Der Soundtrack läuft natürlich auch in Dauerrotation.

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BeitragMo 10. Apr 2017, 11:11 
Journalist/in
 
 
Sehr gute Serie! Hat mich aber zum Teil ziemlich fertig gemacht.
Besonders das Verhältnis zwischen Hannah und Clay war
einfach nur traurig :cry:
Wo Clay ihr in der "andren Realität" seine Liebe gesteht und sie
ihn dann fragt, warum er das nicht gesagt als sie noch gelebt hat :(
Das war heftig


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BeitragMo 10. Apr 2017, 11:27 
Fernsehboss
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Habe das Buch dazu gelesen und hätte mir nicht vorstellen können, dass man das so gut verfilmen kann. Auch wenn einige Details geändert wurden (ich glaube, im Buch wurden zwei Kassetten an anderen Stellen angehört), fand ich es dennoch gut und nahe am Original.
Einen Kritikpunkt gibt es aber:
Es wurde alles schon ziemlichst in die Länge gezogen. Das ging alles einfach zu langsam, da hätte man einige Sachen weglassen können. 35 Minuten pro Episode hätten vollkommen gereicht. Oder von mir aus auch 2 Gründe pro Folge und dann halt nur 7 Folgen.

Eine zweite Staffel halte ich für unwahrscheinlich, auch wenn ich mir beim Ending dieser Staffel durchaus eine Zweite vorstellen könnte. Irgendwie hoffe ich auf Season 2, aber dann bitte auch nicht so verkacken wie bei manch anderen Serien :P

8,5/10

Quellbrunn hat geschrieben:
Sehr gute Serie! Hat mich aber zum Teil ziemlich fertig gemacht.
Besonders das Verhältnis zwischen Hannah und Clay war
einfach nur traurig :cry:
Wo Clay ihr in der "andren Realität" seine Liebe gesteht und sie
ihn dann fragt, warum er das nicht gesagt als sie noch gelebt hat :(
Das war heftig


Ja, wobei das irgendwie auch etwas klischeehaftes hatte :lol: Weiß auch nicht warum, aber das wirkte etwas billig in meinen Augen.

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Am Ende sterben alle


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BeitragMo 10. Apr 2017, 12:04 
Abteilungsleiter/in
 
 
JouScheinlichOder hat geschrieben:
Ja, wobei das irgendwie auch etwas klischeehaftes hatte :lol: Weiß auch nicht warum, aber das wirkte etwas billig in meinen Augen.


Also aus persönlicher Erfahrung kann ich nur sagen das das ganz normale Gedankengänge sind wenn jemand nahestehender stirbt.

Man bereut das was man nicht gesagt/getan hat und stellt sich vor wie vieles anders laufen hätte können. Ich hatte in jungen Jahren einen großen Verlust zu verkraften und ertappe mich noch heute über 20 Jahre später wie ich manchmal in diese "Falle" tappe.


Eigentlich Schade das die Serie auf Netflix läuft, The CW hatte doch mal den schönen Claim "TV to talk about" und genau das schafft die Serie ungewöhnlich gut. Mit geht es da ähnlich wie ultimateslayer schon lange hat mich keine Serie mehr im Nachhinein so stark beschäftigt.


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BeitragMo 10. Apr 2017, 13:02 
Inventar
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ultimateslayer hat geschrieben:
Aja, was ich noch allgemein zur Serie sagen wollte: Meine 9/10 hätte mit objektiverem Blick wahrscheinlich eher eine 8.5 oder 8 sein sollen. Aber einige Tage später muss ich sagen, dass die Show derartig in meinem Gedächtnis geblieben ist, dass ich die hohe Bewertung trotz klarer Mängel nicht bereue. Es gibt wenige Serienstaffeln die für mich so nachgeklungen haben und an die ich noch Tage später immer wieder denke.


Auch bei mir klingt die Serie immer noch nach. Wie ich schon im Season Review schrieb, es gibt nicht viele Serien bzw. Serienstaffeln, die mich so mitgenommen haben -- trotz der Schwächen der Serie. Ich denke, hier spielt auch der Binge Faktor eine Rolle. Das hat verstärkend gewirkt.


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BeitragMo 10. Apr 2017, 17:54 
Chefposter/in
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ultimateslayer hat geschrieben:
Aber dieses Set Up bringt mehrere Probleme mit sich. Unter anderem, was ich das Lost Syndrom nenne. Lauter Charaktere die mehr wissen als die Hauptfigur (und der Zuseher) aber immer nur ominöse Anspielungen machen, anstatt mal Tacheles zu reden. Und dieses Verhalten wurde wirklich nicht zufriedenstellend erklärt.
Ja, das fand ich auch nervig, aus mehreren Gründen. Zum einen, weil es halt wirklich keinen Sinn macht, ihm ständig das »warte erst mal, bis du deine Kassette gehört hast« um die Ohren zu hauen, obwohl doch eh alle wissen, dass da nichts Schlimmes drauf ist. Und zum anderen, dass Clay ja recht offensichtlich ziemlich am Rad gedreht hat (und man ihm auch noch psychische Probleme verpasst hat, um sein langsames Kassettenhören zu erklären) und die anderen ihn durch ihr Verhalten und ihre Kommentare darin nur noch bestärken … also gerade von den Leuten, die sich eigentlich schuldig fühlen, jemanden in den Selbstmord getrieben zu haben, würde ich doch ein bisschen ein anderes Verhalten erwarten.

Ich glaube, was ich im Nachhinein schon sehr unpassend finde, ist, dass sie am Ende auch noch vergewaltigt wurde. Dadurch werden viele der anderen Dinge, die ihr passiert sind, schon ziemlich relativiert, was auch das Verhalten der anderen Kassettenempfänger ziemlich seltsam macht. Der Typ mit der Hot-or-Not-Liste oder Tyler, der das Foto gemacht hat oder Zach(?), der ihr die Komplimente aus der Tüte geklaut hat … was für ne Motivation haben die, ernsthaft einen Serienvergewaltiger zu schützen? Für die Kleinigkeiten interessiert sich doch kein Schwein, wenn sie die Kassetten der Polizei geben/veröffentlichen würden. Trotzdem machen die fröhlich bei diesem Quasi-Verschwörerzirkel der anderen mit. Da hat man hintenraus zu dick aufgetragen.

Amtranik hat geschrieben:
Lange Zeit (min. bis 12) dachte ich "Warum hat die sich umgebracht? Ihr Leben ist ja jetzt wirklich nicht so schlecht". Was sie mit den Tapes z.b. Clay antut finde ich jetzt nicht weniger Verabscheuungswürdig als vieles anderen (außer den Vergewaltigungen) Auf die Vorstellung was die Eltern durchmachen wenn sie die Tapes anhören möchte ich mich gar nicht einlassen.
Hmja, das Gefühl hatte ich auch manchmal. Ich schieb das auf die zu stark beleuchteten Hintergründe. Durch den Poesie-Club fällt das Gedicht schon deutlich weniger ins Gewicht, ihre Eltern scheinen eigentlich auch nur ihr Bestes zu wollen, ihre Beziehung zu Clay wurde schon sehr ausführlich und sehr positiv dargestellt … naja. Die Serie hat sich bei den Problemen schon sehr auf die sexuelle Ebene versteift und den Effekt von allem anderen ziemlich abgedämpft, was ich ein bisschen schade und sehr unnötig finde.

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Nicht weinen, kleiner Mann …


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BeitragFr 14. Apr 2017, 08:32 
Inventar
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Ich verfolge aktuell ein paar Diskussionen zur Serie und find das recht interessant. Viele sind der Meinung das die Gründe (bis auf evtl.
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die Vergewaltigung
) jetzt nicht unbedingt Gründe sind, um Selbstmord zu begehen.

Zum einen sehe ich dies durchaus auch so, man darf aber auch nicht vergessen das Hannah ein Teenanger ist und somit die vorgefallenen Fälle ganz anders wahr nimmt, als ein gefestigter Erwachsener.

Ich kann mich an meine Jugend erinnern, als ich mal (ich glaub es war in ner Bravo) irgendwo so 1997/1998 las, das ein Junge sich aus Liebeskummer vom Hochhaus gestürzt hat, nur weil seine Freundin schluss gemacht hat. Die meisten Selbstmorde passieren bei Jugendlichen wohl eher aus Gründen, die eher simple erscheinen.

Aber auch in Hannahs Fall war es halt so, dass sie letztendlich Niemanden hatte, der ihr irgendwie Hilfe angeboten hat.

Anderseits kann ich aber auch verstehen, warum viele Hannah kritisieren und als Dramaqueen bezeichnen. Letztendlich hat Sie entschieden Ihrem Leben ein Ende zu setzen und keiner der von Ihnen beschuldigten Leute, hat dies sicherlich gewollt. Und Ihre Art mit den Kassetten ist dann wohl wirklich eher eine Selbstinszinierung. Einen wirklichen Masterplan nennen ich das nun auch nicht, weil sie kann ja schlecht wissen, was jeder einzelne mit dne Tapes anstellt. Und letztendlich schadet Sie ihren Eltern noc hdamit, denn es dürfte ja annehmbar sein, dass diese irgendwann die Tapes mal hören. So genommen kann man Hannah schon als recht egoistisch bezeichnen.

Ich find es aber auch ganz gut, dass die Serie sie noch glorifiziert oder es zumindest auf ein Minimum belässt.


Nachdem ich mir alles noch einmal durch den Kopf gejagt habe, bin ich der Meinung das Alex und Justin die interessantesten Personen sind (Tylor gleich dahinter). Clay ist sicherlich die Hauptfigur und auch super gespielt, kommt mir aber zu glatt weg.

Alex find ich die ganzen Folgen über grandios gespielt und erschreckend, wie anscheinend Niemand seiner vermeintlichen "Freunde" merkt, das der junge unter schweren Depressionen leidet (nicht mal, nachdem er Sie fast alle umgebracht hätte, bei der Autofahrt).

Diese Szene hier : https://www.youtube.com/watch?v=XWGbgUJaSSE

ist daher Sinnbild für die Figur Alex. In den Foren wird viel diskutiert, über sein Überleben bzw. ob er dann doch gestorben ist. Es wäre wirklich tragisch, ich mochte Alex sehr.

Justin wiederum find ich toll als Zwiespaltige Figur geschrieben. Zum einen der Arsch, zum anderen will er eigentlich nur die einzigen zwei Menschen schützen, in denen er soetwas wie eine Familie sieht. Jessika logischer Weise, weil er sie liebt und Bryce als vermeintlich einzigen Freund der ihn dazu noch finanziell hilft. Ich find vor allem die letzten Folgen sind von Brandon Flynn stark gespielt. Und auch hier zeigt sich eigentlich ,dass die ganzen Leute nichts aus den Vorfällen gelernt haben, als Justin jeden anruft und niemand ran geht. Oder auch die finale Konfrontaktion mit Jessica. Klar hat die jedes Recht sauer auf ihn zu sein, aber ich hab bei der ganzen Szenen eigentlich nur gedacht, das er entweder gleich die Knarre zieht und sich vor Ihren Augen erschießt oder aber das sie ihn nun zu 100 % in den Selbstmord treibt.


Ansich gibt es viele Sachen, die man im Nachhinein diskutieren kann. Es gibt auch viele Sachen die mich stören. Tony zum Beispiel, der Clay (obwohl bereits psychisch am Boden, noch weiter anstachelt und sogar anlügt). Auch die Unfallsache hätte nicht unbedingt sein müssen. Und das alle die Tapes hören ohne zu handeln, ist sicherlich auch eher lächerlich.

Aber my, trotzdem hat mich die Serie sehr gut unterhalten. Anders als andere, bin ich einer Season 2 durchaus aufgeschlossen, wenn man es gut anstellt. Die Chancen scheinen zumindest zu steigen. 13 reasons why ist Netflix`s "Most Popular Show on Social Media". 3,5 Mio. Tweets in den ersten 7 Tagen.

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"Whether you come back by page or by the big screen, Hogwarts will always be there to welcome you home."


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BeitragSo 16. Apr 2017, 20:05 
Fernsehboss
 
 
Nachdem meine Facebook-Leiste ziemlich voll mit Memes der Serie war und auch sonst irgendwie jeder über die Serie geredet hat, hab ich sie mir dieses Osterwochenende dann auch komplett reingezogen und muss sagen: Krasse Serie.

Ich stimme mit euch total überein, manche Sachen waren nicht gut gemacht oder waren definitiv verbesserungswürdig (dieses ständige "Hör dir einfach die Kassetten an" war in der Tat ziemlich lächerlich und Tony fand ich auch irgendwie merkwürdig in der Besetzung weil der einfach aussieht wie 26? :D ), aber da sehe ich einfach mal drüber hinweg, weil ich es einfach richtig emotional und packend fand. Ich muss sagen, ich fand es auch nicht zu lang insgesamt, ich hab mich jedenfalls nie gelangweilt oder gewartet, dass die Folgen zu Ende gehen.

Das Thema an sich ist echt heftig und es ist auch echt heftig gemacht finde ich. Die Szene, als Hannah sich die Pulsadern aufschlitzt muss wirklich die erste Szene in meinem Leben bei einer Fernsehserie gewesen sein, bei der ich wegsehen musste. Als ich dann doch hinsah, hab ich selber nen Schmerz im Arm gespürt, so war ich in der Szene drin. Und dann, als die Mutter reinstürmt (Kate Walsh hat das echt mega gespielt) wars ganz aus. Und auch sonst gab es einige super spannende Charaktere und spannende Momente. Die Serie ist sehr zeitgemäß finde ich. Und durch das Bingen wird dieser ganze Effekt echt noch verstärkt, als wöchentliche Ausstrahlung auf einem TV-Sender würde es glaube ich überhaupt nicht wirken.

Also Daumen hoch, war auf jeden Fall ne große Überraschung, mit der ich nicht wirklich gerechnet hatte. Eine der Serien, wie schon gesagt, die einen lange beschäftigt, die einen mitreißt und deswegen machen mir auch die Schwächen nichts aus muss ich sagen.

Was eine zweite Staffel angeht: Finde ich ehrlich gesagt schwierig. Also es ist schon so, dass ich gerne wüsste, wie alles weitergeht mit Clay (übrigens: hieß der Schauspieler bei Saving Grace damals nicht auch Clay oder so? :D), Justin, Jessica, Alex und Co. Glaube aber, dass wenn man da noch ne spannende Geschichte machen will, dass es irgendwann unglaubwürdig und unpassend wird? Ist ja oft so, dass es in Serien gute Ideen gibt, die dann in der nächsten und übernächsten Staffel noch mal aufgegriffen werden und irgendwann ist die Serie einfach fürn Hintern (muss da an Pretty Little Liars denken aus ähnlichem Teenie-Genre). Vielleicht würde ich es dann einfach beenden, oder es gibt eine zweite Staffel in komplett anderem Setting wo es dann wieder um 13 Gründe geht. Btw, wieso hat man der Serie eigentlich so einen blöden deutschen Namen gegeben?


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BeitragMo 17. Apr 2017, 18:24 
Inventar
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Johnny hat geschrieben:
Btw, wieso hat man der Serie eigentlich so einen blöden deutschen Namen gegeben?


Mittlerweile weiß ich, dass die deutsche Übersetzung des Buch von Jay Asher, auf dem die Serie beruht, den Titel (Tote Mädchen Lügen Nicht) hat. Warum der Verlag allerdings nun diesen Titel gewählt hat...keine Ahnung :?


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BeitragDi 18. Apr 2017, 14:35 
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redlock hat geschrieben:
Johnny hat geschrieben:
Btw, wieso hat man der Serie eigentlich so einen blöden deutschen Namen gegeben?


Mittlerweile weiß ich, dass die deutsche Übersetzung des Buch von Jay Asher, auf dem die Serie beruht, den Titel (Tote Mädchen Lügen Nicht) hat. Warum der Verlag allerdings nun diesen Titel gewählt hat...keine Ahnung :?

Naja, ein Übersetzer hat bei der Übersetzung von Titeln alle Freiheiten, er muss nicht wortgetreu übersetzen. Der in diesem Fall zuständig gewesene fand halt diese Variante besser als "13 Gründe wieso/warum" oder sowas in der Art. Ich sage nicht, dass die Übersetzung die beste Wahl ist, aber so schlecht wie alle sagen ist sie nicht.

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BeitragDi 18. Apr 2017, 16:49 
Fernsehboss
 
 
Ich finde einfach nicht, dass da überhaupt ne Übersetzung nötig war. Wenn ich mit Leuten über die Serie reden, sagen sowieso alle den englischen Titel.


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BeitragSo 23. Apr 2017, 20:19 
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Also ich habe gerade die Serie beendet. Ich bin mit dem Abschluss so absolut nicht zufrieden und doch bin ich zufrieden. Die Serie ist schwermütig und der Tod von Hannah kann die Serie eigentlich gar nicht zufriedenstellend enden lassen. Aber so wie alles gelöst wurde bzw. wo für die Serie der Endpunkt gesetzt wurde ist für mich sehr gut gelöst.

Ich hatte mit den ersten 5-6 Folgen so meine Probleme. Der "Suchtfaktor" wollte sich nicht einstellen, aber nach allen 13 Folgen ergibt sich ein rundes Bild, welches mich doch (ohne es zu wollen) voll in seinen Bann gezogen hat. Die Serie hat es tatsächlich geschafft in der heutigen Zeit Lehrstück und Unterhaltung gleichermaßen zu schaffen. Etwas echtes, was auch die Gefühle transportiert, die Jugendliche in dem Alter verstehen können. Auch wir Erwachsenen können diesen Gefühlen folgen, da wir selbst wissen, welche Gefühle man als Jugendlicher hatte. Die Serie spielt mit den Gefühlen und Erfahrungen der Leute und trifft sie genau dort, wo es weh tut. Besonders die letzte Folge hat mich enorm getroffen. Ich habe ja gelesen, dass der Selbstmord gezeigt wird, aber so habe ich es nicht erwartet. Ich wurde als Zuschauer genau in diesen Bann gezogen und fühlte mich danach und auch währenddessen schuldig dem Mädchen nicht helfen zu können. Das kam aber auch daher, weil die Charaktere so echt geschrieben und verkörpert wurden. Clay und Hannah waren hier einfach perfekt. Generell ist die ganze Besetzung unglaublich gelungen. Jede Rolle ist einzigartig gut verkörpert.

Das Ende bietet viele Optionen für weitere Erzählungen, die kommen können, aber nicht sein müssen. So wie es ist, funktioniert es. Sonst gebe ich an dieser Stelle oft eine Wertung ab, aber hier verzichte ich darauf. Es ist einfach großartiges Fernsehen und es ist fast schon schade, dass es nur für zahlende Kunden zugänglich ist.


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BeitragMo 1. Mai 2017, 17:01 
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Waterboy hat geschrieben:
Ich verfolge aktuell ein paar Diskussionen zur Serie und find das recht interessant. Viele sind der Meinung das die Gründe (bis auf evtl.
versteckter Inhalt:
die Vergewaltigung
) jetzt nicht unbedingt Gründe sind, um Selbstmord zu begehen.

Zum einen sehe ich dies durchaus auch so, man darf aber auch nicht vergessen das Hannah ein Teenanger ist und somit die vorgefallenen Fälle ganz anders wahr nimmt, als ein gefestigter Erwachsener.

Ich kann mich an meine Jugend erinnern, als ich mal (ich glaub es war in ner Bravo) irgendwo so 1997/1998 las, das ein Junge sich aus Liebeskummer vom Hochhaus gestürzt hat, nur weil seine Freundin schluss gemacht hat. Die meisten Selbstmorde passieren bei Jugendlichen wohl eher aus Gründen, die eher simple erscheinen.

Aber auch in Hannahs Fall war es halt so, dass sie letztendlich Niemanden hatte, der ihr irgendwie Hilfe angeboten hat.

Anderseits kann ich aber auch verstehen, warum viele Hannah kritisieren und als Dramaqueen bezeichnen. Letztendlich hat Sie entschieden Ihrem Leben ein Ende zu setzen und keiner der von Ihnen beschuldigten Leute, hat dies sicherlich gewollt. Und Ihre Art mit den Kassetten ist dann wohl wirklich eher eine Selbstinszinierung. Einen wirklichen Masterplan nennen ich das nun auch nicht, weil sie kann ja schlecht wissen, was jeder einzelne mit dne Tapes anstellt. Und letztendlich schadet Sie ihren Eltern noc hdamit, denn es dürfte ja annehmbar sein, dass diese irgendwann die Tapes mal hören. So genommen kann man Hannah schon als recht egoistisch bezeichnen.


Suizid ist immer egoistisch und ein "leckt mich" an die Hinterbliebenen, die nur mit Fragen, Selbstzweifeln und Schmerz zurückbleiben. Grund 1 alleine (Ich nenne es jetzt mal grob "Cyber Mobbing") allein ist ein ausreichender Grund. Es ist traurig wie schnell das Internet vergisst, oder erinnert sich hier noch jemand an den Fall von Amanda Todd? Das 15 jährige Mädchen, dass sich umgebracht hat, weil jemand sie dazu gebracht hatte, Nacktbilder von sich zu versenden und die dann an ihrer ganzen Schule verteilt hat. Jahrelanges Mobbing folgte. Sie hatte damals ein Video auf Youtube gepostet mit einen Hilferuf, der ungehört verhallte. Ein paar der Gedanken von Amanda sollten einem nach 13 Reasons Why nicht unbekannt vorkommen.
Oder der Fall von Megan Meier, eine 13 Jährige die sich erhängt hat, nach dem sie von ihrem 16 jährigen Schwarm angeblich verschmäht wurde - in Wahrheit war der Schwarm eine ehemalige Freundin von ihr, die sich auf perfide Art und Weise rächen wollte.

Für Teenager ist die Schule und ihr Umfeld ihre ganze Welt, da gibt es nicht wichtigeres als den Status und den Freundeskreis. Nicht nur Hannah hat eindeutig Zeichen einer Depression aufgewiesen sondern auch Clay und Alex (erhöhtes Schlafbedürfnis, Vernachlässigen der persönlichen Hygiene, starkes Verhaltensänderungen, Wutausbrüche, das Ordnen der Sachen vor dem Suizid, selbstgefährdendes Verhalten, Drogenmissbrauch) - nicht das es irgendjemand in deren Umfeld aufgefallen wäre und darin liegt IMO die eigentliche Tragik der Serie/des Buches, die der Gesellschaft einen Spiegel vorhält. All die Poster, Kampagnen und der Schulcounselor (der kein psychiatrische Ausbildung zu besitzen scheint), als das nützt nichts, wenn die Hilfeschreie von den Betroffen nicht wahrgenommen werden. Aber an deutschen Schulen gibt es so was wie einen Counselor oder echte Hilfsprogramme gegen Mobbing bzw. Sanktionen gegen Mobber ja normalerweise eh nicht - oft ist das nur Augenwischerei und ich glaube kaum das ein "Vertrauenslehrer" echte Suizid-Anzeichen deuten könnten oder bei Mobbing helfen können, die haben mit so viel anderem Kram zu tun. Meiner Erfahrung nach wird Mobbing an den meisten Schulen eh tot geschwiegen, genau wie Rassismus oder Homophobie. "So was? Doch nicht an unserer Schule!")

In wie weit sind die Kassetten anders als ein Abschiedsbrief? In der Realität würden sich die "Täter" einreden keinen Fehler begangen zu haben und das so lange, bis sie selbst daran glauben - weil der derjenige der sich umgebracht hat, war ja eine Dramaqueen, ein Weichei, ein Sensiebelschen, eine Heulboje, die Depression war schuld, nicht ich. Nur das der Depressive primär die Schuld immer bei sich suchen wird, nie bei anderen. (Die Binsenweisheit, dass diejenige die darüber reden, sich umzubringen, es nicht tun, ist absoluter Schwachsinn.)

Am Ende gibt es nie den einen Grund, sondern eher hunderte Verletzungen der Psyche, die in einer Depression enden - und das ist eine Krankheit, die behandelt werden kann und muss. Gerade Teenager, deren Gehirn und Hirnchemie sich gerade in einem immensen Umbau befinden, sind besonders verletzlich und selbst in einen 1. Welt Land wie Deutschland warten Schwerstdepressive Monatelang auf einen Therapieplatz - und das sind nur die, die selbst erkannt haben, dass etwas mit ihnen nicht stimmt und sie Hilfe brauchen und wollen. Wie viele hegen solche Gedanken und wissen nicht, dass sie unter normalerweise behandelbaren Krankheit leiden und ihnen geholfen werden kann?

Es ist gut, dass die Serie einen Dialog in dieser Richtung wieder mal anstößt, so wie damals nach dem Tod von Amanda Todd, auch wenn manche da am Thema vorbei schießen a la die Serie "romantisiere Selbstmord". Gerade die sehr grafische Suizidszene sollte genau das Gegenteil bewirken.

Sehr gut fand ich, dass Thema nicht also zu Tränendrüserdrückig umgesetzt wurde wie man bei den Thema hätte vermuten können. Kate Walshs war IMO etwas over the top in ihrer Darstellung im danach, aber der Rest der Darsteller war super,vor allem viele unbekannte Gesichter - vor allem Katherine Langford ist eine Entdeckung. Bin ja echt froh, das man sich gegen Selena Gomez entschieden hat (wäre für ihre Disney Tweener Fanbase vermutlich auch zu harter Stoff gewesen, man will sich ja nciht das Image versauen, gell (-; ). Staffel 2 dreht sich vermutlich um Alex?

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"You are either living or dying. Living is doing whatever you wanna do. Dying is everything else."
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BeitragMi 3. Mai 2017, 02:37 
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So, habe die Serie nun auch geschaut und weiß so recht gar nicht, wo ich einsteigen soll, weil es hier wahnsinnig viele Dinge gibt, über die man sprechen kann. Ich versuche es der Einfachheit halber mal stichpunktartig:

+ Der Einstieg in die Serie gelingt meines Erachtens ziemlich gut. Auf der einen Seite wird man schnell von dieser ungewöhnlichen persönlichen Ansprache durch die suizidale Hannah Baker angesprochen, andererseits identifiziert man sich gleich mit Clay, der als Unwissender unter gefühlt etlichen Wissenden eine sehr ähnliche Position einnimmt wie der Zuschauer. Fand ich ziemlich gelungen.
+ Die letzten Folgen nehmen richtig Fahrt auf und entschädigen auch für einigen Leerlauf im Mittelteil. Mich persönlich hat auch die Frage, was denn der grundsympathische Clay "verbrochen" haben könnte, schon ausreichend getriggert, um bis zum Ende dranzubleiben, aber auch wenn dem nicht so sein sollte, empfehle ich Leuten, die im Mittelteil etwas hängen: Schaut zu, am Ende wird es richtig gut!
+ Der Soundtrack ist spitzenklasse. Sehr moderner Pop- und Indie-Sound, der aber zu jeder Stelle auch super zum Inhalt passt. Für Musikliebhaber eine Serie zum Zungeschnalzen.
(Anmerkung am Rande: Hätte hier übrigens erwartet, dass Arcade Fire noch irgendeine Rolle in der Serie spielen. Wenn ich das richtig sehe, war die Band sowohl in Clays als auch in Hannahs Zimmer, darin hatte ich einen versteckten Hinweis vermutet.)
+ Darstellerisch habe ich auch wenig zu bemängeln. Vor allem Clay ist zwar eine relativ eindimensionale Figur, wird aber toll verkörpert, bei Hannahs Mutter und Alex habe ich weder am Charakter noch an der schauspielerischen Leistung irgendwas zu kritisieren.
+ Ich finde, diese Serie schafft es wundervoll, das Thema Mobbing unterhaltsam und zugleich inhaltlich relevant aufzubereiten. Viele der aufbereiteten Dinge, die Hannah letztlich in den Tod trieben, sind sehr subtil, versteckt oder mitunter von den "Angeschuldigten" auch gar nicht so gewollt, wie sie letztlich gewirkt haben - ja, man kann mitunter auch in Frage stellen, ob den Personen überhaupt wirklich ein Vorwurf zu machen ist. Ich finde, die Serie gibt genug (substanziellen) Diskussionsstoff, um damit auch den Schulunterricht zu bestücken.


- Die Serie ist aus meiner Sicht definitiv zu lang geraten. Ob man nun die 13 Folgen oder die Episodenlängen von zumeist 50-60 Minuten in Frage stellt, ist sekundär, aber die Folgen drei bis acht haben fast ausnahmslos mehr oder minder gravierende Längen - was ich auch insofern etwas problematisch finde, dass hier teilweise Bagatellen aufgeblasen werden und Hannah manchmal so wirkt, als ließe sie sich schon in eine emotionale Krise stürzen, wenn man ihr nur einmal die Zunge rausstreckt (überspitzt formuliert).
- Ich fand es doch recht anstrengend, wie Clays Umfeld beinahe schon im Stile eines Running Gags immer und immer wieder äußerte, er möge sich doch "die Kassetten anhören", sobald er es wagte, sie zu irgendetwas zu befragen, was Teil der Kassetten ist. Natürlich will man den Zuschauer im Ungewissen lassen, aber in dem Ausmaß, wie es hier betrieben wurde, wirkte es leider manchmal etwas lächerlich.
- Die Wahl der Darstellerin für Hannah Baker empfand ich persönlich als etwas unglücklich. Durch die etwas zähen Folgen im Mittelteil wirkt die Figur eh manchmal etwas melodramatisch, aber durch das Acting von Katherine Langford wird das meines Erachtens noch gestützt. Und ich persönlich fand das alles zusammen etwas dick aufgetragen.


Mein Gesamteindruck bleibt aber doch sehr positiv, gerade nach den wirklich herausragenden letzten Folgen der Staffel. "13 Reasons Why" ist ein sehr erwachsen wirkendes Teenie-Drama, das mich ein Stück weit in meine Jugend zurückversetzt hat und dem es zu jedem Zeitpunkt gelingt, die Sprache, die Gefühle und den Lifestyle der Jugend zu verkörpern, ohne sie zu karikieren. Visuell ist die Serie sehr modern, mitunter etwas verstörend und verwirrend, geilt sich dabei allerdings nie zu sehr an ihrer Optik (und ihrem tollen Soundtrack) auf. Definitiv wert, gesehen zu werden - auch von Menschen, die mit Highschool-Dramen prinzipiell nur wenig anfangen können.

Meine Wertungen:
F1: 8/10 X F2: 8/10 X F3: 6/10 X F4: 8/10 X F5: 7/10 X F6: 6/10 X F7: 7/10 X F8: 7/10 X F9: 8/10 X F10: 8/10 X F11: 9/10 X F12: 9/10 X F13: 10/10
-> Schnitt: 7,77/10

Ergo: 8/10 für die erste Staffel

Ein Wort noch zum sehr stark kritisierten deutschen Titel: Ich finde schon, dass man den so nutzen kann, meines Erachtens klingt er aber ziemlich stark nach einem billigen B-Movie. Man hätte hier auch problemlos den englischen Titel nutzen können, der deutlich subtiler und weniger bemüht klingt. Aber naja, gab doch schon schlimmere Verbrechen am Original als "Tote Mädchen lügen nicht".


Fohlen

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BeitragSo 7. Mai 2017, 18:22 
Fernsehboss
 
 
Zweite Staffel seit heute bestätigt.


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BeitragSo 7. Mai 2017, 19:36 
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Johnny hat geschrieben:
Zweite Staffel seit heute bestätigt.

Werd's fast sicher nicht schauen. Ich warte noch ab was die Prämisse ist und ob sie nen guten Zugang finden, aber ich bezweifle, dass ich mich drauf einlasse.

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Alle von ultimateslayer getroffenen Aussagen geben die aktuelle Meinung des Verfassers bzw. der Verfasser wieder und stellen nicht notwendigerweise die empirische Wahrheit - sofern existent - dar.


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BeitragSo 7. Mai 2017, 19:46 
Vorstandsvorsitzende/r
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Das mit der zweiten Staffel ist bei mir auch eher ein Punkt dagegen. Ist denn S1 einigermaßen abgeschlossen, so dass man im Zweifel aufs weiter schauen verzichten kann, wenn die zweite Staffel scheiße wird?


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BeitragSo 7. Mai 2017, 19:56 
Inventar
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es gibt offene Enden, aber ansich kann man mit dem Ende von Staffel 1 leben.

Das ne 2. Staffel kommt, war nach dem Hype und Erfolg klar.
Mal sehen was sie daraus machen. Da es ne Netflix Serie ist, spricht nix dagegen auch ein komplett anderes Konzept zu nehmen. Einfach jetzt nur nen neuen Tod und neue Kassetten wird wohl kaum erneut das Konzept sein.

Bin mal gespannt und aufgeschlossen dem gegenüber.

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BeitragMo 8. Mai 2017, 13:09 
Inventar
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Zach hat geschrieben:
Ist denn S1 einigermaßen abgeschlossen, so dass man im Zweifel aufs weiter schauen verzichten kann, wenn die zweite Staffel scheiße wird?


Ja, ist sie.


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BeitragSo 14. Mai 2017, 12:00 
Abteilungsleiter/in
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Ich muss zugeben die Serie hat mich schon bei der Pilotfolge enorm gepackt, weil ich unbedingt wissen musste, wie sich Clays Kassette anhört. Allerdings passiert dann in sehr vielen Folgen vor allem in der Gegenwart viel zu wenig, so dass mir lediglich die Flashbacks gereicht hätten. Immerhin sind die letzten zwei Folgen noch gut und sie bekommt noch einen nachvollziehbaren Grund sich umzubringen. Dennoch wie schon mehrfach erwähnt immer wieder bekommt Clay gesagt hör dir die Kassetten zu Ende an um dann so einen bescheuerten Grund über ihn zu hören. Der deutsche Titel ist doch aus sehr schwach, die Anderen behaupten doch immer wieder Hannah würde Lügen, allerdings weiss man schon am Titel nach das sie nicht lügt. Klar man hätte ohnehin gedacht es wird schon stimmen aber vielleicht hätte man mal bei der ein oder anderen Storie gezweifelt.

Insgesamt finde ich die Serie ok aber mehr auch nicht. 6/10


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BeitragSo 14. Mai 2017, 18:07 
Chefposter/in
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Waterboy hat geschrieben:
es gibt offene Enden, aber ansich kann man mit dem Ende von Staffel 1 leben.

Das würde ich schon ein bisschen klar stellen: Es gibt zwei recht erzwungene Cliffhanger, aber die eigentliche Story rund um Hannah und die Tapes ist komplett abgeschlossen und rund.

_________________
Alle von ultimateslayer getroffenen Aussagen geben die aktuelle Meinung des Verfassers bzw. der Verfasser wieder und stellen nicht notwendigerweise die empirische Wahrheit - sofern existent - dar.


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BeitragSo 14. Mai 2017, 18:51 
Inventar
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ultimateslayer hat geschrieben:
Waterboy hat geschrieben:
es gibt offene Enden, aber ansich kann man mit dem Ende von Staffel 1 leben.

Das würde ich schon ein bisschen klar stellen: Es gibt zwei recht erzwungene Cliffhanger, aber die eigentliche Story rund um Hannah und die Tapes ist komplett abgeschlossen und rund.


So isses!


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BeitragDi 22. Mai 2018, 15:03 
Fernsehboss
 
 
Hat jemand die zweite Staffel gesehen?

War sehr skeptisch was eine zweite Staffel bei der Serie angeht, und mit S1 kann sie auch nicht mithalten, aber fand sie trotzdem eigentlich ganz gut und spannend gemacht. Aber auch bei dieser Staffel denke ich, dass 13 Folgen á 60 Minuten ein bisschen lang sind. Ich hab mich zwar nie gelangweilt und sehe dem Cast auch in belangloseren Szenen zu, aber zwischendurch gab es schon mal ein paar Längen.

Viel diskutiert wird die Szene von Tyler im Finale. Muss sagen, dass ich es auch extrem heftig fand, aber nicht schlimmer als manche Szenen aus Staffel 1. Aber ist mit Sicherheit eine der brutalsten Serien in der Hinsicht.


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BeitragSo 24. Jun 2018, 07:28 
Inventar
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Mir hat auch die zweite Staffel gefallen, aber mit der ersten kann sie natürlich nicht mithalten. Es gibt kein Geheimnis mehr aufzuklären, während man bei S1 erfahren wollte, was Hannah zu ihrer Tat getrieben hat und allein das die Spannung hoch hielt, beschäftigt man sich jetzt mit allen Figuren und deren Blickwinkel auf die Ereignisse der ersten Staffel.
Die Entwicklung von Tyler war natürlich langfristig auf einen Amoklauf angelegt, das hat die Serie wenig subtil vorangetrieben.
Was ich sehr gelungen fand, dass es die Macher geschafft haben den ekelhaften Bryce, der mit seinen Taten so viel Schaden anrichtete, dennoch menschlich und verletzlich erscheinen zu lassen und nicht nur einfach als seelenlose Bestie.

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Bild? Ich sehe keines.


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