Langsam wirds mir ein wenig zuviel wie die Autoren ein ums andere Mal die "Emotionen beeinflussen die Physik des Universums"-Karte auftischen. Nun ist es also die Liebe zweier Menschen, die die Welten einstürzen lässt. Da hilft auch die krude Erklärung nicht viel, die mitgeliefert wurde.
Letzten Endes war das ein wenig eine "Spooky House"-Folge im Fringe gewandt. Küchengeräte mit Eigenleben, Menschen die durch den Fußboden fallen, Geister - irgendwie ist man damit vier Monate zu spät dran.
Die Beziehungskisten, die behandelt wurden, waren in der Tat schon nah am Kitsch. Das hat man im Herbst mit "Marionette" schon mal viel eindrucksvoller hinbekommen, die Peter/Olivia-Geschichte in einem Fall abzubilden.
Die starken Teile der Episode: Walter realisiert, dass er nicht nur das andere, sondern auch das eigene Universum mächtig in die Scheiße geritten hat. Dass das Amber nun auch hier verwendet werden soll, freut mich ebenso, auch wenn ich die Kontroverse nicht ganz verstanden habe. Einfach das Haus vernünftig evakuieren und es wäre eine saubere und sichere Lösung gewesen. Leider hatte man nicht die Eier, die alte Frau sich am Ebenbild ihres Mannes festklammern zu lesen (ich denke, das wäre eine überaus realistische Variante gewesen) und das Haus mitsamt ihr selbst mit Amber zu fluten.
Immerhin weiß ich jetzt, wie Stefan auf das QSC-Passwort kam.
EDIT: Achja, das Pattern aus Season 1 war wieder zu sehen. Die Produzenten können sich also zumindest noch dran erinnern.