ProSieben, Sat.1, kabel eins, sixx, Sat.1 Gold, ProSieben Maxx, kabel eins Doku
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von RickyFitts
#177070
Bisher wieder echt klasse.

Vor allem sehe ich meine Vermutung weiter bestätigt. Miles Erfahrung mit der neuen Spezies wird gefragt sein, wo andere ratlos sind und nicht wissen, um was es sich handelt. Vor allem, dass das Institut schon vier der Eier hat, wird sicher bald interessant. Den Strang der Handlung finde ich inzwischen sogar vielversprechender als den spannenden Tauchgang.
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von Confuse
#177080
Ohw Mann, der Tauchgang ist echt spannend.
Wie werden sie bloss gerettet? :wink: :)
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von Mace
#177092
Nach dem etwas lahmen Start ist es richtig spannend geworden. Der Tauchgang war gut inszeniert und auch die Unterwassereffekte waren gelungen. Wie es mit den beiden weitergeht, hat man ja schon im Trailer gesehen...

Die Handlung um Nim und den Jungen geht auch interessant weiter. Er wird wohl noch eine wichtige Rolle spielen.
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von Confuse
#177095
Sehr gute Folge.
Aber diese Story um Nim und den Jungen geht mir echt auf die Nerven. Welcher Junge ist so doof und bringt sich jedes Mal in Schwierigkeiten wegen sowas... :roll:
von Mr. Cutty
#177098
Confuse hat geschrieben:Aber diese Story um Nim und den Jungen geht mir echt auf die Nerven. Welcher Junge ist so doof und bringt sich jedes Mal in Schwierigkeiten wegen sowas... :roll:
Denke einfach mal an Deine Kindheit und Jugend zurück, wenn Du schon älter sein solltest, was man da alles für einen Mist gebaut hat. Jetzt komm nicht damit Du warst ein Engel. :wink:
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von RickyFitts
#177104
Also mir gefällt die Handlung um Miles inzwischen fast besser als die eigentliche Hauptstory. Klar kann man zweifeln, warum der Junge so weit geht für das Vieh. Aber dennoch sind die Schritte dieses Strangs immer wieder faszinierend. Vor allem, wenn man ein bisschen voraus denkt und überlegt in wie weit das für die Haupthandlung noch von Belang sein kann. Man muss immer bedenken: Miles weiß über seine Aufzucht von Nim inzwischen viel mehr über die Spezies als Laura, wenn auch aus unwissenschaftlicher Perspektive. Und dieser "Du bist nicht Nim..." Augenblick war echt ganz schon fies. Da sind ja gleich ein dutzend von den kleinen Kerlchen aufgetaucht.

Den Tauchgang fand ich etwas zwiespältig. Die Art wie sie gerettet wurden war dabei gar nicht das Problem für mich. Das fand ich sogar recht elegant gelöst. Nur war die Zeit unter Wasser sehr, sehr gedehnt. Vor allem war es schrecklich unchronologisch geschnitten. Da heisst es "noch eine halbe Stunde". Und in der Zeit sehen wir Miles erst im Institut, dann bei dem Aligator, dann auf eigener Suche bis er attackiert wird und schließlich noch bei sich zu Hause. Und irgendwie schwankte die Tageszeit auch seltsam. In der Szene mit dem Aligator war es dunkel. Auf dem Fischerboot, wo sie die andere Kreatur gefangen hatten, war es dagegen Tag. War das jetzt ein paar Zeitzonen weiter? Das passte irgendwie alles nicht gut zusammen.

Ansonsten aber wieder zwei klasse Folgen. Und von unserem mysteriösen Doktor Wilson (da man sein Gesicht nie sieht, nenne ich ihn jetzt mal in Anlehnung an Hör mal wer da Hämmert so :wink: ) haben wir auch noch ein paar interessante Andeutungen auf die Herkunft erfahren. Eine Schimäre also. Bin sehr gespannt wie es nächste Woche weiter geht.
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von mak
#177113
Den Tauchgang fand ich klasse, auch wenn ich doch daran zweifle dass das realistisch ist, das in so einem verrosteten Teil zu überleben. Den Rest fand ich eher nicht so interessant. Im Prinzip hat man da nichts neues erfahren.
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von Confuse
#177120
Mr. Cutty hat geschrieben:
Confuse hat geschrieben:Aber diese Story um Nim und den Jungen geht mir echt auf die Nerven. Welcher Junge ist so doof und bringt sich jedes Mal in Schwierigkeiten wegen sowas... :roll:
Denke einfach mal an Deine Kindheit und Jugend zurück, wenn Du schon älter sein solltest, was man da alles für einen Mist gebaut hat. Jetzt komm nicht damit Du warst ein Engel. :wink:
Der hat soviel Mist gebaut. Jeder wäre da mal zur Vernunft gekommen.
von Maxe
#177151
konnte die serie gestern schon wieder nicht schaun bis jetzt nur 2mal gepackt sie zu schaun )= deshalb frag ich euch mal als Experten wisst ihr ob es Surface auf DVD oder Video zu kaufen gibt? oder hat vll. einer alle folgen bis jetzt und wird die anderen folgen noch aufzeichnen und will mir die dann vll. schicken? würde natürlich dafr zahen
von scoob
#177157
Maxe hat geschrieben:konnte die serie gestern schon wieder nicht schaun bis jetzt nur 2mal gepackt sie zu schaun )= deshalb frag ich euch mal als Experten wisst ihr ob es Surface auf DVD oder Video zu kaufen gibt? oder hat vll. einer alle folgen bis jetzt und wird die anderen folgen noch aufzeichnen und will mir die dann vll. schicken? würde natürlich dafr zahen
Heute Abend um 23.10 Uhr kommt die Wiederholung.
von nop
#177200
Ach Scheisse, ich wollte hier eigentlich nichts schreiben, weil ich die Serie schon kenne, aber einige (auch ältere) Beiträge gieren dann doch nach profunden Erwiederungen. :wink:

RickyFitts, die Story um Miles und Nim war bei mir ab der 2. Folge der Hauptgrund, Surface zu schauen. Auch in US-Foren hat sich Nim zum Publikumsliebling hochgequikt. "Das Vieh" auf dem Fischerboot war übrigens Nim, was einem allerdings erst später klar wird.

Confuse, ist es vielleicht den Nerven hilfreich, wenn ich mal einwerfe, dass die Miles & Nim Geschichte eine unkonventionell klassische Liebesgeschichte ist? In der 2. oder 3. Folge sagt Miles bereits "meine Liebe", um sich dann ungelenk auf "meine Lieben" zu verbessern, weil die Eltern misstrauisch gucken.

Die US-Einschaltquoten sind hier und anderswo nicht sonderlich akkurat wiedergegeben (Flop, schwach, abgesetzt usw.) Tatsächlich waren die Quoten für NBC-Verhältnisse gut, zumindest bis zur Winterpause (und einer weiteren Unterbrechung) nach der 10. Episode in Folge. (Pilot sehr gut, dann Abfall, um sich dann auf über 10 Mio. Zuschauer hochzuarbeiten) NBC hat mehr Serien, grösstenteils in der X-ten Staffel, die schlechtere Quoten einfahren. Surface belegte auch den 2. Platz in seiner Sendezeit, was dem tradionellen 3. Platz von NBC überbietet. Die letztendliche Nichtverlägerung hat mehr Gründe als "nur" überdurchschnittliche Quoten.

Mak, du hast geschrieben, dass du Surface nicht so richtig einordnen kannst. Wer will, kann das mit "orientierungslos" gleichsetzen. Tatsächlich halte ich (und sogar einige US-Kritiker) Surface für eine innovative Serie, die zwar hemmunglos andere Kinofilme ausschlachtet, aber strukturell und von der Machart neuartig ist. Da ich den Eindruck habe, dass du eher "Erwachsenen-Serien" magst, kann ich immerhin versprechen, dass die 11. Folge deinem Anspruch vermutlich am Nächsten kommt, bevor es sich dann ab der 12. Folge hemmungslos in B-Movie und Trash-Zitaten sullt. Uberhaupt schwenkt Surface ab der 11. Folge in traditionelles Action-SciFi-Fahrwasser und erreicht nicht mehr den unvorhersehbaren Charme der ersten 10. Folgen. Dafür gibt es aber einige unvergessliche Szenen, die sich "Erwachsenen-Serien"-Autoren nicht mal im Vollrausch auszudenken wagen.

Das reicht erst mal.
von Pumàh
#177221
SPANNUNG PUR!

Einziger Kritikpunkt:

Sie gingen mir nach dem Launch des Bootes etwas zu schnell nach oben, da hätte man noch zeigen können wie ihnen die Luft ausgeht und ob es trotz des Aufstieges noch reicht, denn sie waren ja sehr sehr schnell dann an der Oberfläche. Das hätte man noch etwas spannender gestalten können, aber am Ende wurde es an der Surface ja dann auch noch spannend.

Quoten?
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von AlphaOrange
#177226
RickyFitts hat geschrieben:Und das schafft es sogar ohne die typischen Mysterie-Thriller-Klischee-Szenen, wo ständig jemand in akute Lebensgefahr gebracht werden muss, um die Spannung zu erhalten.
Das hat sich seit gestern wohl erledigt :D

Die erste Episode fand ich ziemlich filler-artig, hat so ziemlich gar nichts relevantes beigesteuert und wirkte ziemlich gestreckt.

Die zweite war da schon deutlich besser, was vor allem auf den Handlungsstrang mit Miles zurückzuführen ist, der auch mir mittlerweile richtig gut gefällt.
@nop:
Dass das auf dem Boot Nim war, fand ich eigentlich von Anfang an sehr offensichtlich. Ansonsten hätten diese Szenen einfach gar keinen Sinn gehabt.

Gelitten haben die Episoden leider unter zweierlei:

Zunächst einmal die vielen Trick-Sequenzen mit dem "Tauchboot", die nur knapp über Computerspiel-Niveau waren. Vor allem die Bodenstruktur enttäuschte sowie vor allem dass da viel zu viel diffuses Licht war. Im Meer ist es stockduster! Selbst am Rand dieses leuchtenden Lochs wa es viel zu hell. Allerdings schuldet man das natürlich auch der Dramaturgie. Tricksequenzen, die nur einen schwarzen Bildschirm zeigen, geben natürlich auch nicht gerade viel her (aber dafür hätte es ja die Außenscheinwerfer gegeben).
WARUM war der Mensch, der auf dem Grund gesehen hat, computeranimiert?? Eine Bluescreen-Aufnahme hätte da sicher besser funktioniert.

Der andere Kritikpunkt ist die ganze Tauchfahrt selbst. Die Entscheidung trotz Lecks weiter herunterzusinken ist schon etwas seltsam, aber noch ziemlich gut umgesetzt im Gegensatz zu dem was dann folgt. Während man zuerst noch daran zweifelt, ob sie die Rettung schaffen oder irgendwie anders auf dem Grund überleben (wie dieser Mann auf dem Grund), wird ersteres zunehmend offensichtlicher. Letztendlich hat die ganze Tauchstory rein gar nichts gebracht außer einem ordentlichen Cliffhanger (was mich ziemlich überrascht hat, weil gar nicht surface-like).
Zudem war die Fahrt nach oben seltsam geschnitten. Es geht gerade los und plötzlich stößt das Tauchboot durch die Oberfläche.

Fazit: Nimrod gut, Tauchfahrt mau ... eigentlich der schwächste Surface-Doppelpack bislang.
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von mak
#177249
nop hat geschrieben:Confuse, ist es vielleicht den Nerven hilfreich, wenn ich mal einwerfe, dass die Miles & Nim Geschichte eine unkonventionell klassische Liebesgeschichte ist? In der 2. oder 3. Folge sagt Miles bereits "meine Liebe", um sich dann ungelenk auf "meine Lieben" zu verbessern, weil die Eltern misstrauisch gucken.
Also bis jetzt halte ich die Nim-Story eher für einen riesigen Filler. Bis jetzt hat er IMO noch nicht wirklich etwas zur Handlung begetragen. Größtenteils war das bis jetzt ja eher eine Versteck- und Fluchtstory. Eine Liebesgeschichte sehe ich da wirklich nicht, allerdings hatte ich auch nie ein Haustier und kann das deshalb vielleicht nicht so richtig nachvollziehen.
Den einzigen Sinn den er wirklich hat ist die "Vermenschlichung" der neuen Spezies, d.h. der Zuschauer nimmt sie nicht so sehr als Bedrohung war. Welchen Sinn das hat wird hoffentlich noch noch geklären. Den rein von den Fakten her ist die Spezies eine riesige Bedrohung.
nop hat geschrieben:Mak, du hast geschrieben, dass du Surface nicht so richtig einordnen kannst. Wer will, kann das mit "orientierungslos" gleichsetzen. Tatsächlich halte ich (und sogar einige US-Kritiker) Surface für eine innovative Serie, die zwar hemmunglos andere Kinofilme ausschlachtet, aber strukturell und von der Machart neuartig ist.
Was genau ist da von der Machart neuartig? Hab ich etwa irgendwas verpasst? :shock:
nop hat geschrieben:Da ich den Eindruck habe, dass du eher "Erwachsenen-Serien" magst, kann ich immerhin versprechen, dass die 11. Folge deinem Anspruch vermutlich am Nächsten kommt, bevor es sich dann ab der 12. Folge hemmungslos in B-Movie und Trash-Zitaten sullt.
Die Serie ist etwas trashig und damit hätte ich prinzipell auch kein Problem, wenn sie nicht versuchen würde sich selbst so ernst zu nehmen.
Das ist aber nicht mein Hauptproblem, das sind eher die recht blaßen Hauptcharaktere. Vorallem da es davon nicht so viele gibt und auch wenn die Serie es versucht ihren Charakteren ein Profil zu geben, es ist ihr bis jetzt noch nicht gelungen. Ansonsten ist die Story um die neue Spezies aber durchaus nicht schlecht und auch wenn sie sehr gesteckt wird, hält sie mich noch bei den Stage, das ist schon eine Leistung. Dafür also ein Lob an die Autoren. Wenn sie jetzt noch lernen wie man gute Dialoge und Charaktere schreibt, wären sie richtig gut.

@AlphaBolley
Über die Effekte würde glaube ich schon genug diskutiert, das kann man halt nicht ändern und es macht die Serie auch nicht unbedingt schlechter. :wink:
Das einzige schlechte an der Tauchfahrt war IMO das die Lösung viel zu vorhersehbar war.
von Palmolive
#177266
Ich hätte da mal eine Frage: Und zwar hab ich gestern nebenbei noch im Internet gesurft und nicht so genau aufgepasst, weshalb ich die Szene mit dem Mann im Meer verpasst habe. Hat der Typ (ich kann mir die Namen einfach nicht merken) im Tauchboot sich ihn nur eingebildet oder hat der tatsächlich auf dem Meeresgrund gelebt? Das zweitere fände ich nämlich mehr als mysteriös.
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von AlphaOrange
#177350
mak hat geschrieben:@AlphaBolley
Über die Effekte würde glaube ich schon genug diskutiert, das kann man halt nicht ändern und es macht die Serie auch nicht unbedingt schlechter. :wink:
Wollte auch keine neue Diskussion auslösen. Vorletzte Woche hab ich die dortigen Effekte ja sogar gelobt. Nur gestern fiel's halt deutlich auf, deshalb hab ich das mal wieder erwähnt.
Und: nein, schlechter wird die Serie dadurch wirklich nicht.
Palmolive hat geschrieben:Hat der Typ (ich kann mir die Namen einfach nicht merken) im Tauchboot sich ihn nur eingebildet oder hat der tatsächlich auf dem Meeresgrund gelebt? Das zweitere fände ich nämlich mehr als mysteriös.
Dem Zuschauer wurde suggeriert, dass Rich (heißt doch so, oder?) ihn sich nur eingebildet hat, denn immer wenn Laura aus dem Fenster gesehen hat, war er weg.
Aber wenn man das so deutlich versucht, gehe ich doch eher davon aus, dass der echt war. Ansonsten wäre das auch überflüssig gewesen, da Rich in der Szene keineswegs am Verrücktwerden ist.
von Eva
#177416
AlphaBolley hat geschrieben:Dem Zuschauer wurde suggeriert, dass Rich (heißt doch so, oder?) ihn sich nur eingebildet hat, denn immer wenn Laura aus dem Fenster gesehen hat, war er weg.
Und zwar genauso wie es auch in vielen anderen Serien so ist 8)

Aber dass diese Person "Georgie" sein sollte, war schon klar, als Rich ihn das erste Mal gesehen hat und als er dann endlich mal den Namen aussprach, war ich schon richtig erleichtert.

Eine Halluszination ist natürlich der erste Gedanke, aber ich denke auch, dass da noch was dahintersteckt. Vielleicht ist es ja der Geist von George, der seinem Bruder spirituelle Kraft geben wollte? (Okay, jetzt geht die Fantasie mit mir durch) :wink:
von nop
#177428
mak hat geschrieben:Also bis jetzt halte ich die Nim-Story eher für einen riesigen Filler. Bis jetzt hat er IMO noch nicht wirklich etwas zur Handlung begetragen. Größtenteils war das bis jetzt ja eher eine Versteck- und Fluchtstory. Eine Liebesgeschichte sehe ich da wirklich nicht, allerdings hatte ich auch nie ein Haustier und kann das deshalb vielleicht nicht so richtig nachvollziehen.
Den einzigen Sinn den er wirklich hat ist die "Vermenschlichung" der neuen Spezies, d.h. der Zuschauer nimmt sie nicht so sehr als Bedrohung war. Welchen Sinn das hat wird hoffentlich noch noch geklären. Den rein von den Fakten her ist die Spezies eine riesige Bedrohung.
Die Miles/Nim Story macht vor allem erst mal Spass. Und sie hat Herz. Es ist nicht notwendig, dass dieser Teil neuen Erkenntnisse vermittlelt, was er immerhin bis einschliesslich der 3. Folge getan hat. Auch die nächste Doppelfolge bringt (glaube ich) wenig Aufklärung oder fundamentale Fortschritte (dafür umso mehr in den letzten beiden Doppelfolgen), trotzdem gehört die 10. Folge zu den besten der Serie, besonders was die Miles/Nim Beziehung angeht. Miles Antriebsfelder ist seine grenzenlose und unbedingte Liebe zu Nim. Natürlich spielt da auch der Mutter- und Beschützerinstinkt ordentlich mit rein.

Wenn du willst, dann nenn es "Die Abenteuer von Miles und Nim". Pro7 verkauft es zwar als reine Mysterie-Serie, aber es lief bei NBC um 8.00 Uhr, also zu einer familientauglichen Zeit. Und das war auch so gedacht. Es ist nicht Schuld der Serie, dass Pro7 Surface unter einem falschen Label den Mystery-Fans verkauft.
mak hat geschrieben:Was genau ist da von der Machart neuartig? Hab ich etwa irgendwas verpasst? :shock:
In der Tat :P Im wesentlichen 2. parallelle Handlungen, eine kontinuierliche, abwechslungsreiche und relativ unvorhersehbare Handlungsentwicklung, die viel eher an Filme als an TV-Serien erinnert (das schafft auch nicht "24" überzeugender) und ein leichtfüssiger Wechsel in so ziemlich alle Genres. Bei welcher Serie hast du je die Aussage gemacht, dass du sie nicht so richtig einordnen kannst? Oder, mit welcher Serie würdest du Surface vergleichen? Bei anderen Serien fällt mir eine Antwort wesentlich leichter, was diese Serien eben nicht neuartig macht.
mak hat geschrieben:Die Serie ist etwas trashig und damit hätte ich prinzipell auch kein Problem, wenn sie nicht versuchen würde sich selbst so ernst zu nehmen.
Dieser Satz geht gar nicht. Schon die Grundidee kann man nicht wirklich ernst nehmen, von Charakteren, Dialogen, Schauspiel und Handlung ganz zu schweigen. Sie ist im Gegenteil ungewöhnlich locker und selbstironisch und nimmt sich gerade so ernst, wie es nötig ist, um Neugier und Spannung zu erzeugen und nicht als Comedy oder unbeabsichtigte Parodie zu gelten. (Man hat der Serie viel vorgeworfen, aber dass die Serie sich zu ernst nimmt, war nicht dabei. Da gibt es ganz andere, furchtbare Kaliber, z.B. Threshold. Vielleicht liegt es etwas an der Synchronisation.)
mak hat geschrieben:Das ist aber nicht mein Hauptproblem, das sind eher die recht blaßen Hauptcharaktere. Vorallem da es davon nicht so viele gibt und auch wenn die Serie es versucht ihren Charakteren ein Profil zu geben, es ist ihr bis jetzt noch nicht gelungen. ... Wenn sie jetzt noch lernen wie man gute Dialoge und Charaktere schreibt, wären sie richtig gut.
Surface haut vor allem Handlung raus. Die Charaktere definieren sich mehr über ihre Handlungen und weniger über ihre komplexen Beziehungen oder ausführlichen Dialoge. Das ist Popcorn, aber es macht ausnahmensweise mal Spass.
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von AlphaOrange
#177439
nop hat geschrieben:Es ist nicht Schuld der Serie, dass Pro7 Surface unter einem falschen Label den Mystery-Fans verkauft.
Naja, man muss der Serie halt ein Label aufdrücken. Fantasy wäre sicherlich treffender gewesen, aber dass da jetzt Mystery drauf steht, ist so schlimm nun auch nicht.
Lost als Mystery zu verkaufen ist im Prinzip auch nicht ganz das Wahre.
nop hat geschrieben:
mak hat geschrieben:Was genau ist da von der Machart neuartig? Hab ich etwa irgendwas verpasst? :shock:
In der Tat :P Im wesentlichen 2. parallelle Handlungen, eine kontinuierliche, abwechslungsreiche und relativ unvorhersehbare Handlungsentwicklung, die viel eher an Filme als an TV-Serien erinnert (das schafft auch nicht "24" überzeugender) und ein leichtfüssiger Wechsel in so ziemlich alle Genres.
Ich sehe das eher als logische Fortentwicklung der aktuellen Trends. Ein ganz neues Stilkonzept hat die Serie sicherlich nicht entworfen, ist aber gekonnt den Trends voraus (vielleicht einfach zu weit).
Wo siehst du Genrewechsel in der Serie? Sowas wäre tödlich!
nop hat geschrieben:Bei welcher Serie hast du je die Aussage gemacht, dass du sie nicht so richtig einordnen kannst?
Für mich ist das eindeutig "Fantasy" oder "Abenteuer-Fantasy".
nop hat geschrieben:Surface haut vor allem Handlung raus. Die Charaktere definieren sich mehr über ihre Handlungen und weniger über ihre komplexen Beziehungen oder ausführlichen Dialoge. Das ist Popcorn, aber es macht ausnahmensweise mal Spass.
Argh, diese Sätze sind nicht übler als aus deiner Sicht die von mak.
Charaktere definieren sich immer über ihre Handlungen sowie über ihre Dialoge. Das ist ein Naturgesetz (das nur von Stummfilmen außer Kraft gesetzt wird). Man kann es mit weniger oder mehr Dialogen machen, wenn man es richtig macht, gelingen Charaktere mit Tiefe. Popcorn ist schön und gut, aber als ernsthafte TV-Serie kann man sich das nicht leisten (okay, du siehst Surface eher als selbstironisch, ist mir allerdings auch noch nicht aufgefallen, vielleicht hab ich die falsche Sichtweise).

Die Charaktere in Surface sind meiner Meinung nach okay. Miles ist etwas überzeichnet, die anderen haben (oder hätten gehabt) das Potential, gute Konturen anzunehmen.
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von mak
#177456
nop hat geschrieben:Die Miles/Nim Story macht vor allem erst mal Spass. Und sie hat Herz. Es ist nicht notwendig, dass dieser Teil neuen Erkenntnisse vermittlelt, was er immerhin bis einschliesslich der 3. Folge getan hat.
IMO schon, auch wenn ich damit vermutlich in der Minderheit bin.
nop hat geschrieben:Wenn du willst, dann nenn es "Die Abenteuer von Miles und Nim". Pro7 verkauft es zwar als reine Mysterie-Serie, aber es lief bei NBC um 8.00 Uhr, also zu einer familientauglichen Zeit. Und das war auch so gedacht. Es ist nicht Schuld der Serie, dass Pro7 Surface unter einem falschen Label den Mystery-Fans verkauft..
Also wirklich familientauglich finde ich die Serie eigentlich nicht...
Und an einem großen Familenpart hab ich persöhnlich auch kein großes Interesse.
nop hat geschrieben:
mak hat geschrieben:Was genau ist da von der Machart neuartig? Hab ich etwa irgendwas verpasst? :shock:
In der Tat :P Im wesentlichen 2. parallelle Handlungen, eine kontinuierliche, abwechslungsreiche und relativ unvorhersehbare Handlungsentwicklung,
Kontinuierliche ja. Abwechslungsreiche und relativ unvorhersehbare aber IMO nicht wirklich. In dem Punkt sind andere Serie IMO deutlich besser. So einen richtigen WTF-Moment gab es bis jetzt eigentlich nicht. Und ich habe teilweise doch das Gefühl das sich die Handlung etwas im Kreis dreht.
Die Serie wäre nur wirklich innovativ wenn sie die Hauptcharaktere nie treffen würden. Das ist aber bei Rich und Laura schon passiert und ich schätze Miles wird auch bald dazu stoßen.
nop hat geschrieben:die viel eher an Filme als an TV-Serien erinnert (das schafft auch nicht "24" überzeugender)
Jup, das ist aber IMO ein neutrales Merkmal.
nop hat geschrieben:und ein leichtfüssiger Wechsel in so ziemlich alle Genres.
So viele Genre nun auch wieder nicht, ist aber IMO auch gar nicht nötig. Viele Genre zu vermixen macht eine Serie nicht unbedingt besser, sondern meist eher schlechter (aktuelles Beispiel: "Hidden Palms").
nop hat geschrieben:Bei welcher Serie hast du je die Aussage gemacht, dass du sie nicht so richtig einordnen kannst?
Ich denke da gibt es so einige. Eigentlich würde ich sagen das die meisten Serien die ich schaue in diese Kategorie gehören.
nop hat geschrieben:Oder, mit welcher Serie würdest du Surface vergleichen?
"Invasion" scheint etwas ähnlich zu sein (allerdings hab ich da bis jetzt nur die ersten 4 Episoden gesehen).
nop hat geschrieben:Bei anderen Serien fällt mir eine Antwort wesentlich leichter, was diese Serien eben nicht neuartig macht.
Neuartigkeit schön und gut, aber letztlich zählt was man daraus macht...
nop hat geschrieben:
mak hat geschrieben:Die Serie ist etwas trashig und damit hätte ich prinzipell auch kein Problem, wenn sie nicht versuchen würde sich selbst so ernst zu nehmen.
Dieser Satz geht gar nicht. Schon die Grundidee kann man nicht wirklich ernst nehmen, von Charakteren, Dialogen, Schauspiel und Handlung ganz zu schweigen.
Ach? Wird in der Serie irgendwie nicht so ganz klar... :)
nop hat geschrieben:Sie ist im Gegenteil ungewöhnlich locker und selbstironisch und nimmt sich gerade so ernst, wie es nötig ist, um Neugier und Spannung zu erzeugen und nicht als Comedy oder unbeabsichtigte Parodie zu gelten. (Man hat der Serie viel vorgeworfen, aber dass die Serie sich zu ernst nimmt, war nicht dabei. Da gibt es ganz andere, furchtbare Kaliber, z.B. Threshold. Vielleicht liegt es etwas an der Synchronisation.)
Ungewöhnlich locker und selbstironisch? Äh, wann soll das gewesen sein?
nop hat geschrieben:
mak hat geschrieben:Das ist aber nicht mein Hauptproblem, das sind eher die recht blaßen Hauptcharaktere. Vorallem da es davon nicht so viele gibt und auch wenn die Serie es versucht ihren Charakteren ein Profil zu geben, es ist ihr bis jetzt noch nicht gelungen. ... Wenn sie jetzt noch lernen wie man gute Dialoge und Charaktere schreibt, wären sie richtig gut.
Surface haut vor allem Handlung raus. Die Charaktere definieren sich mehr über ihre Handlungen und weniger über ihre komplexen Beziehungen oder ausführlichen Dialoge.
Meiner Meinung nach keine keine noch so gute Handlung schlechte/nicht vorhandene Charaktere/Dialoge ausgleichen. Charaktere/Dialoge und Handlung gehören IMO zusammen. Und selbst wenn das gelten würde, würde ich die Story von "Surface" nicht so stark einordnen.
von nop
#177518
AlphaBolley hat geschrieben:Ich sehe das eher als logische Fortentwicklung der aktuellen Trends. Ein ganz neues Stilkonzept hat die Serie sicherlich nicht entworfen, ist aber gekonnt den Trends voraus (vielleicht einfach zu weit).
Wo siehst du Genrewechsel in der Serie? Sowas wäre tödlich!
Ich nenne einfach mal Filme, die mir auf Anhieb einfallen, aus denen Surface geklaut hat und du kannst die Genres zuordnen: ET, Abyss, Jaws, Close Encounter of the 3. Kind, Independance Day, Godzilla. (Weitere Filme wären Spoiler der nächsten Folgen). Zu Folge 5, Slapstick/Comedy und Folge 8, Horror/Gore (ab 12J.) fallen mir momentan keine brauchbaren Filme ein.
AlphaBolley hat geschrieben: Argh, diese Sätze sind nicht übler als aus deiner Sicht die von mak.
Charaktere definieren sich immer über ihre Handlungen sowie über ihre Dialoge. Das ist ein Naturgesetz (das nur von Stummfilmen außer Kraft gesetzt wird). Man kann es mit weniger oder mehr Dialogen machen, wenn man es richtig macht, gelingen Charaktere mit Tiefe. Popcorn ist schön und gut, aber als ernsthafte TV-Serie kann man sich das nicht leisten (okay, du siehst Surface eher als selbstironisch, ist mir allerdings auch noch nicht aufgefallen, vielleicht hab ich die falsche Sichtweise).

Die Charaktere in Surface sind meiner Meinung nach okay. Miles ist etwas überzeichnet, die anderen haben (oder hätten gehabt) das Potential, gute Konturen anzunehmen.
Die Charaktere in Surface reagieren mehr als dass sie agieren. Sie ergreifen eher selten die Initiative (ausser vielleicht Miles), haben selten echte Wahlmöglichkeiten oder eine Entscheidungsfreiheit, bei dem der Charakter den Ausschlag für eine Handlung geben könnte. Ihre Motivation wechselt kaum und ist auch nicht vielschichtig. Ich habe nicht behauptet, dass Surface in dieser Kategorie gross punktet. Andererseits finde ich es erfrischend, dass etwas mal relativ einfach, direkt, schnell und actionorientiert ist.
von nop
#177522
mak hat geschrieben: Ungewöhnlich locker und selbstironisch? Äh, wann soll das gewesen sein?
Ich habe mir fast gedacht, dass ich um Beispiele nicht drumrum komme.
1. Das einäugige Augenbrauen hochziehen von Miles, Miles Mutter und Lauras Ex-Freund.
2. So ziemlich sämtliche Kommentare von Lauras Ex-Freund zu den (beabsichtigten) Aktionen von Laura/Rich.
3. "Sie glauben gar nicht, was Kinder so alles in ein Aquarium werfen. Möbel, kleine Brüder."
4. Alles auf der "Erfahrungen mit und Erkenntnisse über Aliens"-Konferenz.
5. Polizist, als er Rich nach seinem 08/15-Gestammel ins Polizeiauto schiebt: "Freak."

Das reicht mir für heute :P
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von mak
#177525
nop hat geschrieben:Die Charaktere in Surface reagieren mehr als dass sie agieren. Sie ergreifen eher selten die Initiative (ausser vielleicht Miles), haben selten echte Wahlmöglichkeiten oder eine Entscheidungsfreiheit, bei dem der Charakter den Ausschlag für eine Handlung geben könnte. Ihre Motivation wechselt kaum und ist auch nicht vielschichtig.
FullACK, das ist ein Punkt der mich sehr stört. Ich denke das hätte man besser lösen können. Ich sehe zum Beispiel den Sinn des Todes von Cirko nicht ganz. So ein zwiespältiger Charakter wäre im Verlauf der weiteren Serie sicher interessant gewesen. Jedenfalls allemal interessanter als Jackson.
nop hat geschrieben:Andererseits finde ich es erfrischend, dass etwas mal relativ einfach, direkt, schnell und actionorientiert ist.
Mag sein, aber ich finde es nicht sonderlich glaubwürdig das die Charaktere so wenig nachdenken.
nop hat geschrieben:
mak hat geschrieben: Ungewöhnlich locker und selbstironisch? Äh, wann soll das gewesen sein?
Ich habe mir fast gedacht, dass ich um Beispiele nicht drumrum komme.
Die Serie ist IMO nicht selbstironischer als "Lost" oder "The 4400" und diese Serie nehmen sich schon recht ernst. Ich sehe weiterhin kein Anzeichen dafür dass das nicht auch für "Surface" gilt.
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von AlphaOrange
#177564
nop hat geschrieben:Ich nenne einfach mal Filme, die mir auf Anhieb einfallen, aus denen Surface geklaut hat und du kannst die Genres zuordnen: ET, Abyss, Jaws, Close Encounter of the 3. Kind, Independance Day, Godzilla. (Weitere Filme wären Spoiler der nächsten Folgen). Zu Folge 5, Slapstick/Comedy und Folge 8, Horror/Gore (ab 12J.) fallen mir momentan keine brauchbaren Filme ein.
Aber da wechselt die Serie doch nicht ihr Genre, sondern lässt lediglich andere Genres einfließen. Und mit sowas ist sie wahrlich nicht die erste. Ich kann dir aus Star Trek, dass man unzweifelhaft als Sciencefiction titulieren würde, auch Ausflüge in alle möglichen Genres nennen, ohne das die Serie ihr Genre wirklich gewechselt hat.
nop hat geschrieben:1. Das einäugige Augenbrauen hochziehen von Miles, Miles Mutter und Lauras Ex-Freund.
2. So ziemlich sämtliche Kommentare von Lauras Ex-Freund zu den (beabsichtigten) Aktionen von Laura/Rich.
3. "Sie glauben gar nicht, was Kinder so alles in ein Aquarium werfen. Möbel, kleine Brüder."
4. Alles auf der "Erfahrungen mit und Erkenntnisse über Aliens"-Konferenz.
5. Polizist, als er Rich nach seinem 08/15-Gestammel ins Polizeiauto schiebt: "Freak."
Das ist für mich eine Prise Humor, wie man sie in jeder zweiten Serie findet.
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