„Meine sehr verehrten Damen und Herren, heute Abend sinkt für Sie, das Niveau…"
Ja. Das Gefühl habe ich, wenn ich solche Pausenclownaufsätze lesen muss.
Das soll doch wohl bitte kein Argument sein, oder? Das QM-Forum ist - man verzeihe mir - wohl kaum das Non-Plus-Ultra, was politische Diskurse angeht. Da präferiere ich andere Plattformen.
Außerdem: Behauptest Du allen ernstes, dass deine „Frage“, deinem eigenen Anspruch, „vernünftig darüber zu schreiben“ gerecht wird?
Wenn du andere Plattformen "präferierst" dann ist das so. Ob Non Plus Ultra, bleibt dir überlassen. Natürlich kenne ich das Phänomen, dass es zu jedem Thema einen User gibt, der da ganz andere Sachen gewohnt ist. Ist nichts neues und beeindruckt hat es mich noch nie.
Ob ich das behaupte? Aber natürlich. Immerhin kann ich mir mein Niveau aussuchen und als User hat man die Möglichkeit seinen Mund zu halten und 49 Seiten Spam, Geschreibsel oder eine falschgepostete Doktorarbeit zu überlesen, oder man macht das, was jeder macht, der Angst hat man würde ihn überlesen: Man schreibt zu dem erst besten Stuss, der einem in den Kram passt, egal ob es sinnvoll ist oder nicht.
Es mag sein, dass ich mit meinem Kommentar vorschnell geurteilt habe und wenn dem so sein sollte, dann bitte ich dies zu entschuldigen.
Ich verstehe nicht, warum neue User meinen, sie müssten sich dadurch in eine Community eingliedern, dass sie in ihren ersten 100 Posts auch gleich ihr Revier mit so einer Hydrantenpinkelparade markieren müssen. Schon allein die Tatsache, dass es andere nicht so gesehen haben (Und bei Gott. Ich bekomme hier noch seltener Zustimmung als Bush zu seinen Glanzzeiten), sollte eigentlich die Stromsparlampe aufgehen lassen, dass es möglicherweise nicht nur "sein mag".
Dieses Schwulenhassgerede darf sich jeder zu Hause für deine Ghettohomies aufsparen, aber doch bitte nicht für mich. Dafür bin ich zu lange hier und von all meinen negativen Seiten, gehört das sicherlich nicht dazu.
Allerdings möchte ich ebenso klarstellen, dass ich die Formulierung und den Gedanken daran, dass andere Staaten Anstoß an der sexuellen Identität unseres Außenministers nehmen könnten, überaus befremdlich finde
Da kommen wir zum Knackpunkt...wen zum Teufel interessiert das?
Es gab hier einen User Namens Odin, der fand es schon befremdlich, dass ich als Migrantenkind einem deutschen Nachwuchsstudent angeblich den Studienplatz weggenommen habe. Und jetzt? Meine Frage beinhaltet rein gar nichts. Die Formulierung lässt auf nichts schließen, es gibt keine unterschwellige Botschaft und schon allein die Tatsache, dass ebenfalls nur der Teil aus meinem Post herauszitiert wurde, der a) nichts mit dem Thema zu tun hat und b) sich nur auf mich bezieht, zeigt für mich eher, dass die sogenannten, wie es ausgedrückt wurde, Diskurse, gerade nur auf eine dämliche Profilierung herauslaufen, die schon andere probiert haben.
Manchmal ist eine Frage eben nur eine Frage...es ist möglicherweise nicht die wichtigste Frage, die Deutschland in Zukunft bewegen wird, aber sicherlich eine, die sich möglicherweise der ein oder andere schon mal gestellt hat, die man auch einem Westerwelle selbst gestellt hat, wie es praktischerweise aus dem letzten Zitat nicht hervor ging, und die ich ebenfalls in einem Forum gelesen habe, dass einige User möglicherweise zu ihrem präferiertem Non Plus Ultra Stammkreis zählen...
Zudem habe ich nicht gesagt, „Wir sind Deutschland und brauchen sonst niemand“, sondern bin lediglich der Ansicht, dass wir es nicht nötig haben, uns in dem genannten Aspekt von der Meinung einzelner Staaten abhängig zu machen.
Natürlich hat der Staat das nötig. Welcher hat dies denn nicht. Wir haben es nötig bestimmte Staaten bei Laune zu halten, die uns Gas und Öl liefern, unsere Waren abkaufen und unser luxuriöses Leben finanzieren. Ob die Frage nach einem schwulen Außenminister die Frage nach einem außenpolitischem Chaos ist? Nein, sicherlich nicht. Ob sie eine Frage von Beziehung zu Ländern sein könnte, die Homosexualität mit Steinigung, oder dem Galgen strafen, uns aber dennoch jedes Jahr einige Liter an Öl liefern, vielleicht? Vielleicht aber auch ganz einfach nicht...
Ich glaube, dass es politisch gesehen wesentlich größere Differenzen zwischen den entsprechenden Staaten und der so oft zitierten „westlichen Welt“ gibt.
Und schon wäre es mit entsprechender Einleitung beantwortet gewesen, die Frage wäre auf der Vorseite verschwunden und niemals wieder hätte sie den Weg eines Verfechters der S
cene gekreuzt...
Es wäre mir dennoch gediegen, falls es ein Neuer liest...versuchts doch nicht immer bei mir?!