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BeitragMo 12. Feb 2018, 18:07 
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Entschuldigung, sie ist für vier Jahre angetreten und sie sind damit, wenn auch mit Verlusten, mit Abstand stärkste Kraft geworden. Bloß, weil ein paar Leute jetzt laut krähen, würde ich auch nicht einknicken. Die miesen Umfragewerte sind aus meiner Sicht eher als ein ZEichen zusehen, dass die da endlich mal zu Pottge kommen sollen und anfangen mit regieren. Sonst lohnt sich das ja bald gar nicht mehr.


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BeitragMo 12. Feb 2018, 18:16 
Chefposter/in
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Jo, da muss ich dem Sachsen auch direkt mal zustimmen.
Merkel hat auch keine andere Wahl. Sich da jetzt rauszunehmen, auch wenn man wirklich komplett fertig ist, wäre einfach falsch, egal wie sie dann die nächsten Jahre geht oder auch gegangen wird. Das haben ja schon andere Kanzler mitgemacht, die jetzt in guter Erinnerung sind. Mal davon abgesehen, dass sie mit der Flüchtlingskrise endlich ihr Thema gefunden hat. Nicht, dass das besonders toll wäre und sie das auch so sieht, aber eben hauptsache mal ein Thema.

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BeitragMo 12. Feb 2018, 18:25 
Vorstandsvorsitzende/r
 
 
Burpie hat geschrieben:
Hast Du denn auch mal eine andere Leier? Jedes Mal, wenn jemand nicht sofort Beifall klatscht, z.B. zu einer Sendung im Staatsfernsehen (Aufbruch ins Ungewisse) oder sich besorgt oder gar kritisch äußert, kommt der gleiche Mist.
Hast Du wirklich so viel Angst vor der AfD?


1. Es gibt in Deutschland KEIN "Staatsfernsehen"! Wann kapierst du das endlich?
2. Ich habe keine Angst vor dem braunen Haufen! Der dürfte sich demnächst endgültig selbst entlarven!
Außerdem: Wie ich anderer Stelle schon mal schrieb, habe ich Null Verständnis wenn ein enttäuschter SPD-Wähler zur AfD wechselt!
Das wäre ja so, als wechselte ein CDU-Wähler zur DKP oder MLPD!


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BeitragMo 12. Feb 2018, 21:54 
Abteilungsleiter/in
 
 
P-Joker hat geschrieben:
2. Ich habe keine Angst vor dem braunen Haufen! Der dürfte sich demnächst endgültig selbst entlarven!
Außerdem: Wie ich anderer Stelle schon mal schrieb, habe ich Null Verständnis wenn ein enttäuschter SPD-Wähler zur AfD wechselt!
Das wäre ja so, als wechselte ein CDU-Wähler zur DKP oder MLPD!


Früher haben linke Parteien ihrer klassischen Wählerschaft (sozial Schwache, Arbeiter, einfache Angestellte) versprochen, dass sie Geld umverteilen und sich um sie, ihre lieben Wähler, und auch einige andere kümmern. Das war dann für die Wähler ein fairer Deal.
Heute ist Hautpstreitpunkt, ob nach der Flüchtlingskrise noch mehr Transferleistungsbezieher kommen sollen oder NOCH VIEL MEHR. Und ob man nun noch mehr an die EU umverteilt oder noch viel mehr und am besten gleich Deutschland zum Bundesland der Vereinigten Staaten von Europa macht.

Jener klassische SPD-Wähler, der immer mehr Probleme hat eine bezahlbare Wohnung zu finden und dessen Rente sich immer mehr dem Sozialhilfeniveau nähert, hört und spürt, dass er auf der Prioritätenliste inzwischen ganz hinten steht.
Und die AfD ist halt die einzige Partei, die überhaupt mal anspricht, dass das wieder andersrum sein könnte/sollte.


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BeitragMo 12. Feb 2018, 22:46 
Administrator
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Kaffeesachse hat geschrieben:
Entschuldigung, sie ist für vier Jahre angetreten und sie sind damit, qwenn auch mit Verlusten, mit Abstand stärkste Kraft geworden. Bloß, weil ein paar Leute jetzt laut krähen, würde ich auch nicht einknicken. Die miesen Umfragewerte sind aus meiner Sicht eher als ein ZEichen zusehen, dass die da endlich mal zu Pottge kommen sollen und anfangen mit regieren. Sonst lohnt sich das ja bald gar nicht mehr.

Dem ist nichts hinzuzufügen.

Ich frage mich zugleich auch, wie sich die ganz lauten Merkel- und CDU-Kritiker das genau vorstellen. Soll sie sich ins Bundeskanzleramt vor die Presse stellen und verkünden, dass sie hinwirft? Und dann? Dann haben wir erst recht ein bedrohliches politisches Chaos, aus dem wir nicht mehr so leicht herauskommen.

Die aktuelle Situation ist zwar keineswegs bequem, allerdings aufs große Ganze gesehen ein Problem, das zu bewerkstelligen ist. Die große politische und personelle Wende wird weder mit einer potenziellen GroKo kommen, noch mit übers Knie gebrochene Neuwahlen, die sich so mancher wünscht. Die wird sicherlich 2021 kommen, wenn Merkel garantiert nicht noch ein Mal antreten wird und zuvor ihre/n Nachfolger/in zu positionieren versucht. Und zugleich dürfte es spannend werden, wie sich die SPD bis dahin entwickelt, oder - um es angesichts der aktuellen Situation auszudrücken - sich zu stabilisieren versucht.


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BeitragDi 13. Feb 2018, 05:53 
Inventar
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Der Koalitionsvertrag sieht nicht ohne Grund eine Sollbruchstelle nach zwei Jahren vor. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man das nicht ohne Hintergedanken eingebaut hat. Bis dahin hätten alle drei Parteien Zeit sich neu aufzustellen und Neuwahlen würden nicht ganz so negativ behaftet gesehen. Aber 4 Jahre sehe ich definitiv nicht. Wie auch? Die SPD ist doch im Moment gar nicht regierungsfähig. Eigentlich müsste die Union von sich aus ablehnen. Das wird doch in den kommenden Jahren nicht besser, wenn die Sozen in Berlin regieren und Nahles aus der Fraktion heraus Wahlkampf macht.

Ansonsten gibt es eben keine andere Variante. Merkel muss jetzt sicherlich eine Minderheitsregierung ausschließen, damit die SPD Wähler nicht auf die Idee kommen, genau das als Grund zu nehmen, doch mit nein zu stimmen. Freundet sie sich mit dem Gedanken an, lässt es der SPD Wähler drauf ankommen und sieht den Druck nicht bei sich, sondern bei ihr.

Was bei einem nein dann tatsächlich passiert, wird man sehen. Auf der einen Seite stimmt es, dass Merkel als Kanzlerin einer Minderheitsregierung dann erst recht "alternativlos" wäre, auf der anderen Seite weiß aber keiner, was innerhalb der Union dann passiert.

Womit sicher keiner der Beteiligten gerechnet hat, ist das Erdbeben, das momentan die SPD erschüttert. Selbst in einer ruhigen Partei wie der Union sind die derzeitigen Äußerungen bedenklich. Dass Merkel in ihrem Schattenkabinett einige alte Gesichter hat fallen lassen, aber keine neuen Leute aufbaut, kommt auch nicht gut an.

Ich würde nicht ausschließen, dass es noch einmal zu Jamaika-Gesprächen kommt. Kubicky hat das angeboten - nur ohne Merkel.

Dass Merkel ohne wenn und aber den Regeriungsauftrag bekommen hat, kann man so sehen. Fakt ist aber, sie hat drei der schlechtesten Wahlergebnisse in der Geschichte der Union zu verantworten. Fakt ist auch, scheitert die GroKo, ist sie als Verhandlungsführerin zwei mal gescheitert. Wenn sie nicht in der Lage ist, sich eine Mehrheit zu suchen, muss sie es allein machen oder es einem anderen überlassen, aber die Alternative kann nicht sein, dass alle anderen auf Teufel komm raus einknicken. Das ist nicht die Aufgabe der anderen Parteien.

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BeitragDi 13. Feb 2018, 08:39 
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Sie hat doch eine Mehrheit organisiert. Wenn da ein Teil seine bockigen Kinder fragen muss und die dann aus Prinzip Nö sagen ... :lol: :P

Und das mit den 2 Jahren lohnt sich ja nun wirklich nicht. Gehen wir von der nächsten planmäßigen Wahl aus, dann sind mit Abzug des dann stattfindenen Wahlkampfs ja nur noch 3 Jahre übrig, wenn die endlich mal anfangen, was zu tun. Ein Jahr mehr Zeit kann doch da schon helfen.


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BeitragDi 13. Feb 2018, 11:50 
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vicaddict hat geschrieben:
Ich würde nicht ausschließen, dass es noch einmal zu Jamaika-Gesprächen kommt. Kubicky hat das angeboten - nur ohne Merkel.
Davon kann man jetzt aber nicht wirklich ausgehen und das wird wohl auch Wolfgang bewusst sein. Außerdem ist es für die FDP strategisch doch schlecht. Jetzt kann Lindner doch noch so schön gegen Merkel und alle anderen schießen, um dann am Ende mit dem Spahn oder einem anderen, jüngeren Hüpfer was zu reißen. Daniel Günther empfiehlt sich auch, so hört man zumindest. Da hat man auch schon eine Fuß in der Tür, wenn nicht sogar schon beide. Stichwort Jamaika.

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BeitragDi 13. Feb 2018, 12:08 
Journalist/in
 
 
Neo hat geschrieben:
vicaddict hat geschrieben:
Ich würde nicht ausschließen, dass es noch einmal zu Jamaika-Gesprächen kommt. Kubicky hat das angeboten - nur ohne Merkel.
Davon kann man jetzt aber nicht wirklich ausgehen und das wird wohl auch Wolfgang bewusst sein. Außerdem ist es für die FDP strategisch doch schlecht. Jetzt kann Lindner doch noch so schön gegen Merkel und alle anderen schießen, um dann am Ende mit dem Spahn oder einem anderen, jüngeren Hüpfer was zu reißen. Daniel Günther empfiehlt sich auch, so hört man zumindest. Da hat man auch schon eine Fuß in der Tür, wenn nicht sogar schon beide. Stichwort Jamaika.


Ich glaube das Problem der FDP ist generell nicht Merkel oder die Union, sondern sind eher die Differenzen und Unterschiede mit den Grünen. Wenn die FDP nur mit der Union verhandelt hätte und die Beiden alleine ne Mehrheit hätten, hätte es für eine Koalition locker gereicht.

Mal abgesehen davon finde ich das ein Politiker der Zukunft und ein kommender Shootingstar für mich Robert Habeck von den Grünen ist, obwohl ich mit der Partei und die Positionen dieser Partei wenig bis garnichts anfangen kann. Aber in der Außendarstellung macht er einen sehr guten, pragmatischen Eindruck auf mich. Auch im Übrigen der Einzige von den anderen Parteien der nicht sofort mit dem Knüppel auf den Koalitionsvertrag eingehauen hat, sondern auch rausgestrichen hat, das es auch gute Sachen da drin gibt.


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BeitragDi 13. Feb 2018, 12:43 
Inventar
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Ich bin generell überrascht, dass ausgerechnet die Grünen in den Umfragen vom Dilemma der SPD profitieren. Wenn man bedenkt, dass die im Wahlkampf nicht vorkamen und selbst nicht wussten wieso sie am Ende sogar noch zugelegt haben...

Schauen wir mal was die nächsten 14 Tage noch bringen. Mit jedem Tag mehr Unruhe rechne ich mit ner Klatsche für die GroKo.

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BeitragDi 13. Feb 2018, 12:47 
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@thunder49: Natürlich ist das nicht nur Merkel und die Grünen bekommen ja auch immer ihr Fett weg. Aber wenn Lindner jetzt über die ganzen Monate mit seinem Anti-Methode-Merkel Programm auf Tour ist und sie derart und wirklich in jeglicher Hinsicht angeht, muss man doch auch unterstellen, dass die FDP schlicht kein Bock auf die Personalie hat und einfach schon mal für die nächsten Jahre vorarbeit leistet. Bei den Grünen hat es sich in der Hinsicht geändert, dass nun eben Habeck am Start ist, der in seinem Land ganz gut mit schwarz-gelb kann.

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BeitragDi 13. Feb 2018, 13:18 
Journalist/in
 
 
Neo hat geschrieben:
@thunder49: Natürlich ist das nicht nur Merkel und die Grünen bekommen ja auch immer ihr Fett weg. Aber wenn Lindner jetzt über die ganzen Monate mit seinem Anti-Methode-Merkel Programm auf Tour ist und sie derart und wirklich in jeglicher Hinsicht angeht, muss man doch auch unterstellen, dass die FDP schlicht kein Bock auf die Personalie hat und einfach schon mal für die nächsten Jahre vorarbeit leistet. Bei den Grünen hat es sich in der Hinsicht geändert, dass nun eben Habeck am Start ist, der in seinem Land ganz gut mit schwarz-gelb kann.



Das Merkel ein Auslaufmodell ist und es als Kanzlerin nicht mehr lange macht ist denke ich jedem klar, selbst der Merkel. Ich meinte lediglich das die Unterschiede in der Programmatik von Union und FDP geringer sind als die bei FDP und Grünen. Bei den Themen Klimaschutz, Integration, Steuern und Soziales trennen FDP und Grüne doch Welten.


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BeitragDi 13. Feb 2018, 15:23 
Chefposter/in
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thunder49 hat geschrieben:
Neo hat geschrieben:
@thunder49: Natürlich ist das nicht nur Merkel und die Grünen bekommen ja auch immer ihr Fett weg. Aber wenn Lindner jetzt über die ganzen Monate mit seinem Anti-Methode-Merkel Programm auf Tour ist und sie derart und wirklich in jeglicher Hinsicht angeht, muss man doch auch unterstellen, dass die FDP schlicht kein Bock auf die Personalie hat und einfach schon mal für die nächsten Jahre vorarbeit leistet. Bei den Grünen hat es sich in der Hinsicht geändert, dass nun eben Habeck am Start ist, der in seinem Land ganz gut mit schwarz-gelb kann.



Das Merkel ein Auslaufmodell ist und es als Kanzlerin nicht mehr lange macht ist denke ich jedem klar, selbst der Merkel. Ich meinte lediglich das die Unterschiede in der Programmatik von Union und FDP geringer sind als die bei FDP und Grünen. Bei den Themen Klimaschutz, Integration, Steuern und Soziales trennen FDP und Grüne doch Welten.


Klar, dem kann man nicht widersprechen. :wink:

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BeitragDi 13. Feb 2018, 17:22 
Journalist/in
 
 
In der neuesten Umfrage von INSA knacken Union mit 29,5% und SPD mit 16,5% neue Tiefstwerte und liegen zusammen nur noch bei 46%!! Krass, wenn man bedenkt das die Union diesen Wert 2013 noch fast alleine erzielt hat. Wie definiert sich nochmal eine Volkspartei?

Die anderen Parteien (kommen auf 50% zusammen) liegen auch alle im zweistelligen Bereich: AFD 15%, Grüne 13%, Linke 11,5% und FDP 10,5%, ja Neuwahlen könnten spaßig werden. :lol: :mrgreen: :mrgreen:


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BeitragDi 13. Feb 2018, 18:17 
Abteilungsleiter/in
 
 
Seehofer sagt seinen Auftritt beim Politischen Aschermittwoch ab. "Aus gesundheitlichen Gründen". Also wohl 50:50, dass es noch einen weiteren großen Rückzug/Rücktritt diese Woche gibt... :wink:


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BeitragDi 13. Feb 2018, 18:42 
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Diesen Aschermittwoch, bei dem die einen über die anderen süffisant herziehen, können sich dieses Jahr auch so ziemlich alle sparen. :P


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BeitragDi 13. Feb 2018, 20:49 
Fernsehboss
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vicaddict hat geschrieben:
Ich bin generell überrascht, dass ausgerechnet die Grünen in den Umfragen vom Dilemma der SPD profitieren. Wenn man bedenkt, dass die im Wahlkampf nicht vorkamen und selbst nicht wussten wieso sie am Ende sogar noch zugelegt haben...

Schauen wir mal was die nächsten 14 Tage noch bringen. Mit jedem Tag mehr Unruhe rechne ich mit ner Klatsche für die GroKo.


Das finde ich gar nicht überraschend. Wenn jemand über Jahre SPD gewählt hat, warum sollte er dann plötzlich nach Rechts wechseln? Er kann sich dann immer noch zwischen Grünen oder Linken entscheiden...

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BeitragDi 13. Feb 2018, 20:55 
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Die Grünen sind doch fast die Einzigen, die in diesen Tagen ein geordnetes Bild abgeben und sich strategisch geschickt verhalten. Sie waren es nicht, die vom Verhandlungstisch geflohen sind, sie prügeln nicht aus Reflex auf den GroKo-Vertrag ein, sondern wollen eigene Akzente setzen, und sie haben - auch eigentlich ohne große Not - ihre Spitze mit nur leichten Nebengeräuschen ausgetauscht.


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BeitragDi 13. Feb 2018, 20:59 
Inventar
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Burpie hat geschrieben:
Das finde ich gar nicht überraschend. Wenn jemand über Jahre SPD gewählt hat, warum sollte er dann plötzlich nach Rechts wechseln? Er kann sich dann immer noch zwischen Grünen oder Linken entscheiden...


Ich habe auch nicht gesagt, dass da einer nach rechts wechseln sollte. Mich wundert eben nur, dass ausgerechnet die Grünen gewinnen und nicht wirklich die Linke. Egal. Mal sehen, was morgen früh für Neuigkeiten auf uns warten. :D

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BeitragDi 13. Feb 2018, 21:09 
Journalist/in
 
 
Burpie hat geschrieben:
vicaddict hat geschrieben:
Ich bin generell überrascht, dass ausgerechnet die Grünen in den Umfragen vom Dilemma der SPD profitieren. Wenn man bedenkt, dass die im Wahlkampf nicht vorkamen und selbst nicht wussten wieso sie am Ende sogar noch zugelegt haben...

Schauen wir mal was die nächsten 14 Tage noch bringen. Mit jedem Tag mehr Unruhe rechne ich mit ner Klatsche für die GroKo.


Das finde ich gar nicht überraschend. Wenn jemand über Jahre SPD gewählt hat, warum sollte er dann plötzlich nach Rechts wechseln? Er kann sich dann immer noch zwischen Grünen oder Linken entscheiden...


Die SPD hat bei der letzten Bundestagswahl 470.000 Wähler an die AfD verloren, die Linke 400.000 Wähler. Selbst die FDP hat mehr ehemalige SPD-Wähler gewonnen als Grüne und Linke. So ungewöhnlich ist das also nicht, dass Wähler von links nach rechts wechseln.

Es war ja die letzten 15 Jahre ja nie wirklich leicht, Sozialdemokrat zu sein. Aber die SPD war noch nie so nah am Abgrund wie jetzt.


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BeitragDi 13. Feb 2018, 21:52 
Vorstandsvorsitzende/r
 
 
vicaddict hat geschrieben:
Mich wundert eben nur, dass ausgerechnet die Grünen gewinnen und nicht wirklich die Linke.


Ich vermute mal, ohne Sahra Wagenknecht und Oskar Lafontaine hätte die Linke mehr Zulauf.
Dazu kommt erschwerend, dass der über Parteigrenzen hinweg hoch angesehene Gregor Gysi keine größere Rolle mehr spielt.


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BeitragDi 13. Feb 2018, 22:02 
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Gysi war der Einzige, den Die Linke hatte, den man über Partei-/Ideologiegrenzen hinweg mag. Aber irgendwann muss sich jeder mal in den Ruhestand begeben.
Frau Wagenknecht mag man oder hasst man, an der kann man sich wenigstens noch reiben. Und Lafo hat doch eigentlich nicht wirklich was zu sagen. Und dann? Mit wem oder was wollen die jemanden hinterm Ofen hervorlocken? Sozialismus? Katja Kipping? Oder dem anderen Vorsitzenden, den man immer googeln muss, weil man immer vergisst, wie der überhaupt heißt? :lol:


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BeitragDi 13. Feb 2018, 22:37 
Chefposter/in
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Wie kann man denn Dietmar Bartsch vergessen? Das ist doch mit Gysi noch der Lustigste in der Partei. :o

Tzzz...

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BeitragMi 14. Feb 2018, 18:25 
Fernsehboss
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Die Rede von Frau Merkel gerade, klingt so, als wäre sie vor 4 Wochen zum ersten Mal Kanzlerin geworden. Was die plötzlich alles machen will und was auf einmal alles möglich sein soll. Peinlich...

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BeitragMi 14. Feb 2018, 19:05 
Vorstandsvorsitzende/r
 
 
Burpie hat geschrieben:
Die Rede von Frau Merkel gerade, klingt so, als wäre sie vor 4 Wochen zum ersten Mal Kanzlerin geworden. Was die plötzlich alles machen will und was auf einmal alles möglich sein soll. Peinlich...


Was ist denn daran peinlich?
Wäre dir lieber sie hätte gesagt, ich kann nichts machen und tu auch nichts?


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