US-Fernsehen (inklusive Season- und Pilot-Reviews), britisches Fernsehen etc.
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von AlphaOrange
#777724
RickyFitts hat geschrieben:Ah da erinnerst du mich gerade an etwas, was mir aufgefallen war. Wie konnte Hurley im Lotto gewinnen? Die Zahlen haben doch in den FS eigentlich gar keine Relevanz, weil niemand sie über Jahre irgendwo eintippen muss, folglich doch auch niemand in einer Anstalt sie die ganze Zeit vor sich herbrabbeln würde und Hurley sie so gar nicht kennen dürfte, also auch nicht auf diese Weise im Lotto gewonnen hätte. Oder überseh ich da etwas?
Die Zahlen wurden ja vom Radio Tower ausgesendet und der dürfte schon vor dem Schwan aufgebaut worden sein. Allerdings wurde die Transmission wohl erst in den 80ern von Sam und Leonard empfangen und gelangte so zu Hurley. Insofern dürfte Hurley sie in der neuen Zeitlinie wirklich nicht erfahren haben. Immerhin: da die Zahlen nicht willkürlich sind, sondern sich aus der Valenzetti-Gleichung ergeben, sind sie nicht prinzipiell mit der Insel verschwunden.

Vielleicht hatte Hurley ja einfach Glück - ist ja jetzt so ein Glückspilz (ja, ich weiß - die Argumentation beißt sich in den Schwanz :mrgreen: )
von Stefan
#777770
oh die Twitter Sache beruhigt mich jetzt ungemeint - das scheint wirklich ein Fake Account zu sein und ich kann nicht glauben, dass ich darauf reinfiel omg :evil:
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von Tangaträger
#777775
Kellerkind hat geschrieben:
Tangaträger hat geschrieben:Besonders interessant ist, dass beide Timelines zu einem Schluss geführt hätten: Claire zieht Aaron groß.
Das wäre nur dann erstaunlich, wenn beide Timelines bis zum Absturz identisch gewesen wären. Das sind sie aber nicht. Shannon ist gar nicht erst eingestiegen und Hurley ist plötzlich ein Glückspilz. Daher müssen wir davon ausgehen, dass es auch an anderen Stellen Unterschiede gibt. Somit wird Aaron zum Zufall.
Das glaube ich ganz und gar nicht.
Jughead war in den Siebzigern, da wäre genug Zeit gewesen für die Timeline sich zu verändern. Hat sie aber nicht. Die Charaktere sitzen trotzdem im Flieger, sie begegnen sich trotzdem. Trotz aller minimalen Veränderungen gibt es doch diese großen Gemeinsamkeiten, und deshalb glaube ich auch, dass es Claire's Destiny war, Aaron großzuziehen. Von wegen Zufall.
Stefan hat geschrieben:oh die Twitter Sache beruhigt mich jetzt ungemeint - das scheint wirklich ein Fake Account zu sein und ich kann nicht glauben, dass ich darauf reinfiel omg
LOL?
Da gefiel mir der Fake-Lindelof ja viel besser als der echte. ROFL, jetzt haben wir hier auch noch fake-Locke Gemeinsamkeiten :lol:
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von AlphaOrange
#777779
Tangaträger hat geschrieben:Das glaube ich ganz und gar nicht.
Jughead war in den Siebzigern, da wäre genug Zeit gewesen für die Timeline sich zu verändern. Hat sie aber nicht. Die Charaktere sitzen trotzdem im Flieger, sie begegnen sich trotzdem. Trotz aller minimalen Veränderungen gibt es doch diese großen Gemeinsamkeiten, und deshalb glaube ich auch, dass es Claire's Destiny war, Aaron großzuziehen. Von wegen Zufall.
Na, aber die Unterschiede sind doch da.
Dass die Adoptiveltern Krach hatten ist für mich nun keine größere Veränderung als dass Shannon nicht im Flugzeug sitzt (auch wenn's nicht so geplant war, aber nun ist es eben Kanon).
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von Tangaträger
#777782
AlphaOrange hat geschrieben: Na, aber die Unterschiede sind doch da.
Dass die Adoptiveltern Krach hatten ist für mich nun keine größere Veränderung als dass Shannon nicht im Flugzeug sitzt (auch wenn's nicht so geplant war, aber nun ist es eben Kanon).
Die Unterschiede sind für mich aber nicht groß genug, um zu behaupten, dass sich alles verändert hat.
Wer weiß, vielleicht wusste Malkin, dass der Adoptivvater sterben würde, die Mutter somit auf Aaron verzichtet und Claire demnach mit ihrem Baby allein in L.A. dasteht.
Und in der originalen Timeline wusste Malkin vielleicht, dass Claire nie in L.A. ankommen würde und deshalb mit ihrem Baby auf der Insel allein dasteht... Kommt für mich aufs Selbe hinaus.

EDIT: Der Adoptivvater ist abgehauen, nicht abgekratzt. Irgendwie fand ich die Sterbe-Variante schöner :(

Die Unterschiede mögen da sein, aber sie führen zum gleichen Ziel. Bisher hat kein Charakter eine 180°-Wendung gemacht, nur, weil die Timeline geändert wurde.
Zuletzt geändert von Tangaträger am Do 11. Feb 2010, 17:33, insgesamt 1-mal geändert.
von Stefan
#777783
zvenn hat geschrieben:
Stefan hat geschrieben:oh die Twitter Sache beruhigt mich jetzt ungemeint - das scheint wirklich ein Fake Account zu sein und ich kann nicht glauben, dass ich darauf reinfiel omg
Der original-Lindelof hat aber vor einiger Zeit verlauten lassen, dass er jetzt der andere Lindelof sei :arrow: http://twitter.com/TheRealDamon/status/4743261116
boah fu :twisted:
von Plem
#777785
Soweit ich weiß ist das kein Fake-Account. Damon hatte früher einen anderen Namen bei Twitter, aber dann ist der Username damonlindelof frei geworden und er hat sich einen anderen Account zugelegt. Ich kann aber auch nur das wiedergeben was ich in anderen Foren gelesen habe, da ich mit Twitter eigentlich nichts am Hut habe.

Edit: Okay, zvenn war schneller. Mein Firefox spinnt :cry:
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von AlphaOrange
#777806
Bobby hat geschrieben:Super fand ich natürlich Ethans Auftritt.
Ich wette, er ist kein Other! Wer wettet dagegen?
Wohl keiner. Denke auch, Ethan ist ein ganz normaler Arzt geworden nachdem er nie von den Others angeworben wurde.

Angesichts des Episodentitels erwarte ich für nächste Folge übrigens
versteckter Inhalt:
... die Rückkehr irrsinnigen Zeitreise-, Realitäts-, und Bewusstseinstransfergeschwurbels. Und außerdem die Rückkehr von Daniel.
The Constant > The Variable > The Substitute - Das kann kein Zufall sein.
Wenn ich nicht meinem Glauben daran verloren hätte, dass die letzte Zeitreise und die Dimensionsaufspaltung so ist weil sie einfach so ist, würde ich darauf tippen, dass auf Daniels Aussage, dass die Zukunft nicht veränderbar ist eingegangen wird (indem eine der "Variablen" ausgetauscht wird .. blabla) :mrgreen:
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von ultimateslayer
#777909
Das war ja mal eine Drecks-Episode. Ich hab ja echt nichts dagegen, wenn die Mythologie für Charakterepisoden weicht, aber die Charaktere in LOST sind grundsätlich nicht besonders gut geschrieben. In der ersten Season (wie irgendjemand hier schon geschrieben hat) gabs ein paar gut konstruierte Geschichten, aber seitdem ist das immer schlechter geworden. Die 4. und 5. Season konnten das wenigstens durch recht intelligente Plottwists und sehr schnelles Erzählttempo wett machen,
Was wir in der Episode haben sind Mythologie-Szenen in denen absolut nichts voran geht und miserabel geschriebene Charakter-Szenen... Wundervoll...
Ich hasse es wenn LOST glaubt es kann gutes Drama erzählen, weil es einfach nicht funktioniert. Die Charaktere sind blass und klischeehaft und die Dialoge zählen teilweise zur kitschigsten und Hollywood-A-Typischsten Krütze die ich je gesehen habe.
Und wenn die Flash-Sideways nicht bald einem bestimmten Ziel nachgehen (von der Inselstory ganz zu schweigen) seh ich schwarz für unser wundervoll stimmiges Lost-Finale.

Aja und zu denen die meinten, dass es normal ist dass es in einer Staffel auch Filler gibt. Ich hatte wirklich gehofft, dass die letzte LOST Staffel das Tempo von S5 hat und wirklich ordentlich angast. Ich kann mir nicht vorstellen wie man die vielen Fäden in dem Tempo zusammenfügen soll. 15 (?) Folgen sind nicht soviel.
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von Theologe
#777922
ultimateslayer hat geschrieben: Aja und zu denen die meinten, dass es normal ist dass es in einer Staffel auch Filler gibt. Ich hatte wirklich gehofft, dass die letzte LOST Staffel das Tempo von S5 hat und wirklich ordentlich angast. Ich kann mir nicht vorstellen wie man die vielen Fäden in dem Tempo zusammenfügen soll. 15 (?) Folgen sind nicht soviel.
Selbst bei den letzten 9 Folgen der Sopranos hatte man noch 3 Filler-Episoden, die wird es immer geben.
von Stefan
#777924
Theologe hat geschrieben:Selbst bei den letzten 9 Folgen der Sopranos hatte man noch 3 Filler-Episoden, die wird es immer geben.
Sopranos bestand zu 90% aus Filler Episoden :mrgreen:
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von Theologe
#777932
Stefan hat geschrieben:
Theologe hat geschrieben:Selbst bei den letzten 9 Folgen der Sopranos hatte man noch 3 Filler-Episoden, die wird es immer geben.
Sopranos bestand zu 90% aus Filler Episoden :mrgreen:
Ach so, das wusste ich nicht. Dann formuliere ich um. Lost ist einfach nur Dreck, wenn ich Zeitverschwendung auf einer Insel sehen will gucke ich Survivor. Die sollen mal das Tempo anziehen. Selbst bei den Sopranos hat man im 2. Teil der letzten Staffel die Quote von 90% Filler auf 33% gedrückt, dann sollte das bei Lost auch drin sein.
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von Tangaträger
#777934
Theologe hat geschrieben:wenn ich Zeitverschwendung auf einer Insel sehen will gucke ich Survivor.
Sehr schön, du siehst es langsam ein.
Selbst bei den Sopranos hat man im 2. Teil der letzten Staffel die Quote von 90% Filler auf 33% gedrückt, dann sollte das bei Lost auch drin sein.
Hat Lost doch. 3 Folgen sind gelaufen, eine war Filler. Macht 33%.
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von AlphaOrange
#777937
Theologe hat geschrieben:Ach so, das wusste ich nicht. Dann formuliere ich um. Lost ist einfach nur Dreck, wenn ich Zeitverschwendung auf einer Insel sehen will gucke ich Survivor.
Trifft sich super, heute startet die neue Staffel.
Wir erwarten dich freudig im Survivor-Thread :mrgreen:
#777946
Es gibt keine Filler-Episoden. Bei keiner Serie. Alles ist relevant, besonders bei Lost. Mal passiert mehr, mal weniger. Manche Folgen sind gut, manche schlecht. Die eine gefällt mir, die andere nicht. Aber was soll das eigentlich heißen, "Filler"? Für mich im Bereich Fernsehen einer der schwachsinnigsten Begriffe. Und wenn ein Lost-Fan ihn verwendet, zeigt er nur, dass er sich nicht in Geduld üben will oder eine Serie schaut, die ihm eigentlich nicht mehr gefällt.

Zur Folge: mich hat das schlechte Spiel von Mrs. de Ravin gestört. Außerdem war die Regie teilweise schwach und das Drehbuch, wie eigentlich immer bei diesem Autorenduo, ohne Brillanz. Man muss sich einiges wohlwollend zusammenrücken, damit es plausibel bleibt. Warum sich die Plausibilität nicht gleich im Drehbuch niederschlägt, keine Ahnung. Auch Sayids Darsteller spielt schlecht. Eigentlich kann ich dieses merkwürdige Pathos und diese Getragenheit in jeder Faser seines Auftretens nicht mehr ab, und dann auch noch sein nicht zur Rolle passender englischer Akzent. :roll:
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von Theologe
#777958
@1623userdigital

Wenn du nicht weißt was Filler sind, heißt das nicht, dass es sie nicht gibt. Es sind einfach Episoden, die die Gesamthandlung nicht vorantreiben, etwas was auf die letzte Lost Episode übrigens nicht zutraf. Aber du willst mir doch nicht allen Ernstes Erzählen, dass die Paolo und Nikki Episode relevant war, um mal das extremste Beispiel aus 5 Jahren Lost zu nennen.
von Stefan
#777959
Theologe hat geschrieben:@1623userdigital

Wenn du nicht weißt was Filler sind, heißt das nicht, dass es sie nicht gibt. Es sind einfach Episoden, die die Gesamthandlung nicht vorantreiben, etwas was auf die letzte Lost Episode übrigens nicht zutraf. Aber du willst mir doch nicht allen Ernstes Erzählen, dass die Paolo und Nikki Episode relevant war, um mal das extremste Beispiel aus 5 Jahren Lost zu nennen.
lass die Nikki und Paolo Folge in Ruh, die war ja mal mehr als geil :mrgreen: (aber ja, klar war sie ein Filler, ich wollt Expose nur mal verteidigen, weil das Ende einfach so unglaublich geil war)

edit: omg, ich sah grad ein Interview von Emilie De Ravin in ihrem "crazy-cat-lady" outfit - und ihr werdet es nicht glauben, die crazy-hair-wig ist noch schlimmer wie den mob, den sie ihr in der ALT auf den Schädel geklatscht haben :roll: :lol:
von Kellerkind
#777996
Tangaträger hat geschrieben:und deshalb glaube ich auch, dass es Claire's Destiny war, Aaron großzuziehen.
Und deswegen hüpft die mit Sohnemann fröhlich über die Insel. Weil es ihr Schicksal ist... ;)

Ich behaupte, sie muss sich jetzt nur deswegen im Aaron kümmern, damit die Dramaturgie einen guten Grund hat, Kate an jemand Bekannten zu binden, denn Kate konnte nicht anders, als mit ihr ins Krankenhaus zu fahren.
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von AlphaOrange
#778013
Kellerkind hat geschrieben:
Tangaträger hat geschrieben:und deshalb glaube ich auch, dass es Claire's Destiny war, Aaron großzuziehen.
Und deswegen hüpft die mit Sohnemann fröhlich über die Insel. Weil es ihr Schicksal ist... ;)
Wieso mit Sohnemann? Der ist doch längst ausgeflogen worden.
von Kellerkind
#778014
AlphaOrange hat geschrieben:
Kellerkind hat geschrieben:
Tangaträger hat geschrieben:und deshalb glaube ich auch, dass es Claire's Destiny war, Aaron großzuziehen.
Und deswegen hüpft die mit Sohnemann fröhlich über die Insel. Weil es ihr Schicksal ist... ;)
Wieso mit Sohnemann? Der ist doch längst ausgeflogen worden.
Ja eben. Ist es nun ihr Schicksal oder nicht? Vielleicht ist Kate ja die vom Schicksal bevorzugte Mutti.
#778072
Theologe hat geschrieben:@1623userdigital

Wenn du nicht weißt was Filler sind, heißt das nicht, dass es sie nicht gibt. Es sind einfach Episoden, die die Gesamthandlung nicht vorantreiben, etwas was auf die letzte Lost Episode übrigens nicht zutraf. Aber du willst mir doch nicht allen Ernstes Erzählen, dass die Paolo und Nikki Episode relevant war, um mal das extremste Beispiel aus 5 Jahren Lost zu nennen.
Ähm, woraus geht noch gleich hervor, ich wüsste nicht, was der Begriff bedeutet?! :lol: 8)

Hier kann man schon gleich fragen, was ist die Gesamthandlung? Teil dieser ist, dass die beiden Hübschen mit im Flieger saßen, abgestürzt sind und Dinge auf der Insel erlebt und getan haben. Ich gebe zu, das war alles eher peripher, aber doch irgendwie Teil der Gesamthandlung, oder nicht?

Oder geht es um die zentralen Mysterien der Serie, zB was das Monster ist? Wenn man danach geht, sind ungefähr 90% von Lost Füllsel-Folgen. Denn wir werden ja seit der ersten Folge hingehalten. Mittlerweile kam zwar einiges, aber das waren doch auch nur wenige Folgen, wo es handfest wurde.

Der Ausdruck Filler wertet imho eine Folge zu stark ab. Wie ich schon schrieb, mal passiert mehr, mal weniger. Na und? Ist wohl auch Ansichtssache, was man als wichtig erachtet. Es gibt immer Haupt- und Nebenhandlungen. Wichtiges und nicht so wichtiges. Aber alles ist Teil der Gesamthandlung.

Und Exposé liebe ich und erachte ich als wertvoll allein schon aufgrund dieses Satzes von Hurley: "It's like Baywatch, only better." :mrgreen:
von Plem
#778089
Ich glaube das Problem bei Lost ist einfach, dass Charakterfolgen inzwischen nicht mehr funktionieren (mal abgesehen davon, dass What Kate Does auch für eine Charakterfolge ziemlich schwach war). Das liegt wohl daran, dass wir einfach noch immer nicht wissen worum es überhaupt geht. Wie Alpha schon so oft betont hat, gibt es kein ersichtliches Ziel. Die Leute rennen nervös in der Gegend herum und stolpern von einer Situation in die andere. Warum soll ich froh oder traurig darüber sein, dass Sayid lebt, wenn ich nicht einmal weiß was die Konsequenzen sind? Warum soll ich mich vor dem kommenden "Krieg" fürchten, wenn ich keine Ahnung habe was auf dem Spiel steht? Seit Staffel 3 oder 4 wissen wir nun schon, dass Widmore zurück auf die Insel will und uns ein Krieg bevorsteht, aber wir haben keinen blassen Schimmer was er will. Oder was Jacob will. Oder was MiB will. Es ist alles einfach nur noch eine konfuse Aneinanderreihung von zusammenhangslosen Geheimnissen. In Folgen in denen es primär um die Mythologie geht und in denen mit den Fragen der Serie gespielt wird, fällt das oft gar nicht negativ auf, aber in einer Charakterfolge wirkt das Ganze einfach nur noch lächerlich.
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von Fabi
#778351
Das Problem scheint zu sein, dass viel zu viele Fragen in den letzten fünf Seasons aufgeworfen worden sind und in Relation zu dieser Menge in den ersten drei Folgen der letzten Staffel einfach zu wenig beantwortet wurden. Und ich stimme Plem zu: Das Ziel ist einfach nur unklar. Das heißt nicht, dass ich die Season bisher an sich prinzipiell schlecht finde. Ich denke, dass eine gewisse Angst mitschwingt, dass das Ende nicht genug Antworten liefert und wertvolle "Zeit" verschenkt wird.

Wichtige Dinge wie die endgültige Erklärung zu Dharma und Widmore bleiben auf der Strecke, obwohl sie uns seit Season 1 begleiten. Klar wissen wir nicht, was in den nächsten Episoden passiert, das ist ja das Problem. Ich würde behaupten, dass wir viel zu hohe Ansprüche stellen, ohne es negativ für uns Fans zu meinen. Es ist einfach so viel im Lost-Universum unklar, dass wir von der letzten Season erwarten, dass alle erklärt wird.

Was Kate und Claire angeht: Ich weiß nicht, inwieweit das uns zum Finale hin weiterbringen soll. Es war recht spannend, Claire überhaupt wiederzusehen. Der Cliffhanger verspricht ja mehr Claire-Inselhandlung und daher bin ich in freudiger Erwartung, dass da Klarheit geschaffen wird. Vielleicht ist sie der Schlüssel zu Christian. Bevor ich die Storyline verurteile, will ich erstmal wissen, wie der Cliffhanger aufgelöst wird und ob daraus eine Claire-Insel-Folge entsteht. Danach kann man immer noch meckern :mrgreen:
von The Rock
#778369
Fabi hat geschrieben:Wichtige Dinge wie die endgültige Erklärung zu Dharma und Widmore bleiben auf der Strecke, obwohl sie uns seit Season 1 begleiten. Klar wissen wir nicht, was in den nächsten Episoden passiert, das ist ja das Problem. Ich würde behaupten, dass wir viel zu hohe Ansprüche stellen, ohne es negativ für uns Fans zu meinen. Es ist einfach so viel im Lost-Universum unklar, dass wir von der letzten Season erwarten, dass alle erklärt wird.
Nun ja, aber diese Ansprüche sind ja generell das Problem, wenn man über Jahre hinweg so kontinuierlich nichts zum Besten gibt. Das diese immer höher werden liegt wohl einfach in der Natur der Sache. Da war dann schon die Aussage eines Produzenten, dass man in der letzten Staffel jetzt nicht erwarten dürfe, dass auf alle Fragen eine Antwort gegeben wird, ein herber Dämpfer. Denn, irgendwie war die Erwartung ja doch...da.

Was mich jetzt allerdings an vielen Aussagen, wie denen darüber, und auch auf vielen anderen englischen/deutschen Plattformen(obwohl sie auch recht haben, siehe Plems Post) verwundert, ist die Tatsache, dass man sich jetzt zum Ende hin über den Verlauf beklagt. (Ich spreche jetzt nicht pauschal alle damit an.)

Seit Ende von Season 1 weiß man doch, dass jedes Staffelende mehr Fragen aufwirft, als es beantwortet und (was noch viel schlimmer ist)das jeder Staffelbeginn noch mehr Fragen stellt, als die ganze vorherige Season.

Ich kann mich noch daran erinnern, als es hier eine Diskussion darüber gab, warum Lost die Zuschauer abhanden kommen. Auch wenn man letztlich etwas vom Thema abkam, wurde damals auch in den Raum geworfen, ob die Serie selbst auf Grund seines Charakters (damals eben noch auf Grund der Erzählqualität) nicht der wahre Grund neben dem Wetter, Pro Sieben, der Synchronisation und Robin Hood sei, dass immer weniger Menschen einschalten.
Damals wurde das alles noch verspottet, weil diese "von-vorne-nach-hinten-und-umgekehrt" Erzählerei in alle Himmelsrichtungen und allen Blickwinkeln eben genau das sei, "was die Fans sehen wollen."
Für mich war schon Season 2 einfach eine total fehlgeleitete Entwicklung hinsichtlich der Story Betreffs der Luke und die Wandlung von dieser Insel Mysterie Serie zu einer "Tschernobil Bunker" Dokubesichtigungstour.


Dass Charaktäre im Verlauf der Serie zum Teil so schrecklich abstumpfen, konnte dann niemand ahnen. Aber trotz einiger highlights ist es doch genau die Entwicklung, die schon nach der Einführungsstaffel Skepsis hervorrief, damals allerdings keine Beachtung fand.
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