ProSieben, Sat.1, kabel eins, sixx, Sat.1 Gold, ProSieben Maxx, kabel eins Doku
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von Belafarinrod
#618044
Das Ende gefällt mir gut! Ganz so übel haben die Drehbuchschreiber doch nicht gearbeitet. Wobei man sich schon wundern musste, wo die Szene aus dem Trailer blieb. Die Quote entscheidet bestimmt über eine Fortsetzung.
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von troja
#618045
oh, doch noch eine wendung... :mrgreen:

und die autoren waren trotzdem NICHT gut!
#618046
Mir hat der Film gefallen. War ein sehr unterhaltsamer TV-Film. :D Jetzt mal eine Frage an unsere QM-Experten: Ist schon bekannt ob ein zweiter Teil kommt? Oder hängt dies von den heutigen Quoten ab? Wäre ja zu schade, wenn es nicht weitergehen würde.....
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von patsche
#618047
Belafarinrod hat geschrieben:Das Ende gefällt mir gut! Ganz so übel haben die Drehbuchschreiber doch nicht gearbeitet. Wobei man sich schon wundern musste, wo die Szene aus dem Trailer blieb. Die Quote entscheidet bestimmt über eine Fortsetzung.

Ich hab vor 30min umgeschaltet, lass mich raten; Cliffhanger Ende?
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von Holzklotz
#618052
patsche hat geschrieben:
Belafarinrod hat geschrieben:Das Ende gefällt mir gut! Ganz so übel haben die Drehbuchschreiber doch nicht gearbeitet. Wobei man sich schon wundern musste, wo die Szene aus dem Trailer blieb. Die Quote entscheidet bestimmt über eine Fortsetzung.

Ich hab vor 30min umgeschaltet, lass mich raten; Cliffhanger Ende?
Ja, aber ch glaube das eas keine Forsetzung von diesem Film geben wird ala Gonger 2 .. auch nicht bei einem Quotenerfolg...

Fänd ich bei solch einer Story Schwachsinn...
#618053
Naja, es war nicht alles schlecht. So zur Mitte des Filmes gab es doch ein paar Lichtblicke und für 10 Minuten kam sogar mal ein wenig Spannung auf. Der Hauptdarsteller war wirklich okay und die Atmosphäre kam auch gut rüber.
Die restliche Umsetzung war tatsächlich eher B-Movie-mäßig. Der Kiffer am Anfang hat so grottig gespielt und der dicke Typ hat gar nicht in den Film gepasst. Die Story war natürlich total vorhersehbar, auch wenn ich sie grundsätzlich nicht all zu schlecht fand.
Das Ende fand ich eher dürftig. Ist ja toll, dass man einen Cliffhanger baut, aber diesen Teil der Geschichte hätte man ruhig in den zweiten Teil schieben können - das hatte nichts mit dem eigentlichen Film zu tun.
von Delaoron
#618056
War doch am Ende, wenn man es mit sonstigen privaten Fernsehfilmen vergleicht, ein ganz ordentlicher Film. Mit dem Ende hätt ich so nun auch nicht gerechnet, passte aber meiner Meinung nach besser als das typische Happy End.
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von AlphaOrange
#618057
Na, dann wollen wir mal:

Durchweg positiv: der Film ist gut gemacht, die Darsteller überzeugen größtenteils, auch wenn sie in einigen besonders albernen Szenen schon mal ins Straucheln gerieten.

Alles andere war von extrem schwankender Qualität.

Größter Schwachpunkt: das Drehbuch.
Also nee... ich verteidige ja immer wieder die Zunft der deutschen Autoren, aber wie so ein schlechtes Buch gekauft werden kann, ist mir völlig schleierhaft.
Der Film ergibt nicht bloß in schlechten Zitaten bekannter Horrorfilme, er reiht sie auch noch stümperhaft aneinander.

In den ersten dreißig Minuten scheint man einen Rekord in Grusel-per-Minute aufstellen zu wollen und lässt kein Klischee aus. Die Todesszene von Eike auf dem Spielplatz wirkt schon fast parodistisch.
Dann fährt der Film plötzlich erschreckend lange die Final-Destination-Spur und wird völlig monoton. Traum > Angriff > Traum > Angriff > Traum > Angriff. Die Rahmenhandlung kommt komplett zum Erliegen.
Bis hierhin fehlt dem Film übrigens auch noch jeglicher Spannungsbogen - das darf nicht passieren!

Zum letzten Drittel (vielleicht ein bisschen mehr, nach dem Tod in der Bärenfalle halt) wird es spürbar besser, aber leider nicht gut.

Herausragend: die Schlussszene. Das erste und einzige Mal schafft der Film Gänsehautatmosphäre. Der Twist ist großartig inszeniert, inklusive der Stelle, als der rote Ball hereinrollt.
Danach ... WARUM?! ... macht man das Ende glatt noch völlig kaputt. Zum Heulen.
Der Film hätte mit dem reinrollenden Ball enden müssen.


Also: Chance vertan.
Das Drehbuch hätte allerhöchstens als "erster Entwurf" durchgehen dürfen.

Trotzdem hoffe ich auf gute Quoten, damit ProSieben weiter in diese Richtung investiert. Vielleicht hat man nächstes Mal ja ein glücklicheres Händchen.
Finanziell gelohnt haben dürfte sich "Gonger" nicht, lief ja quasi ohne Werbung.


EDIT: Den "Kritiker"-Artikel, der alles lobt und dann am Schluss herummäkelt, kann ich allerdings auch überhaupt nicht nachvollziehen (lediglich dem Satz über Bildsprache und Drehorte stimme ich zu).
von XXPlayboyXX
#618088
Ich fand den Film jetzt nicht so schrecklich...
Die Kamera und so weiter war echt gut, keine Frage...
Die Darsteller waren eher, naja... Der männliche Hauptdarsteller war noch solide (und vom Aussehen erinnert der mich voll an Chris Carmack... naja), die restlichen waren nicht so berauschend... Vorallem die Weibliche Hauptperson war nicht gut...
Bela B. fand ich auch schrecklich... der soll zurück in sein Grab :twisted:
Ein paar ganz nette Schocks gab aber schon...
Das Ende fand ich auch wirklich gut, vorallem der Satz von dem dummen Kind...
würde dem ganzen ne gute 6,5/10 geben
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von timi-tomi
#618096
Hätte man als FunnyMovie zeigen sollen :mrgreen: :mrgreen:

War ja auch klar, dass man um 20.15 Uhr keinen Reizer erwarten kann...

Ich will jetzt hier nicht ewig ausholen, aber was mir so aufgefallen ist:
Am Anfang, Philipp fährt mit dem Auto -> Regen -> Blut am Auto. Und dann? Er wundert sich und das wars! Außerdem sah es ziemlich öde aus, da es mitten am Tag war

Dann die Stelle, wo Helma vom Gonger träumt. Mitten in der Nacht springt sie auf, voller Überzeugung der Traum sei real.. Hallo? Besser wäre gewesen, wenn man vorher gezeigt hätte, warum sie daran glaubt.
Im Auto mit Philipp: Sie ruft Eicke an und schreit ständig seinen Namen, das war mehr lustig als alles andere.

Zum Rest muss ich wohl nix sagen :roll:
Ach ja noch was: Die Biblitohek wurde auf der alten Krypta der Kirche gebaut. Zugemauert. Und Philipp wird vom Gonger verfolgt und stößt die Mauer mit einem Ständer ein! Ohne wirkliche Kraftanstregung. Alles klar. Und noch was: Er wird gerade vefolgt, hat aber nix besser zu tun, als in aller Ruhe erstmal alle Fackeln anzumachen (Woher hat er überhaupt Feuer?)
Und wieso er und Helma (die dazu vorher noch um Hilfe geschrien hat, aber nie in Not war in der Biblitohek!) nachdem er den Gonger berührt, in der Villa ist, und Helma alles erzählt was pasiert ist (obwohl sie zeitgleich mi ihm den Ort gewechselt hat) ist wohl genauso ein Rätsel.

Zu QM: Manchmal glaube ich, der Kritiker hat einen üblen Geschmack oder er hat Angst vor den Firmen.
von Cansean
#618101
Kam nichtmal zum vorbeizappen heute, hab' mit der 3. Staffel Supernatural angefangen (schwacher Pfund sei dank *g*).

Die Reaktionen hier auf den Film wundern mich nicht wirklich, war wohl nicht der absolute Mist, aber wurde auch nicht der Kritik gerecht. Aber ein Geheimtipp scheint aus dem Film keinesfalls geworden zu sein, gab somit zum Glück nichts zum verpassen ^^.
von niso
#618112
Ich habe den Film auch gesehen und bin schon ein bisschen enttäuscht.
Ich habe zwar nicht allzu viel erwartet, aber ein paar mehr Gruselmomente hätte ich mir schon gewünscht. Außerdem gab es zu viele Szenen, bei denen ich mir an den Kopf fassen musste, da ich die Charaktere in ihrem Handeln nicht verstehen konnte.
Warum öffnet der Typ die Bärenfalle nicht einfach, etc...

Da ich den Film mit meinem Vater zusammen sah, der übrigens ähnlicher Meinung wie ich war, hat es sich trotzdem noch gelohnt. Wir haben teilweise köstlich gelacht.
Der Höhepunkt des Film war für uns beide, als die Szene gezeigt wurde, wo Phillip seine toten Eltern im Keller fand. Eigentlich schrecklich, aber habt ihr auf den Gesichtsausdruck der Mutter geachtet? Comedypreisverdächtig.
von Columbo
#618115
Ich fand es eigentlich ganz okay. Bin mit niedrigen Erwartungen an den Film ran gegangen und die wurden erfüllt. Das Ganze war sehr vorhersehbar, die Dialoge waren sehr hölzern, aber immerhin die Atmosphäre war recht stimmig. Die Darsteller waren nicht mehr als solide, eine wirklich gute Leistung hat eigentlich keiner gebracht, und das ist natürlich ein großes Manko an einem Horrorfilm. Das Ende konnte noch einiges rausreißen, insgesamt also recht ordentlich. Ich habe schon weit schlechtere Filme gesehen! :mrgreen:

5,5/10
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von AlphaOrange
#618116
niso hat geschrieben:Der Höhepunkt des Film war für uns beide, als die Szene gezeigt wurde, wo Phillip seine toten Eltern im Keller fand. Eigentlich schrecklich, aber habt ihr auf den Gesichtsausdruck der Mutter geachtet? Comedypreisverdächtig.
Ja, da hab ich mir auch an den Kopf fassen müssen ... :roll:
Überhaupt hätten es "normal" aussehende Leichen in dem Film auch getan, bei den Opfern von Erik sah's ja nicht viel besser aus.
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von Caf-Pow
#618119
Ich fand den Film schon ganz unterhaltsam. Natürlich ist die Story ein Kartenhaus, das sogar ohne es anzupusten schon in sich zusammenfällt und vieles war auch einfach total lächerlich. Aber trotzdem war es durchaus nette Unterhaltung.
Ich meine, wenn man sich eine ProSieben-Eigenproduktion anguckt, dann weiß man doch, worauf man sich einlässt. Die Erfahrung der letzten Jahre zeigt, dass man da einfach nichts großes erwarten muss. Und dafür wars wirklich okay.
Nette Unterhaltung (manchmal zugegebenermaßen unfreiwillig komisch), nicht mehr und nicht weniger. Kein Grund, den Film so niederzumachen. Klar war der nicht gut, aber was habt ihr denn bei einem ProSieben-Fernsehfilm für Erwartungen?
von eric114
#618152
Monty hat geschrieben:Wird man in der Nachtwiederholung mehr zu sehen bekommen? Bzw. war der geschnitten? schaue den Streifen erst später an.
Kann ich mir nicht mal annähernd vorstellen, sind wenig brutale Szenen zu sehen...
Außerdem ist der Film ja speziell für die Primetime produziert worden, da wird Pro7 schon darauf geachtet haben, dass alles "ab 12" bleibt.
#618193
Ich habe mir diesen Schwachfug erst gar nicht angeguckt, weil ich schon die Kombination Horror - Deutsche Produktion - Pro7-Eigenproduktion schon so absurd fand, dass ich mir der schlechten Qualität des Films sicher war.

Offensichtlich waren aber doch einige Leute interessiert:

ab 3: 3,13 Mio. (9,1%)
14-49: 2,35 Mio. (16,5%)


Fohlen
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von Ruloc
#618208
Na ich weiß ja nicht. Der Film hat mich alles andere als überzeugt. Langsam frage ich mich woran es liegt das deutsche Schauspieler immer so wirken als hätten sie knapp das Casting der Vorabendsoap verpasst.

De Film selbst wirkte auf mich als versuche man händeringend eine Kopie/Kombination von japanischen Horrorstreifen ala "The Ring" oder/und "Ju-On: The Grudge" in deutsche Gefilde zu verlagern. Einige Szenen kamen mir sogar unangenehm bekannt vor. Das "überraschende" Ende hatte ich z.B. in der Art auch schonmal bei der amerikanischen Fassung von The Ring gesehen. :?
von elchris
#618220
Jaaaaaa, er rettet seinen Großonkel, der sich "nur" als das Böse herausstellt und doch kein Gonger in dem Sinne ist. So richtig scheisse war eigentlich nur der Auftritt vom Wassergeist. Völlig unlogisch auch, warum das Ding eig. alle gemeuchelt hat, wenn es doch nur *heiser* "wieder da" */heiser* sein möchte...

Partyfilm, dann geht er - am besten in der Szene im Wald und mit der durchgeknallten "MAMA!".
von Stintfang
#618250
Also, ich möchte hiermit mal eine Lanze für den Film brechen.

Es ist schon komisch, dass ich hier fünf Seiten Kommentare gelesen habe bevor der Film überhaupt ausgestrahlt worden ist. Der Film wurde damit schon madig gemacht ohne dass ihn irgendjemand gesehen hätte.

Doch was erwartet Ihr eigentlich?

Ich gucke Horror/Mysteryfilme aus allen Ländern sehr gerne und finde es immer wieder betrüblich, dass sich in Deutschland niemand an einen solchen Stoff heranwagt. Wieso auch, wenn man schon im Vorwege Eure Argumente um die Ohren geschlagen bekommt, dass aus Deutschland sowieso nur doofe Drehbücher kommen?

Klar, dass sich der Film an Motiven aus anderen Horrormovies bedient und es in einen deutschen Kontext bringt. Aber, Hallo? Wie oft kopiert sich Hollywood selbst? Denen fällt selbst so wenig ein, dass sie schon japanische Filme neu drehen müssen und sogar Filme drehen mit Titeln wie "Nicht noch einen Teenie Movie".

Um den Film einmal direkt zu kommentieren möchte ich sagen, dass der Film atmosphärisch dicht inszeniert wurde und mich mit den schaurigen Gemäuer und den wabernden Nebelschwaden sehr an die alten Edgar Wallace Filme erinnert hat. PLUSPUNKT.

Die mysteriösen Visionen und Todesfälle waren sehr spannend inszeniert. Klar erinnert das immer an gewisse US-Produktionen. Aber erwartet irgendjemand etwas sensationell Neues?
Ich nicht, daher: PLUSPUNKT.

Die Figuren: Der Gonger selbst erinnerte natürlich an das Mädel aus "Der Ring" und später an Damien aus "Das Omen". Aber da ich noch nie einen Untoten gesehen habe habe ich auch hier nicht unbedingt Pipi Langstrumpf erwartet. Besonders beim überraschenden Ende hatte ich plötzlich Lust auf mehr! PLUSPUNKT.
Die Schauspieler haben mir bis auf das Mädel ganz gut gefallen. Sie wirkte manchmal auf mich ein bißchen zu puppenhaft und hat mit manchen "Schrecksekunden" viel zu viel overacted (gibt es dafür eigentlich ein deutsches Wort?)

Es war natürlich dämlich die dämonische Schlussszene in den Trailer zu packen. Aber ich bin schon sehr froh, dass endlich mal ein Horror-Movie aus deutschen Landen kommt, der dieses Prädikat auch verdient hat.

Mein Fazit wäre also: Danke für diesen atmosphärisch dichten und gelungenen Film. Ich würde mich freuen wieder etwas von dem Dämonenjungen sehen und wie man ihn in einem möglichen zweiten Teil bekämpft. Nur weiter so. Vielleicht gelingt es ja endlich Deutschlands Autoren dazu zu bringen mehr fantastische Stoffe zu inszenieren ohne dass es immer eine Komödie ist.
Überall auf der Welt werden Horrorfilme nach immer demselben Schema inszeniert. Es wird Zeit, dass sich auch einmal deutsche fantastische Stoffe etablieren können.

Wo sind eigentlich die Regisseure Rainer Matsutani und Robert Sigl abgeblieben, die in den achtziger Jahren das fantastische Genre mit Filmen wie "Nur über meine Leiche" und "Laurin" bereicherten?
von simpsons
#618289
Ruloc hat geschrieben:Na ich weiß ja nicht. Der Film hat mich alles andere als überzeugt. Langsam frage ich mich woran es liegt das deutsche Schauspieler immer so wirken als hätten sie knapp das Casting der Vorabendsoap verpasst.
Sehe ich ähnlich, die schauspielerische Leistung war ja wohl maximal befriedigen.

Des Weiteren fand ich die musikalische Untermalung einiger Szenen total miserabel, da kam ehr das Gefühl auf, man gucke sich gerade eine Parodie á la Scary Movie an und nicht einen Horror-Film.

Im Großen und Ganzen wirkte die Story ohnehin viel zu oft konstruiert, vorhersehbar und teils sogar kopiert - von anderen Horror-Filmen (Ring, Grudge, Dark Water). Die beste Stelle des Films war das Ende; für mich die einzige Stelle, an der mal etwas Spannung und Gruselstimmung aufkam.


Im Verhältnis dazu wie der Film beworben wurde und was letztlich rauskam, so erreicht der Film wohl gerade mal Durchschnitt.

5/10
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von AlphaOrange
#618301
Fernsehfohlen hat geschrieben:Offensichtlich waren aber doch einige Leute interessiert:

ab 3: 3,13 Mio. (9,1%)
14-49: 2,35 Mio. (16,5%)
Na immerhin.
Da dürfte der Mut zu weiteren Eigenproduktionen hoffentlich gestärkt sein, auch wenn das nun keine sensationellen Quoten sind.
Caf-Pow hat geschrieben:Klar war der nicht gut, aber was habt ihr denn bei einem ProSieben-Fernsehfilm für Erwartungen?
Ein vernünftiges Drehbuch.

Leider ist zu beobachten, dass vor allem bei ProSiebenSat.1 die Eigenproduktionen seit einiger Zeit an schlechten Drehbüchern kranken und nicht etwa an den technischen Möglichkeiten und den geringen Budgets.
Vor allem ProSieben stellt, wenn sie es darauf anlegen, Projekte auf die Beine, die sich in technischen Kategorien durchaus mit ihren Vorbildern messen können. Filme und Serien, die auf frische und zahlreiche Locations setzen, die eine tolle und individuelle Bildtechnik haben und auch mit Schauspielern aufwarten, die ihre Rollen tragen können.
Und dann wird das alles vergeudet für Drehbücher, die einfach irgendwo abgekupfert sind oder noch in ihren Kinderschuhen stecken.
Gonger hat über die halbe Laufzeit keinen Spannungsbogen, wirkt episodisch und unzusammenhängend, hat Stilbrüche und ist vom letztendlichen Twist (den ich nach wie vor gelungen finde, auch wenn er nicht wirklich in den Rest der Geschichte passt) abgesehen total vorhersehbar.
simpsons hat geschrieben:Des Weiteren fand ich die musikalische Untermalung einiger Szenen total miserabel, da kam ehr das Gefühl auf, man gucke sich gerade eine Parodie á la Scary Movie an und nicht einen Horror-Film.
Die Musik hat mir auch nicht gefallen. Das fand ich eigentlich ziemlich verwunderlich, wo die Machart des Films sonst doch eigentlich recht gut war.
Aber die Musik stütze den Film oft nicht richtig und war vor allem ziemlich inkonsistent. Zu Beginn wurde viel zu häufig Musik eingesetzt, um eine Horror-Atmosphäre vorzugaukeln, wo sie nicht vorhanden war, später wiederum fehlte oft eine starke Untermalung, wenn sie von Nöten gewesen wäre.
von niso
#618322
Mal ganz Off-Topic:

Ich kenne eigentlich immer nur die gleichen Gruselfilme - mit ein und der selben Szenerie: Dunkelheit, Abseits von großen Städten, schlechtes Wetter, Gruselhaus...etc...

Wäre es nicht mal interessant einen krassen Bruch vorzunehmen. Ein Film kann, wenn er gut gemacht ist, auch bei Tag gruselig wirken. Wie wäre es mal mit einem Horrorstreifen mitten in einer Fußgängerzone in NewYork mitten am Tag.
Jemand dreht sich um, dnekt nichts böses und sieht z.B. ne Wasserleiche o.ä.
Horrorfilme die in Großstädten spielen gibt es doch relativ selten, oder? Ich kenn da nur The Grudge und dort hat es mir sehr gefallen...

Nur so nebenbei... :wink:
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