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von zvenn
#735788
Delaoron hat geschrieben:Am schlimmsten an dem Film ist noch die deutsche Synchronstimme Daniel Craigs. Die gleiche wie Adam Sandler, an den ich dann auch immer denken musste. Das passt einfach nicht.
Gerade das finde ich nicht, da Dietmar Wunder Craig mit einer viel tieferen Stimmlage spricht als Adam Sandler. Da erinnert er mich persönlich viel eher an Don Cheadle oder Omar Epps (Foreman aus "House"). Ich finde, dass Wunder die perfekte Stimme für Craig ist und sehe auch deshalb viel lieber Filme mit Daniel Craig auf Deutsch :D
#735799
porksaw hat geschrieben:Es gibt sogar Leute die schauen sich Fußball an.
Was selbst für einen Fußballhasser wie mich viel aufregender ist, als einer Gruppe Menschen dabei zuzusehen, wie sie um einen Tisch herum sitzt und alle paar Sekunden "noch eine Karte" oder "ich passe" sagt.
Und ja es macht Sinn, er ist der Finazier einer Top Terroristengruppe den sie um jeden Preis sein Geld zurückgewinnen muss. Wenn er das nicht schafft MUSS er mit den Geheimdiensten zusammenarbeiten weil er sonst von allen Seiten gejagt wird. Das wäre der effektivste Weg um mehr informationen über Quantum zu bekommen, effektiver als ihn einfach zu entführen und ihn zu foltern.
Könnte er nicht einfach ein paar Banken ausrauben anstatt sich auf sein "legendäres Pokertalent" zu verlassen?
Stimmt, nach Saw und Hostel sollte man ja wissen wie das mit dem Foltern richtig geht :roll: .
Sagen wir einfach mal, dass es schwer ist eine Folterszene ernst zu nehmen, die sich eines Elements bedient, dass zur Grundausstattung einer Slapstickkomödie gehört.
Du meinst nachdem er auch ne Weile im Krankenhaus versorgt wurde und seine Hoden warscheinlich auch keinen bleibenden Schaden hatten?
Das ändert nichts daran, dass dadurch die Folterszene noch lächerlicher wirkt. ("Hey, alles halb so wild. Bond kann immer noch Sex haben!")
Jack Bauer hat dannach weiter lustig Terroristen bekämpft, Bond hat ein Pokerspiel beendet.
Und hat danach weiter mit Gangstern gekämpft und wurde sogar "gefoltert". Jack Bauer ist danach immerhin ein paar mal mit Herzschmerzen zusammengebrochen. Ich will nicht behaupten, dass 24 jetzt realistisch sei, aber komm schon, Bond war plötzlich ein unverwundbarer Superheld am Rande der Lächerlichkeit! Wenn man jemanden mit Todesfolge vergiftet, aber er nur einen Schweissausbruch davonträgt und man ihm später einen Zimmermannsnagel in die Schulter jagt, er aber dadurch noch nichtmal in seiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt ist, ist das sogar für einen B-Action-Freund wie mich etwas zu unglaubwürdig.
Aber Bond sollte in diesem Film kein Gentleman sein sondern ein eiskaltes A****loch das auch einen Auftragsmord ohne Murren durchzieht. Quasi ein Soldat der gerade erst dabei ist zum feinen Superagenten zu werden.
Und genau hier ist das Problem: Warum nennen sie diesen Charakter dann James Bond? Wenn es wenigstens Anzeichen für eine Wandlung zum "echten" Bond gegeben hätte, würde ich es verstehen, aber alles was kam, war ein unausgesprochenes (und von Craigs zweitem Gesichtsausdruck begleitetem): "Upps, war sie doch kein Miststück", zwei Minuten vor Filmende. Und nach dem, was ich über "Ein Quantum Trost" gehört habe, scheint "Bond" immer noch ein gefühlskalter Supermann zu sein.
Ich habe keine Ahnung, wer den modernen Trend angefangen hat, dass alles düster und "realistisch" sein muss, aber Bond Filme sollten Trends gestalten, anstatt ihnen hinterher zu rennen. Sonst bekommen wir solche Stinker wie "Leben und sterben lassen" (Der auf der Blaxploitation-Welle ritt), "Moonraker ("Star Wars"-Trend), "Lizenz zum töten" ("Knallharte Selbstjustiz-Action") oder eben "Casino Royale" ("Düsterer Pseudorealismus").
Nach den letzten drei Brosnan-Bonds brauchte die Reihe definitiv eine Neuausrichtung, aber ein gutes Drehbuch (Vielleicht auch nicht gerade von den selben Autoren, die die Brosnan-Ära ruiniert haben) wäre vielleicht besser gewesen, als einfach nur auf Bauer, Bourne und Co. zu schielen und die Bond-Reihe von all dem zu befreien, was sie über 40 Jahre lang so populär machte. (Charmanter Hauptdarsteller, aufregende Abenteuer, augenzwinkernder Humor...)
von scoob
#735819
aceman hat geschrieben:LeChiffre wird von Axel Malzacher gesprochen, der auch Paul Bettany und Tom Hollander spricht...
Axel Malzacher hat Paul Bettany jedoch nur in "The Da Vinci Code" gesprochen, ansonsten wird Bettany meistens von Nicolas Böll synchronisiert.
aceman hat geschrieben:Craig wird von Dietmar Wunder synchronisiert, der Adam Sandler, Cuba Gooding Jr., Don Cheadle, Edward Norton und Daniel Craig synchronisiert.
Auch Edward Norton wurde lediglich vereinzelt von Dietmar Wunder gesprochen, seine Feststimme ist eigentlich Andreas Fröhlich, der auch John Cusack spricht.
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von Maddi
#735822
also ich find Daniel Craig für diese Art Bond sehr passend. Er ist natürlich kein Verführer wie Brosnan, das würde man ihm einfach nicht abnehmen.
Deswegen fand ich den ersten Teil des Films ja auch richtig genial, vor allem die s/w Eröffnungssequenz.
Aber wie gesagt, ab dem Pokerspiel wars zuuuuuu lang.

die Folterszene wo er nackt auf dem Stuhl saß, fand ich übrigens auch relativ lächerlich. Man konnte zunächstmal kaum richtig sehen mit was Le chiffre ihm da überhaupt schlägt. Sah aus wie der obere teil von so nem teigklopfer, nur aus Metall. Klar tut das sicher weh wenn man damit getroffen wird, aber Folter?

Da bin ich von Jack Bauer einfach härteres gewohnt :mrgreen:
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von aju
#735844
Habe jetzt auch das erste Mal Craig als Bond gesehen und muss sagen, dass der Film zweigeteilt werden muss.

Die erste Hälfte war noch top. Kurzweilig und rasant (9/10) - während es nach dem Pokerspiel sich irgendwie nur noch hinzog und die Gegner ständig wechselten. (die interessantestes Szene im "2. Teil" war da noch die "Aston Martin-Rolle") *gähn

Auch die zeitlichen "Ungereimtheiten" waren ziemlich störend...
Es sollte die Entwicklung von Bond gezeigt werden ("wie er 007 wurde") - aber der kalte Krieg war vorbei, moderne Handys und Computer waren im Einsatz - also lächerlicher ging es nicht. Entweder, oder. Aber nicht so ein halbgares "Wir reisen in der Zeit zurück oder doch nicht oder doch..." Hätte man sein lassen sollen.

Ich finde immer noch "GoldenEye" als den besten Bond aller Zeiten. Hat von Anfang bis Ende unterhalten. (auch wegen Brosnan, der einfach den Bond verkörpert - smarter Brite eben, wie auch Connery und Moore)
von porksaw
#735856
Zorpox der Eroberer hat geschrieben:Könnte er nicht einfach ein paar Banken ausrauben anstatt sich auf sein "legendäres Pokertalent" zu verlassen?
Wo sollte das denn Sinn machen? Ein sehr guter Pokerspieler der lieber Banken ausraubt und damit nur noch ein grösseres Problem für seine Organisation wird weil er noch mehr Aufmerksamkeit auf sich zieht statt bei einem Pokerturnier mehr als die benötigte Summe zu gewinnen ohne in illegale Machenschaften verwickelt zu werden? Er braucht immerhin über 100 Millionen das klaut man nicht so einfach.
Er ist in der Organisation nur der Finanzier und kein Superschurke der über eine gewaltige Anzahl an Untergebenen besitzt die alles für ihn erledigen. Und vor allem hat er ein Zeitproblem.
Zorpox der Eroberer hat geschrieben:Sagen wir einfach mal, dass es schwer ist eine Folterszene ernst zu nehmen, die sich eines Elements bedient, dass zur Grundausstattung einer Slapstickkomödie gehört.
Also ich würde sagen es tut verflucht weh, von daher eignet es sich sehr gut als einfache Foltermethode. Vor allem wenn man den gefolterten nicht umbringen will.
Ob Slapstickfiguren sich regelmässig die Nüsse verletzten ist dabei ziemlich zweitrangig die haben ja auch Schiessereien, trotzdem bleibt das ein beliebtes Element in Actionfilmen.
Zorpox der Eroberer hat geschrieben:Das ändert nichts daran, dass dadurch die Folterszene noch lächerlicher wirkt. ("Hey, alles halb so wild. Bond kann immer noch Sex haben!")
Wieso denn, Bond hatte Zeit sich zu erholen, ein bisschen Superheld darf er auch noch bleiben solange er nicht wieder in Autos unterwegs ist die unsichtbar werden.
Zorpox der Eroberer hat geschrieben:Und hat danach weiter mit Gangstern gekämpft und wurde sogar "gefoltert". Jack Bauer ist danach immerhin ein paar mal mit Herzschmerzen zusammengebrochen. Ich will nicht behaupten, dass 24 jetzt realistisch sei, aber komm schon, Bond war plötzlich ein unverwundbarer Superheld am Rande der Lächerlichkeit! Wenn man jemanden mit Todesfolge vergiftet, aber er nur einen Schweissausbruch davonträgt und man ihm später einen Zimmermannsnagel in die Schulter jagt, er aber dadurch noch nichtmal in seiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt ist, ist das sogar für einen B-Action-Freund wie mich etwas zu unglaubwürdig.
Oh bitte, Bond hat schon ganz andere Sachen gemeistert, ob es jetzt realistisch ist hin oder her. Trotz solcher Logiklücken ist dieser Film in sachen Realismus vielen anderen weit überlegen.
Ausserdem hat Bond nach seiner Vergiftung "nur" noch Vesper mit dem Auto verfolgt, wurde gefoltert und dann ja gerettet. Und Schusswunden haben Actionhelden ja auch noch nie lange aufgehalten. Im Gegensatz zu früher hat aber auch Bond mal merklich was abbekommen.
Zorpox der Eroberer hat geschrieben:Und genau hier ist das Problem: Warum nennen sie diesen Charakter dann James Bond? Wenn es wenigstens Anzeichen für eine Wandlung zum "echten" Bond gegeben hätte, würde ich es verstehen, aber alles was kam, war ein unausgesprochenes (und von Craigs zweitem Gesichtsausdruck begleitetem): "Upps, war sie doch kein Miststück", zwei Minuten vor Filmende. Und nach dem, was ich über "Ein Quantum Trost" gehört habe, scheint "Bond" immer noch ein gefühlskalter Supermann zu sein.
Ich habe keine Ahnung, wer den modernen Trend angefangen hat, dass alles düster und "realistisch" sein muss, aber Bond Filme sollten Trends gestalten, anstatt ihnen hinterher zu rennen. Sonst bekommen wir solche Stinker wie "Leben und sterben lassen" (Der auf der Blaxploitation-Welle ritt), "Moonraker ("Star Wars"-Trend), "Lizenz zum töten" ("Knallharte Selbstjustiz-Action") oder eben "Casino Royale" ("Düsterer Pseudorealismus").
Nach den letzten drei Brosnan-Bonds brauchte die Reihe definitiv eine Neuausrichtung, aber ein gutes Drehbuch (Vielleicht auch nicht gerade von den selben Autoren, die die Brosnan-Ära ruiniert haben) wäre vielleicht besser gewesen, als einfach nur auf Bauer, Bourne und Co. zu schielen und die Bond-Reihe von all dem zu befreien, was sie über 40 Jahre lang so populär machte. (Charmanter Hauptdarsteller, aufregende Abenteuer, augenzwinkernder Humor...)
Ähem, soweit ich weiss hält sich dieser Bond enger an die Romanvorlage als alle anderen, vor allem was den Charakter angeht.
Ausserdem hat Bond sich bisher immer weiterentwickelt. Schon zwischen Connery und Moore gabs Unterschiede.
Immer wieder drohte Bond sich tot zulaufen und benötigte dannach eine Frischzellenkur ohne diese wäre das Franchise schon lange tot.
Ohne Neuausrichtung kommen genau solche Filme wie Moonraker oder Stirb an einem anderen Tag raus. Wie sehr man Bourne und Co. Nacheifern muss das ist Geschmackssache aber das ist besser als den alten Stil tot zu reiten.
Ausserdem muss man mit der Zeit gehen. Einen oldscool Bond in einen Neustart einzuführen wäre zudem ziemlich dämlich.
von porksaw
#735858
aju hat geschrieben:Die erste Hälfte war noch top. Kurzweilig und rasant (9/10) - während es nach dem Pokerspiel sich irgendwie nur noch hinzog und die Gegner ständig wechselten. (die interessantestes Szene im "2. Teil" war da noch die "Aston Martin-Rolle") *gähn
Es war die ganze Zeit LeChiffre, welcher als Finanzier einer grossen Organisation eingeführt wurde. Genau wie Emilio Largo nur ein Mitglied von Blofelds Organisation Spectre war.
aju hat geschrieben:Auch die zeitlichen "Ungereimtheiten" waren ziemlich störend...
Es sollte die Entwicklung von Bond gezeigt werden ("wie er 007 wurde") - aber der kalte Krieg war vorbei, moderne Handys und Computer waren im Einsatz - also lächerlicher ging es nicht. Entweder, oder. Aber nicht so ein halbgares "Wir reisen in der Zeit zurück oder doch nicht oder doch..." Hätte man sein lassen sollen.
Es ist ein reboot, keine reise in die Vergangenheit. Die alten Bonds werden ignoriert (als obs da kontinuität gab).
Ähnlich wie Batman Begins
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von Vega
#735859
Ich mag den Film eigentlich auch wohl recht gerne, zugegeben, ich hab allerdings bisher erst 2 Bond-Filme gesehen (der zweite war "Stirb an einem anderen Tag"). Ich kann mir gut vorstellen, dass Leute, die mit Pokern nix anfangen koennen, den Film teilweise sehr langatmig finden. Fuer mich war die Pokerszene selbst allerdings sogar extrem spannend..

Mich stoerten allerdings auch ein paar Sachen, die bereits angesprochen wurden, wie zum Beispiel die Folterszene und auch dass, was aju ansprach. Kalter Krieg vorbei, aber die neuesten und modernsten Technologien am Start. :?
von porksaw
#735861
DarkGiant hat geschrieben:Mich stoerten allerdings auch ein paar Sachen, die bereits angesprochen wurden, wie zum Beispiel die Folterszene und auch dass, was aju ansprach. Kalter Krieg vorbei, aber die neuesten und modernsten Technologien am Start. :?
Es ist ein REBOOT.
Das heisst die komplette Vergangenheit von Bond (die ohnehin viele Zeitfehler beinhalten würde) ignoriert und einen Neustart in der jetzigen Zeit vollführt.
Genauso wie Batman Begins nicht mit Burtons Batman in Verbindung steht.
Und auch nach dem kalten Krieg werden Geheimdienste noch neue Technologien am Start haben. Ist ja nicht so als hätten die sonst keine Gegner.
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von aju
#735881
porksaw hat geschrieben:
aju hat geschrieben:Die erste Hälfte war noch top. Kurzweilig und rasant (9/10) - während es nach dem Pokerspiel sich irgendwie nur noch hinzog und die Gegner ständig wechselten. (die interessantestes Szene im "2. Teil" war da noch die "Aston Martin-Rolle") *gähn
Es war die ganze Zeit LeChiffre, welcher als Finanzier einer grossen Organisation eingeführt wurde.
1. Ich meinte nach Le Chiffres Tod. Da wechselten die Bösen noch zweimal (zunächst dieser Einäugige in Venedig- wo auch immer der plötzlich herkam - habe ich nicht nachvollziehen können :?: und dann am Schluss Mr. White). Mir ist es da bei einem Bond-Streifen lieber, dass es von Anfang bis Ende einen bösen Oberschurken (mit seinen verschiedenen Handlangern) gibt, der erst zum Finale erledigt/besiegt ist. Das fand ich etwas unbefriedigend.

2. So einen Vorher-ist-nie-etwas-gewesen-Reboot/Blitzdingenseinschalt* finde ich aber ziemlich bescheiden. Auch wenn man Mist als Blumenwiese verkaufen will, bleibt es am Ende immer noch Mist.

@DarkGiant
"Nach dem kalten Krieg" (Ost- gegen Westmächte) ist/spielt in der heutigen Zeit/Gegenwart. Deshalb ist die Computertechnik angebracht und richtig. Das war nicht meine Kritik.
Aber gleichzeitig Bond in seinen Anfangsjahren als 007 zu zeigen, ist schon grotesk. Auch wenn es ein *hust Reboot *hust sein sollte. MMn: Misslungen.
von porksaw
#735887
aju hat geschrieben:
porksaw hat geschrieben:
aju hat geschrieben:Die erste Hälfte war noch top. Kurzweilig und rasant (9/10) - während es nach dem Pokerspiel sich irgendwie nur noch hinzog und die Gegner ständig wechselten. (die interessantestes Szene im "2. Teil" war da noch die "Aston Martin-Rolle") *gähn
Es war die ganze Zeit LeChiffre, welcher als Finanzier einer grossen Organisation eingeführt wurde.
Ich meinte nach Le Chiffres Tod. Da wechselten die Bösen noch zweimal (zunächst dieser Einäugige in Venedig- wo auch immer der plötzlich herkam - habe ich nicht nachvollziehen können :?: und dann am Schluss Mr. White). Mir ist es da bei einem Bond-Streifen lieber, dass es von Anfang bis Ende einen bösen Oberschurken (mit seinen verschiedenen Handlangern) gibt, der erst zum Finale erledigt/besiegt ist. Das fand ich etwas unbefriedigend.

So einen Vorher-ist-nie-etwas-gewesen-Reboot/Blitzdingenseinschalt* finde ich aber ziemlich bescheiden. Auch wenn man Mist als Blumenwiese verkaufen will, bleibt es am Ende immer noch Mist.
Der Einäugige arbeitet für White. Dieser wird in CR nur eingeführt er ist NICHT erledigt, nur angeschossen. Bond will schliesslich antworten.

Aber wie stellst du dir ein Reboot denn sonst vor? Soll Bond irgendwann mit 100 noch Schurken jagen?
Ausserdem ignorieren viele Bond Filme die Vorgänger. Allein schon durch die Darstellerwechsel.
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von aju
#735892
Tja, man hätte dieses "wie Bond, Bond wurde" generell sein lassen sollen. Oder eben nur per Erzählungen/Dialoge realisieren sollen. Darum eben halbgar. (die andere Lösung wäre eben eine "Zeitreise" in die 60er mit allem drum und dran gewesen - was aber dann wieder hätte beibehalten werden müssen). Also die Idee (bzw. die Umsetzung) war insgesamt für die Tonne. Bond braucht mE keine Geschichte.

Daniel Graig ist schon I.O. als moderner Bond. Nicht weltbewegend, aber ok.
von porksaw
#735893
aju hat geschrieben:Tja, man hätte dieses "wie Bond, Bond wurde" generell sein lassen sollen. Oder eben nur per Erzählungen/Dialoge realisieren sollen. Darum eben halbgar. (die andere Lösung wäre eben eine "Zeitreise" in die 60er mit allem drum und dran gewesen - was aber dann wieder hätte beibehalten werden müssen). Also die Idee (bzw. die Umsetzung) war insgesamt für die Tonne. Bond braucht mE keine Geschichte.

Daniel Graig ist schon I.O. als moderner Bond. Nicht weltbewegend, aber ok.
Das wird kurz angeschnitten um zu zeigen das es in eine neue Richtung geht.
Eine Zeitreise wäre schwachsinn gewesen, zumal es darum ging Bond eine Frischzellenkur zu verpassen, eine reise in die Vergangenheit hilft da nicht weiter.
So wurde die Erneuerung konsequent durchgezogen.
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von Konixo
#735921
Ich hab mir CR gestern zum zweiten mal angeguckt.
Zwar wird Pierce Brosnan immer mein Lieblings Bond bleiben, fand den gestrigen film dennoch gut.
Mir war anfangs klar, als Craig die Rolle bekam dass man nicht mehr in die richtung britischer gentleman gehen wird und so wurde es auch nicht realisiert. Er wird eben anfangs als Womanizer und gefühlskalt dargestellt, was sich durch die Beziiehung zu vesper aber noch ändert. Im Großen und Ganzen finde ich ihn sehr spannend und unterhaltsam und fand auch die Pokerszene sehr sehenswert, obwohl ich mich in dem Bereich nicht auskenne.
Mir hat einfach das Zusammenspiel zw. Vesper und Bond gefallen und generell die dadurch bedingte Gefühlsausrichtung des Filmes.
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von kamil
#736009
Zorpox der Eroberer hat geschrieben:...und kann trotz eines Nagels in der Schulter (!) seine Gegner mal eben so im Faustkampf besiegen!
Na und? Dann hat er halt einen Nagel in der Schulter. Bond ist Geheimagent, der muss noch ganz andere Sache aushalten können. :roll:
Außerdem ging es in der Situation um Leben und Tod. Da hat man soviel Adrenalin im Körper, dass man den Schmerz gar nicht merkt.
von keewee
#736068
Maddi hat geschrieben:wie fandet ihr eigentlich die Szene am ende der letzten Werbepause als die Matthias Opdenhövel in das Pokerspiel reingeschnitten haben? :D
Äußerst originell. Dachte erst, weil ja das ProSieben Logo auch rechts in der Mitte eingeblendet wurde, dass es mitm Film weitergeht. Aber moment, was macht der Opdenhövel da? :o
Stellte sich ja am Ende als Trailer für Schlag den Raab raus.:)
von The Rock
#739126
Konixo hat geschrieben:Ich hab mir CR gestern zum zweiten mal angeguckt.
Zwar wird Pierce Brosnan immer mein Lieblings Bond bleiben, fand den gestrigen film dennoch gut.
Mir war anfangs klar, als Craig die Rolle bekam dass man nicht mehr in die richtung britischer gentleman gehen wird und so wurde es auch nicht realisiert. Er wird eben anfangs als Womanizer und gefühlskalt dargestellt, was sich durch die Beziiehung zu vesper aber noch ändert. Im Großen und Ganzen finde ich ihn sehr spannend und unterhaltsam und fand auch die Pokerszene sehr sehenswert, obwohl ich mich in dem Bereich nicht auskenne.
Mir hat einfach das Zusammenspiel zw. Vesper und Bond gefallen und generell die dadurch bedingte Gefühlsausrichtung des Filmes.

Ging mir ebenfalls so. Brosnan hat generell noch so eine Brücke zwischen 90er Jahre modern und dem alten Bond Charme geschlagen. (Goldeneye war herrlich)
Casino Royal geht davon praktisch ganz weg, auch wenn noch kleinere Elemente bleiben.
Ich muss allerdings gestehen, dass das einer der besten Bonds war, die ich gesehen habe, auch wenn ich sonst sehr skeptisch gegenüber diesen Neuauflagen bin. Star Trek war da für mich ein herber Reinfall.

Zu dem neuen Bond kann ich leider nicht sagen. :-(

Was mir aber schon nach Goldeneye auffiel war, dass mir eine Sache bei James Bond in Zukunft wohl sehr fehlen wird.
Die Bösen in den alten Bondfilmen waren teilweise sehr skurril und hatten oft was von Comicschurken. Odjob der Butler, Beisser, oder Karl Stromberg (nicht zu verwechseln mit Bernd Stromberg :D).

Das sind irgendwie richtige Kultschurken wie der Joker oder The green Goblin.

Dennoch, toller Film mit einem richtig geilen Ende.